{"id":12,"date":"2008-07-13T18:41:30","date_gmt":"2008-07-13T16:41:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/Homepage\/blog2\/?page_id=12"},"modified":"2008-07-14T11:34:30","modified_gmt":"2008-07-14T09:34:30","slug":"wechseljahre-eine-chance-zur-anderung","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/Homepage\/blog2\/wechseljahre-eine-chance-zur-anderung\/","title":{"rendered":"Wechseljahre &#8211; eine Chance zur \u00c4nderung"},"content":{"rendered":"<p>Ich hatte in einem der B\u00fccher, die ich 2002 \u00fcber die Wechseljahre gelesen hatte, die Anregung bekommen, dass die Wechseljahre nicht nur eine Zeit des hormonellen Wechsels sein sollten, sondern auch ein Wechsel, eine \u00c4nderung dessen sein k\u00f6nnte, was Frau in ihrem Leben als \u00fcberfl\u00fcssig empfindet, z.B. Dinge wie Lebensumst\u00e4nde, eigenes Verhalten, etc&#8230; Vielleicht etwas wegzulassen, was einem nicht mehr entspricht und was zu viel Kraft kostet.<br \/>\nDies ging mir nicht mehr aus dem Kopf und dies war auch von allem, was ich so gelesen hatte, das Interessanteste, aber auch das am schwersten zu Praktizierenste. Da gab es schon so einiges, was in meinem Leben seit einiger Zeit nicht gestimmt hatte. Und da wollte und musste ich irgendwie ran&#8230;<br \/>\nDer Dreh- und Angelpunkt war mein \u201cFunktionieren\u201d oder mit anderen Worten, dass ich endlich rechtzeitig Grenzen zu setzen lernte.<br \/>\nWollte ich \u00fcberhaupt noch so reibungslos funktionieren, wie ich das mal getan hatte? Und dann \u00fcberfordert werden und damit ich mich letztendlich selbst \u00fcberfordern?<br \/>\nDiesen Anspruch an mich selbst musste ich irgendwie \u00e4ndern.<br \/>\nEs ist nicht nur ein Fluch, st\u00e4rkere Wechseljahresbeschwerden zu bekommen, es ist auch die Chance, dass es auch anders geht, anders gehen muss, wenn eben das Handicap da ist und man damit umgehen muss.<br \/>\nIch werde gezwungen etwas zu ver\u00e4ndern.<br \/>\nAm schwersten war f\u00fcr mich zu erkennen, mein K\u00f6rper gehorcht mir nicht mehr, er tut, was er will und ich muss mich auf das, was er mir an Kraft zugestehen will, einstellen. Mein K\u00f6rper zwingt mich zur Demut.<br \/>\nEs ist schwer zu sich selbst zu stehen, wenn die Phase des Lebens, die Frau durchleben muss, als solche nicht oder nur am Rande zur Kenntnis genommen wird, nicht gesellschaftsf\u00e4hig ist.<br \/>\nIch will, und darum schreibe ich dar\u00fcber, dass sich dies \u00e4ndert! Dass Frau zu den so wichtigen biologischen Vorg\u00e4ngen in ihrem K\u00f6rper, in ihrer Seele stehen kann.<br \/>\nDiese Phase sollte nicht als \u201cNebensache\u201d behandelt werden, als notweniges \u00dcbel. Ich will, dass sie als das zur Kenntnis genommen wird, was sie sein k\u00f6nnte, eine Chance mehr zu sich selbst, zu seinen wirklichen Bed\u00fcrfnissen zu kommen, sich selbst mehr zu respektieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich hatte in einem der B\u00fccher, die ich 2002 \u00fcber die Wechseljahre gelesen hatte, die Anregung bekommen, dass die Wechseljahre nicht nur eine Zeit des hormonellen Wechsels sein sollten, sondern auch ein Wechsel, eine \u00c4nderung dessen sein k\u00f6nnte, was Frau in ihrem Leben als \u00fcberfl\u00fcssig empfindet, z.B. Dinge wie Lebensumst\u00e4nde, eigenes Verhalten, etc&#8230; Vielleicht etwas wegzulassen, was einem nicht mehr entspricht und was zu viel Kraft kostet. Dies ging mir nicht mehr aus dem Kopf und dies war auch von allem, was ich so gelesen hatte, das Interessanteste, aber auch das am schwersten zu Praktizierenste. Da gab es schon so einiges, was in meinem Leben seit einiger Zeit nicht gestimmt hatte. Und da wollte und musste ich irgendwie ran&#8230; Der Dreh- und Angelpunkt war mein \u201cFunktionieren\u201d oder mit anderen Worten, dass ich endlich rechtzeitig Grenzen zu setzen lernte. Wollte ich \u00fcberhaupt noch so reibungslos funktionieren, wie ich das mal getan hatte? Und dann \u00fcberfordert werden und damit ich mich letztendlich selbst \u00fcberfordern? Diesen Anspruch an mich selbst musste ich irgendwie \u00e4ndern. Es ist nicht nur ein Fluch, st\u00e4rkere Wechseljahresbeschwerden zu bekommen, es ist auch die Chance, dass es auch anders geht, anders gehen muss, wenn eben das Handicap da ist und man damit umgehen muss. Ich werde gezwungen etwas zu ver\u00e4ndern. 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