{"id":29,"date":"2008-07-13T18:53:19","date_gmt":"2008-07-13T16:53:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/Homepage\/blog2\/?page_id=29"},"modified":"2011-03-13T06:56:56","modified_gmt":"2011-03-13T05:56:56","slug":"ein-autofon","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/Homepage\/blog2\/ein-autofon\/","title":{"rendered":"Ein Autof\u00f6n&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Nie in meinem Leben h\u00e4tte ich f\u00fcr m\u00f6glich gehalten, welch gro\u00dfe Rolle ein Ger\u00e4t zum Haare trocken in meinem Leben spielen w\u00fcrde.<br \/>\nIch suchte nach einem Ausweg, einer M\u00f6glichkeit mich in den kurz aufeinanderfolgenden Schwei\u00dfausbruchintervallen oder w\u00e4hrend einer sehr lange anhaltenden Schwei\u00dfattacke, die mitunter Stunden dauerte, ein wenig trockener zu bekommen. Das Naheliegenste war mich abzutrocknen, was sich allerdings au\u00dferordentlich m\u00fchsam gestaltete, denn der Schwei\u00dfstrom versiegte nicht einfach durchs Frottieren. Ich glaubte, allerdings unterlag ich da einem gravierenden Irrtum, ich k\u00f6nnte die Attacke durchs Abfrottieren abk\u00fcrzen. Weder durch das Abtrocknen, noch durchs Trockenf\u00f6hnen lie\u00df sich der Schwei\u00dfstrom stoppen. Ich versuchte es trotz allem immer aufs Neue, jedoch ohne den geringsten Erfolg.<br \/>\nNach einem Schwei\u00dfausbruch allerdings hatte das F\u00f6hnen mitunter tats\u00e4chlich einen Sinn. Dann n\u00e4mlich, wenn ich nicht gar zu nassgeschwitzt war und mich nicht v\u00f6llig umkleiden mu\u00dfte und mein leicht bis schwerer feuchtes Unterhemd, meine Bluse ect. auf diese Weise trocknete, statt sie zu wechseln. F\u00fcr meine meist v\u00f6llig schwei\u00dfnassen Haare jedoch, war der F\u00f6hn unabdingbar.<br \/>\nMitunter h\u00e4tte ich, wenn ich mit meinem Mann unterwegs war, gerne einen F\u00f6hn dabei gehabt. Statt dessen mu\u00dfte ich mir auf jede Fahrt Handt\u00fccher und Ersatzgarderobe mitnemen. Ohne die konnte ich nirgendwo hin. Wie sch\u00f6n w\u00e4re es gewesen einen F\u00f6hn mit dabei zu haben und mich und meine Klamotten auf einfache Weise trocken zu bekommen. Nicht eingedenk der Tatsache, dass ich jedes Mal den Schwung Wechselkleidung unter den Augen unserer, sich nicht unbedingt durch sehr viel Einf\u00fchlsamkeit auszeichnenden Nachbarn, zum Auto und sp\u00e4ter die feuchten, nach der Fahrt zur\u00fcck, in unser Haus transportieren mu\u00dfte. Ein akkubetriebener Autof\u00f6hn h\u00e4tte mir das Leben ganz sch\u00f6n erleichtern k\u00f6nnen, aber der ist wohl leider noch nicht erfunden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nie in meinem Leben h\u00e4tte ich f\u00fcr m\u00f6glich gehalten, welch gro\u00dfe Rolle ein Ger\u00e4t zum Haare trocken in meinem Leben spielen w\u00fcrde. Ich suchte nach einem Ausweg, einer M\u00f6glichkeit mich in den kurz aufeinanderfolgenden Schwei\u00dfausbruchintervallen oder w\u00e4hrend einer sehr lange anhaltenden Schwei\u00dfattacke, die mitunter Stunden dauerte, ein wenig trockener zu bekommen. Das Naheliegenste war mich abzutrocknen, was sich allerdings au\u00dferordentlich m\u00fchsam gestaltete, denn der Schwei\u00dfstrom versiegte nicht einfach durchs Frottieren. Ich glaubte, allerdings unterlag ich da einem gravierenden Irrtum, ich k\u00f6nnte die Attacke durchs Abfrottieren abk\u00fcrzen. 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