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Loverboys: „Weil ich ihn liebe“ Katharina war ein Mädchen aus gutbürgerlichem Hause. Bis sie Heinz traf. Elf Jahre und 25.000 Freier später war sie körperlich und seelisch zerstört. Ihre „große Liebe“ prügelte sie krankenhausreif, die Freier störte das nicht weiter. Das alles passierte in deutschen Bordellen. Jetzt hat Katharina mit der Journalistin Barbara Schmid ein Buch geschrieben – über die so genannte „freiwillige“ Prostitution. Denn sie fragen sich: Warum lassen deutsche PolitikerInnen das zu? 18. Dezember 2020 von Barbara Schmid

Glauben PolitikerInnen wirklich, Sexarbeit sei ein ganz normaler Beruf – oder fallen sie seit Jahren auf die Pressearbeit der Bordell- und Huren-Lobby rein? Mich beschäftigt dieses Thema seit 2014. Es treibt mich um, seit ich bei Recherchen zu einem Krankenhausskandal für den Spiegel Katharina kennengelernt habe. Fast elf Jahre lang musste die junge Frau aus Bayreuth ihren Körper verkaufen, 25.000 Männer haben sie in dieser Zeit benutzt. Ihrem ersten Freier musste sie sich anbieten, da war sie noch keine 18 Jahre alt. Das alles für einen Mann, der ihr Liebe vorgegaukelt hatte. Ein Mädchen aus einer gutbürgerlichen bayrischen Familie, der Vater Anwalt, die Mutter Hausfrau. Heinz, wie wir ihn im Buch nennen, war ihr Reitlehrer gewesen. Er war 36 Jahre älter und versprach ihr eine gemeinsame Zukunft, sie beide zusammen auf einem eigenen Reitstall. Die 17-Jährige glaubte ihm. Als sie begriff, dass der einfühlsame Heinz ein mehrfach vorbestrafter Krimineller war, war es zu spät.

https://www.emma.de/artikel/prostitution-weil-ich-ihn-liebe-338337?fbclid=IwAR1zJ19GZvAEsK-5gWdtk4hX3jiHGr1o6fBFzWKUzmCp2LnnDWEbD4KzhT0

Jahrgang 1948, werde ich auf dem Gut Groß-Below in Mecklenburg-Vorpommern geboren. Nach der Flucht aus der DDR, lande ich mit meinem Vater, einem Hochbauingenieur, meiner Mutter und deren Mutter über mehrere Stationen, in Rheinland-Pfalz und der Eifel, schließlich im Ruhrgebiet...

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