{"id":14848,"date":"2014-11-17T13:27:25","date_gmt":"2014-11-17T11:27:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/?p=14848"},"modified":"2014-11-17T13:27:25","modified_gmt":"2014-11-17T11:27:25","slug":"kuehe-hueten-mit-meiner-freundin-anita","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/2014\/11\/kuehe-hueten-mit-meiner-freundin-anita\/","title":{"rendered":"K\u00fche h\u00fcten mit meiner Freundin Anita&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/P1520213-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-14849\" src=\"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/P1520213-Kopie.jpg\" alt=\"P1520213 Kopie\" width=\"470\" height=\"315\" srcset=\"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/P1520213-Kopie.jpg 470w, http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/P1520213-Kopie-300x201.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 470px) 100vw, 470px\" \/><\/a>..ich war Sieben seinerzeit und erst\u00a0 kurze Zeit\u00a0 in der Eifel. Ich fand nichts so fantastisch, wie mit meiner zwei Jahre \u00e4lteren Freundin Anita, K\u00fche h\u00fcten zu d\u00fcrfen! Die K\u00fche geh\u00f6rtem ihrem Vater und sie selbst durfte nicht, sie mu\u00dfte K\u00fche h\u00fcten, so wie alle Land-Kinder seinerzeit. Heute w\u00fcrde man sagen, es war Kinderarbeit. Stimmt, aber ohne diese Kinderarbeit w\u00e4ren die meisten Bauern seinerzeit nicht \u00fcber die Runden gekommen.<!--more--> K\u00fche h\u00fcten bedeutete: sie aus dem Stall zu treiben, dann einen mehr oder minder langen Weg auf die Weide, dort den Rest des Tages zu bleiben und am Sp\u00e4tnachmittag die K\u00fche wieder zur\u00fcck in den Stall bringen zum Melken. Nat\u00fcrlich sind K\u00fche gem\u00e4chlich, langsam und wollen auch oft nicht, wie der Mensch will. Sie haben n\u00e4mlich ihren eigenen Kopf und jedes Tier einen anderen Charakter!<br \/>\nUm sie anzutreiben, hatten wir unsere Stimme und wenn das nicht half, die H\u00e4nde. Entweder nur die H\u00e4nde oder einen Stock mit dem sie kurz eins auf den Po bekammen, um sich scheller oder \u00fcberhaupt \u00fcber die stark befahrene Stra\u00dfe zu bewegen. Nein, es war keine Misshandlung, denn fr\u00fcher waren Rinder noch Haustiere, sie hatten Namen und wurden auch mit diesen Namen gerufen. Die Bauern\u00a0 hatten eine mehr oder weniger enge Beziehung zu den Tieren von denen sie abh\u00e4ngig waren! Ich verga\u00df \u00fcber dies K\u00fcheh\u00fcten alles um mich herum, auch meiner Mutter Bescheid zu sagen, wo ich denn den ganzen Nachmittag zu finden sei.<br \/>\nDank meiner Freundin, bekamen wir unsere Sch\u00fctzlinge auf die Weide und auch wieder heil zur\u00fcck in den Stall. Als ich mich mit stolzgeschwollener Brust nach getaner Arbeit bei meiner Mutter zur\u00fcckmeldete, bekam ich erstmal eine Abreibung mit einem kleinen Ausklopfer, die nicht so glimpflich abging, wie unsere Klatscher auf die Kuhallerwertesten!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>..ich war Sieben seinerzeit und erst\u00a0 kurze Zeit\u00a0 in der Eifel. Ich fand nichts so fantastisch, wie mit meiner zwei Jahre \u00e4lteren Freundin Anita, K\u00fche h\u00fcten zu d\u00fcrfen! Die K\u00fche geh\u00f6rtem ihrem Vater und sie selbst durfte nicht, sie mu\u00dfte K\u00fche h\u00fcten, so wie alle Land-Kinder seinerzeit. Heute w\u00fcrde man sagen, es war Kinderarbeit. 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