{"id":73,"date":"2009-01-03T13:59:59","date_gmt":"2009-01-03T11:59:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/Homepage\/blog2\/?p=73"},"modified":"2011-01-17T12:05:14","modified_gmt":"2011-01-17T11:05:14","slug":"in-richtung-ziege-oder%e2%80%a6","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/Homepage\/blog2\/2009\/01\/in-richtung-ziege-oder%e2%80%a6\/","title":{"rendered":"In Richtung Ziege oder\u2026"},"content":{"rendered":"<p>\u2026<em>Kuh, <\/em>so\u00a0 lautet das Zitat, h\u00e4tte man, wenn man als Frau ein gewisses Alter \u00fcberschritten hat die Wahl, sich zu entwickeln. Entweder man ist also d\u00fcrr und hungert oder isst halt munter drauf los und geht auseinander wie ein Hefeklo\u00df.<br \/>\nGanz so einfach und simpel ist es nicht. <!--more-->Meines Erachtens ist zun\u00e4chst einmal jede Frau, jeder Mensch  als ein bestimmter Typus konzipiert, hergestellt. Es gibt die von Kind an Moppeliegen, die Schlanken bis D\u00fcrren, besser Zierlichen, und die Mittleren.<br \/>\nAls Kind und Jugendliche geh\u00f6rte ich seinerzeit zu den D\u00fcrren. Dies allerdings nur, weil seinerzeit ein gewisses Speckpolster in der Nachkriegszeit angesagt war. Ich nehme mal an, w\u00e4re ich etwas sp\u00e4ter oder sogar heute Kind, h\u00e4tte ich kaum die Schwierigkeiten mit meinen Zeitgenossen, die ich seinerzeit hatte. Es scheint also eine Modefrage zu sein, wie jemand r\u00fcberkommt oder ob er so akzeptiert wird, wie er nun mal gestrickt ist. Und wenn es denn reine Modesache ist, sollten wenigstens wir \u00c4lteren so vern\u00fcnftig sein und den Stress um die Figur sausen lassen.<br \/>\nIch geh\u00f6re seit langem weder zu den Dicken noch zu den Schlanken, mit meinen 68 bis 73 Kilo, im Moment wieder mal 68, da ich mich nicht mehr so recht mit den f\u00fcnf Kilo mehr an Bord wohl f\u00fchlte.<br \/>\nIch esse zwar was mir schmeckt, stopfe aber nicht wahllos alles in mich hinein, nein, ein bisschen System muss schon sein, finde ich. Jedoch esse ich z.B. nicht viel Obst und Gem\u00fcse, nur weil ich schlank sein m\u00f6chte, sondern weil es mir einfach schmeckt. Ich war nie im meinem Leben scharf auf Fleisch und gestatte mir heute das, was ich als Kind nicht sein durfte, \u00fcberwiegend Vegatarieren zu sein.<br \/>\nEs ist nat\u00fcrlich so, dass in meinem Alter die andere Zusammensetzung der Hormone, selbst bei t\u00e4glichen Fahrradrunden daf\u00fcr sorgt, dass, wenn ich mal etwas st\u00e4rker reinhaue als gew\u00f6hnlich und der Hei\u00dfhunger mich packt, es eben ansetzt. Wenn ich mich allerdings bem\u00fche dies nicht zu tun, bleibt mein Gewicht auch stabil. Im \u00dcbrigen hilft mir auch mein Alter, so bl\u00f6d sich dies anh\u00f6rt, ich habe l\u00e4ngst nicht mehr so viel Appetit, wie noch vor etwa zehn Jahren.<br \/>\nWir Frauen in oder nach den Wechseljahren sollten versuchen ein Gef\u00fchl f\u00fcr den Menschen zu entwickeln, mit dem wir am l\u00e4ngsten zusammenleben, mit uns selbst und damit f\u00fcr das, was uns gut tut.<br \/>\nEs ist, glaube ich, nicht angebracht jemandem ein gewisses Essverhalten aufzudeubeln. Jeder sollte f\u00fcr sich selbst herausfinden, was ihm schmeckt, sollte zusehen, dass er sich wohl f\u00fchlt in seiner Haut.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2026Kuh, so\u00a0 lautet das Zitat, h\u00e4tte man, wenn man als Frau ein gewisses Alter \u00fcberschritten hat die Wahl, sich zu entwickeln. Entweder man ist also d\u00fcrr und hungert oder isst halt munter drauf los und geht auseinander wie ein Hefeklo\u00df. 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