{"id":14216,"date":"2014-08-08T06:06:59","date_gmt":"2014-08-08T04:06:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/?p=14216"},"modified":"2014-08-08T06:14:59","modified_gmt":"2014-08-08T04:14:59","slug":"oefter-mal-hafermilch-sojamilch-oder-reismilch-trinken-oder-speisen-daraus-zubereiten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/2014\/08\/oefter-mal-hafermilch-sojamilch-oder-reismilch-trinken-oder-speisen-daraus-zubereiten\/","title":{"rendered":"\u00d6fter mal Hafermilch, Sojamilch oder Reismilch trinken, verringert das Leiden unserer K\u00fche und ist ein prima Ersatz f\u00fcr Kuhmilch  &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Milch<\/h2>\n<p class=\"rtejustify\">Die Medien und die Milchindustrie versorgen uns fortlaufend mit Bildern gl\u00fccklicher K\u00fche, die ein gl\u00fcckliches Leben in Zufriedenheit und ohne Ausbeutung f\u00fchren. Au\u00dferdem werden wir der st\u00e4ndigen Propaganda ausgesetzt, dass wir Milch trinken m\u00fcssten, um uns und unsere Kinder bei guter Gesundheit zu halten. Doch K\u00fche sind, genau wie wir und alle anderen Tiere, Individuen mit eigenen Interessen und Verlangen, die die Ber\u00fccksichtigung ihrer Interessen verdienen.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Stattdessen werden sie als Ware in einer Produktionskette gesehen. Ihr Wert und ihre Lebensdauer h\u00e4ngen von ihrer F\u00e4higkeit ab einen m\u00f6glichst hohen Profit f\u00fcr die &#8220;Besitzer&#8221; einzubringen. Der Wert ihres Lebens ist ausschlie\u00dflich durch den Preis bestimmt, den wir bereit sind, f\u00fcr ihre Milch zu bezahlen.\u00a0Obwohl K\u00fche bis zu 25 Jahre alt werden k\u00f6nnen, wird die \u201emoderne Milchkuh\u201c bereits mit etwa 5 Jahren geschlachtet.<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Das Leben einer Kuh<\/h3>\n<p class=\"rtejustify\"><img decoding=\"async\" style=\"float: left; width: 200px; height: 134px; margin: 3px 4px 3px 4px;\" src=\"http:\/\/www.animalequality.de\/sites\/all\/files\/images\/cowtag.jpg\" alt=\"\" \/> Zur Herstellung von Milchprodukten wurden und werden K\u00fche gezielt zu dem Zweck gez\u00fcchtet so viel Milch wie m\u00f6glich zu geben. Viel mehr als der K\u00f6rper einer Kuh verkraften k\u00f6nnte. Die Menge an Milch, die eine Kuh produziert, \u00fcbersteigt die Menge, die sie f\u00fcr ihr Kalb geben w\u00fcrde, um das 6-fache. Das resultiert in einem erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr Mastitis, eine schmerzhafte Entz\u00fcndung des Euters der Kuh. Zudem leiden die K\u00fche an L\u00e4hmungen. Da sie mehrmals am Tag gemolken werden m\u00fcssen, sind sie dazu gezwungen, stundenlang mit \u00fcbervollem Euter auf hartem Betonboden zu stehen. Die \u00fcbervollen Euter sind f\u00fcr ihre Hinterbeine viel zu schwer.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Um Milch zu geben, muss die Kuh jedes Jahr k\u00fcnstlich befruchtet werden, da eine Kuh, genauso wie alle anderen S\u00e4ugetiere auch, nur dann Milch gibt, wenn sie ein Kind geboren hat. Das Kalb wird innerhalb weniger Tage von der Mutter getrennt, sodass die Milch, die eigentlich f\u00fcr das Kalb bestimmt war, von uns getrunken werden kann. Genauso wie wir, hat eine Kuh einen sehr ausgepr\u00e4gten Mutterinstinkt und m\u00f6chte ihr Kalb gro\u00dfziehen und besch\u00fctzen und leidet stark unter der Trennung von ihrem Kind. K\u00fche leiden und trauern um ihr Kalb und rufen und suchen meist tagelang nach ihrem Kind. Es gibt Berichte von Mutterk\u00fchen, die unglaubliche Strecken zur\u00fccklegten, um wieder zu ihren Kindern zu gelangen. Eine Kuh wanderte zum Beispiel sieben Meilen, bis sie wieder mit ihrem Kalb vereint war, welches bei einer Auktion verkauft worden war.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">K\u00fche werden sowohl in \u201eAgrarfabriken\u201c als auch auf Biobauernh\u00f6fen eingesperrt und jeglicher Freiheit beraubt. Sobald einer Kuh das Kalb weggenommen wurde, wird sie gegen ihren Willen mehrmals t\u00e4glich gemolken. Um einen h\u00f6heren Profit zu erzielen, wird sie bereits innerhalb von drei Monaten nach der letzten Geburt wieder geschw\u00e4ngert, und das alles, w\u00e4hrend sie noch Milch gibt. In jeder Stillphase wird sie \u00fcblicherweise 10 Monate lang gemolken, um nur 2 Monate lang keine Milch geben zu m\u00fcssen, bevor das n\u00e4chste Kalb geboren wird. Dieser st\u00e4ndige Druck auf ihren K\u00f6rper strapaziert ihre Gesundheit und Fruchtbarkeit in einem Ausma\u00df, dass sie mit etwa 5 Jahren komplett ausgelaugt