{"id":18,"date":"2008-07-13T18:47:22","date_gmt":"2008-07-13T16:47:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/Homepage\/blog2\/?page_id=18"},"modified":"2008-07-14T11:37:58","modified_gmt":"2008-07-14T09:37:58","slug":"egoismus-oder-eigenliebe","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/Homepage\/blog2\/egoismus-oder-eigenliebe\/","title":{"rendered":"Egoismus oder Eigenliebe"},"content":{"rendered":"<p>Etwas, was sich bei mir erst dann ge\u00e4ndert hat, als es mir ziemlich dreckig ging, war meine Einstellung zu dem, was wirklich wichtig war und was nicht. Erst dann war ich bereit, mich und meine Bed\u00fcrfnisse wichtiger zu nehmen, als beispielsweise die Bed\u00fcrfnisse meiner Familie. Ich habe den Eindruck, dass die Wechseljahre Frau, egal ob es bei ihr kn\u00fcppelhart kommt oder nicht, dazu bringt sich und ihre eigenen Bed\u00fcrfnisse mehr zur Kenntnis zu nehmen. Das bedeutet, sie wird egoistischer und das ist gut so. Frauen, so auch ich, neigen sehr oft dazu die Bed\u00fcrfnisse ihrer Lieben \u00fcber ihre eigenen zu stellen und so \u00fcber ihre Grenzen hinweg zu gehen, zu ackern. Alle um mich herum sollen zufrieden sein, es soll glatt und perfekt laufen, nur keine Angriffsfl\u00e4che bieten, nur keine Disharmonie.<br \/>\nDamit haben die Wechseljahre aufger\u00e4umt. Sie haben mich sukzessive mit dem Wechsel meiner Hormonzusammensetzung sturer und unempfindlicher werden lassen, gegen\u00fcber den Bed\u00fcrfnissen anderer und sie haben mich bereiter sein lassen, notfalls meine eigenen Bed\u00fcrfnisse mit Klauen und ausgefahrenen Krallen zu verteidigen. Sprich meine Agressionsbereitschaft ist gr\u00f6\u00dfer geworden.<br \/>\nWas sich auch ge\u00e4ndert hat, mein Wunsch um jeden Preis zu gefallen, speziell M\u00e4nnern, also auch meinem Eigenen.<br \/>\nDa ist etwas weggefallen, was erheblich freier und leichter macht. Jetzt bin ich in der Lage, M\u00e4nner sch\u00f6n aus immer gr\u00f6\u00dferer Distanz zu betrachten, denn ich muss mich mit ihnen nicht mehr auf Deubel komm raus arrangieren, aber ich kann, wenn ich will. Ich glaube, es ist viel wichtiger geworden mich selbst zu akzeptieren, als immer nach au\u00dfen zu schielen und es von anderen haben zu wollen. Umso sch\u00f6ner ist es dann, wenn unverhofft trotzdem ein Feedback kommt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Etwas, was sich bei mir erst dann ge\u00e4ndert hat, als es mir ziemlich dreckig ging, war meine Einstellung zu dem, was wirklich wichtig war und was nicht. Erst dann war ich bereit, mich und meine Bed\u00fcrfnisse wichtiger zu nehmen, als beispielsweise die Bed\u00fcrfnisse meiner Familie. Ich habe den Eindruck, dass die Wechseljahre Frau, egal ob es bei ihr kn\u00fcppelhart kommt oder nicht, dazu bringt sich und ihre eigenen Bed\u00fcrfnisse mehr zur Kenntnis zu nehmen. Das bedeutet, sie wird egoistischer und das ist gut so. Frauen, so auch ich, neigen sehr oft dazu die Bed\u00fcrfnisse ihrer Lieben \u00fcber ihre eigenen zu stellen und so \u00fcber ihre Grenzen hinweg zu gehen, zu ackern. Alle um mich herum sollen zufrieden sein, es soll glatt und perfekt laufen, nur keine Angriffsfl\u00e4che bieten, nur keine Disharmonie. Damit haben die Wechseljahre aufger\u00e4umt. Sie haben mich sukzessive mit dem Wechsel meiner Hormonzusammensetzung sturer und unempfindlicher werden lassen, gegen\u00fcber den Bed\u00fcrfnissen anderer und sie haben mich bereiter sein lassen, notfalls meine eigenen Bed\u00fcrfnisse mit Klauen und ausgefahrenen Krallen zu verteidigen. Sprich meine Agressionsbereitschaft ist gr\u00f6\u00dfer geworden. Was sich auch ge\u00e4ndert hat, mein Wunsch um jeden Preis zu gefallen, speziell M\u00e4nnern, also auch meinem Eigenen. Da ist etwas weggefallen, was erheblich freier und leichter macht. Jetzt bin ich in der Lage, M\u00e4nner sch\u00f6n aus immer gr\u00f6\u00dferer Distanz zu betrachten, denn ich muss mich mit ihnen nicht mehr auf Deubel komm raus arrangieren, aber ich kann, wenn ich will. Ich glaube, es ist viel wichtiger geworden mich selbst zu akzeptieren, als immer nach au\u00dfen zu schielen und es von anderen haben zu wollen. 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