{"id":15011,"date":"2023-12-31T05:36:25","date_gmt":"2023-12-31T03:36:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/?p=15011"},"modified":"2023-12-31T11:03:54","modified_gmt":"2023-12-31T09:03:54","slug":"die-wuemme-tritt-ueber-die-ufer-und-ueberschwemmt-wiesen-felder-und-wege","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/2023\/12\/die-wuemme-tritt-ueber-die-ufer-und-ueberschwemmt-wiesen-felder-und-wege\/","title":{"rendered":"Hochwasser an Fl\u00fcssen und B\u00e4chen ist ein nat\u00fcrliches Ph\u00e4nomen: W\u00e4hrend der Schneeschmelze oder st\u00e4rkerer Niederschl\u00e4ge steigen die Pegel an. Die Natur profitiert, da das Wasser N\u00e4hrstoffe in die Auen bringt, Fische und Amphibien ruhige Laichpl\u00e4tze finden und zahlreiche Vogelarten entlang der wassergef\u00fcllten Mulden und Flutrinnen auf Nahrungssuche gehen. Doch diese nat\u00fcrliche Dynamik der Fl\u00fcsse wird immer h\u00e4ufiger zur Katastrophe. Allein an der Elbe gab es zwischen 2002 und 2013, also innerhalb von elf Jahren, vier so genannte &#8220;Jahrhunderthochwasser&#8221;."},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>\u00a0BUND-Artikel:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.bund.net\/themen_und_projekte\/wasser\/hochwasserschutz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Hochwasserkatastrophen sind Menschenwerk<\/strong><\/a><\/h2>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Intakte Flussauen als nat\u00fcrliche Hochwasserbremse\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Es5dzTqMBCg?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"csc-header csc-header-n4\">\n<h3>Die Ursachen der extremen Hochwasserereignisse<\/h3>\n<\/div>\n<div class=\"csc-textpic-text\">\n<p class=\"bodytext\">Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die h\u00e4ufigen\u00a0und so zerst\u00f6rerischen\u00a0Fluten sind vielf\u00e4ltig. Doch immer ist der Mensch im Spiel.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Verlust der Auen. <\/strong>Nat\u00fcrliche Auen\u00a0k\u00f6nnen wie ein Schwamm gro\u00dfe Wassermengen zur\u00fcckhalten und bei Trockenheit wieder abgeben. Doch entlang der deutschen Fl\u00fcsse sind\u00a0weniger als\u00a020 Prozent der Auen erhalten. Ein Gro\u00dfteil der Auen\u00a0sind\u00a0Siedlungen, Landwirtschaft und Stra\u00dfenbau zum Opfer gefallen. Nun trennen Deiche den Fluss von seinen ehemaligen Fl\u00e4chen ab, zw\u00e4ngen den Strom ein und lassen so die Pegel steigen. Wenn sich der Fluss sein urspr\u00fcngliches Bett wiederholt, stehen die bebauten Auen unter Wasser.<\/li>\n<li><strong>Ausbau der Fl\u00fcsse. <\/strong>F\u00fcr die Schifffahrt wurden die Fl\u00fcsse begradigt, mit Staustufen und Buhnen verbaut sowie vertieft. So hat sich die Flie\u00dfgeschwindigkeit enorm erh\u00f6ht und Hochwasserwellen gelangen wesentlich schneller flussabw\u00e4rts.<\/li>\n<li><strong>Versiegelung der Landschaft. <\/strong>St\u00fcndlich verschwindet in Deutschland die Fl\u00e4che von \u00fcber vier Fu\u00dfballfeldern unter Beton. Durch diese massive Versiegelung der Landschaft versickert bei starken Niederschl\u00e4gen immer weniger Wasser im Boden. Stattdessen rauscht es direkt \u00fcber die Kanalisation in Vorfluter, B\u00e4che und Fl\u00fcsse. Zudem gehen mit Mooren, W\u00e4ldern und Gr\u00fcnland weitere wertvolle Biotope mit Schwammfunktion verloren.<\/li>\n<li><strong>Starkregen.<\/strong> Extreme Wetterlagen mit starken Niederschl\u00e4gen nehmen in Deutschland und Mitteleuropa deutlich zu. Als eine wesentliche Ursache gilt der Klimawandel.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Um diesen Entwicklungen und den oft dramatischen Auswirkungen zu begegnen, fordert der BUND ein B\u00fcndel an Ma\u00dfnahmen. Damit k\u00f6nnen wir die Menschen wirksam sch\u00fctzen und die Fl\u00fcsse wieder zu dem machen, was sie eigentlich sind: die Lebensadern unserer Landschaften.<\/p>\n<p><strong>Link zu den Forderungen des BUND:<\/strong>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.bund.net\/themen_und_projekte\/wasser\/hochwasserschutz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.bund.net\/themen_und_projekte\/wasser\/hochwasserschutz\/<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; \u00a0BUND-Artikel:\u00a0Hochwasserkatastrophen sind Menschenwerk &nbsp; Die Ursachen der extremen Hochwasserereignisse Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die h\u00e4ufigen\u00a0und so zerst\u00f6rerischen\u00a0Fluten sind vielf\u00e4ltig. Doch immer ist der Mensch im Spiel. Verlust der Auen. Nat\u00fcrliche Auen\u00a0k\u00f6nnen wie ein Schwamm gro\u00dfe Wassermengen zur\u00fcckhalten und bei Trockenheit wieder abgeben. 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Stattdessen rauscht es direkt \u00fcber die Kanalisation in Vorfluter, B\u00e4che und Fl\u00fcsse. Zudem gehen mit Mooren, W\u00e4ldern und Gr\u00fcnland weitere wertvolle Biotope mit Schwammfunktion verloren. Starkregen. Extreme Wetterlagen mit starken Niederschl\u00e4gen nehmen in Deutschland und Mitteleuropa deutlich zu. Als eine wesentliche Ursache gilt der Klimawandel. Um diesen Entwicklungen und den oft dramatischen Auswirkungen zu begegnen, fordert der BUND ein B\u00fcndel an Ma\u00dfnahmen. Damit k\u00f6nnen wir die Menschen wirksam sch\u00fctzen und die Fl\u00fcsse wieder zu dem machen, was sie eigentlich sind: die Lebensadern unserer Landschaften. 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