oder \u201everbraucht\u201c ist. Sobald sie nicht mehr genug Milch produziert, um profitabel f\u00fcrs Gesch\u00e4ft zu sein, wird sie ins Schlachthaus abtransportiert und durch eine j\u00fcngere \u201eMilchkuh\u201c ersetzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Das Schicksal ihres Kalbs<\/h3>\n<p class=\"rtejustify\"><img decoding=\"async\" style=\"float: left; width: 200px; height: 134px; margin: 3px 4px 3px 4px;\" src=\"http:\/\/www.animalequality.de\/sites\/all\/files\/images\/cowcrate.jpg\" alt=\"\" \/> Weibliche K\u00e4lber k\u00f6nnen, nachdem sie der Mutter entrissen wurden, selbst f\u00fcr die Milchproduktion benutzt werden, doch sie bleiben nicht immer bei den B\u00e4uerInnen, bei denen sie gez\u00fcchtet wurden, sondern werden oft weiterverkauft, um als Besitz anderer Menschen ausgebeutet zu werden.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Die Trennung von der Mutter und dem Rest der Herde setzt ein Kalb enorm unter Stress, da es ein sehr soziales Herdentier ist, welches unter normalen Bedingungen komplexe Beziehungen zu anderen Artgenossen eingeht. M\u00e4nnliche K\u00e4lber hingegen haben keinen Wert f\u00fcr die Milchindustrie. Sie werden weiterverkauft und in enge Boxen gesperrt, wo sie 3 bis 18 Wochen lang, meist angekettet, gem\u00e4stet werden. Sie erhalten einen verbilligten Milchersatz, der sie t\u00e4glich etwa 1 Kilo an Gewicht zunehmen l\u00e4sst. Diese K\u00e4lber werden mittlerweile auch wieder mit zermahlenem Fisch gef\u00fcttert, was nach dem Ausbruch von BSE untersagt worden war. Diese Tiere erleben ihr Leben lang nichts weiter als eine kleine Box, in der sie von \u00c4ngsten, der Sehnsucht nach ihrer Mutter und physischen Schmerzen gequ\u00e4lt werden, nur um dann get\u00f6tet und nach nur ein paar Monaten miserablen Lebens zu Fleisch verarbeitet zu werden. Der Konsum von Milchprodukten unterst\u00fctzt also direkt die Fleischindustrie und ist f\u00fcr den Tod dieser K\u00e4lber verantwortlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Ihr Tod<\/h3>\n<p class=\"rtejustify\"><img decoding=\"async\" style=\"float: left; width: 200px; height: 190px; margin: 3px 4px 3px 4px;\" src=\"http:\/\/www.animalequality.de\/sites\/all\/files\/images\/cowslaughter.jpg\" alt=\"\" \/> Keine Kuh bekommt auch nur die Chance ihre nat\u00fcrliche Lebensdauer von 25 Jahren zu erleben. Genauso wie ihre K\u00e4lber wird sie, sobald ihre Milchproduktion unter das gew\u00fcnschte Level f\u00e4llt, zum Schlachthaus abtransportiert. Sie wurde schlie\u00dflich f\u00fcr ihre F\u00e4higkeit Milch zu geben und den Menschen Gewinn zu verschaffen geboren, egal ob in Massenbetrieben oder auf Bioh\u00f6fen. Zu dem Zeitpunkt ist die Kuh etwa 5 Jahre alt. Sie wird zusammengepfercht mit anderen K\u00fchen ins Schlachthaus abtransportiert. Wenn sie das Schlachthaus erreicht, ist sie meist so ersch\u00f6pft und gel\u00e4hmt, dass sie nicht einmal mehr stehen kann und zusammenbricht. K\u00fche in diesem Zustand werden als \u201eDowner\u201c K\u00fche, die Krankheit wird als Festliegen bzw. Milchfieber bezeichnet. Die Interessen des ausgebeuteten Tieres werden den Interessen ihrer &#8220;Besitzer&#8221; vollst\u00e4ndig untergeordnet. Aus diesem Grund k\u00f6nnen wir niemals ernsthaft sagen, dass nichtmenschliche Tiere respektiert werden, bis sie nicht mehr gezielt f\u00fcr den menschlichen Profit gez\u00fcchtet werden.<\/p>\n<div id=\"logotype\"><a title=\"Animal Equality Germany\" href=\"http:\/\/www.animalequality.de\" target=\"_self\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin-top: 46px;\" src=\"http:\/\/www.animalequality.de\/sites\/all\/themes\/principal_de\/images\/logotype_animalequality.png\" alt=\"Animal Equality Germany | Zur Verteidigung aller Tiere\" width=\"312\" height=\"91\" \/><\/a><\/div>\n<div id=\"member\" style=\"z-index: 1000;\"><a title=\"Werde Mitglied\" href=\"http:\/\/www.animalequality.de\/werde-aktiv\/werde-mitglied\" target=\"http:\/\/www.animalequality.de\/werde-aktiv\/werde-mitglied\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.animalequality.de\/sites\/all\/themes\/principal_de\/images\/become_member.png\" alt=\"Wir arbeiten f\u00fcr eine bessere Welt f\u00fcr alle Tiere\" width=\"251\" height=\"175\" \/><\/a><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Milch Die Medien und die Milchindustrie versorgen uns fortlaufend mit Bildern gl\u00fccklicher K\u00fche, die ein gl\u00fcckliches Leben in Zufriedenheit und ohne Ausbeutung f\u00fchren. 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