{"id":16039,"date":"2021-07-29T06:17:56","date_gmt":"2021-07-29T04:17:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/?p=16039"},"modified":"2021-07-31T14:07:06","modified_gmt":"2021-07-31T12:07:06","slug":"das-sozialleben-der-kuehe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/2021\/07\/das-sozialleben-der-kuehe\/","title":{"rendered":"Das Sozialleben der K\u00fche&#8230;"},"content":{"rendered":"<div class=\"region-content\">\n<div class=\"block-content\">\n<div class=\"clear-block margin-double-bottom\">\n<div class=\"box-beitrag-image shadow box-beitrag-image-left floatL\">\n<p><a href=\"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/P1150707-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-22464\" src=\"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/P1150707-300x181.jpg\" alt=\"\" width=\"506\" height=\"305\" srcset=\"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/P1150707-300x181.jpg 300w, http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/P1150707-1024x618.jpg 1024w, http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/P1150707-768x463.jpg 768w, http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/P1150707-1536x927.jpg 1536w, http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/P1150707-2048x1236.jpg 2048w, http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/P1150707-1140x688.jpg 1140w\" sizes=\"(max-width: 506px) 100vw, 506px\" \/><\/a><img decoding=\"async\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.peta.de\/mediadb\/kuehe12.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" \/><\/p>\n<div class=\"text-11 box-untertext\">Wissenschaftler an der Bristol University in Gro\u00dfbritannien fanden heraus, dass K\u00fche beste Freunde haben und Cliquen, genau wie Menschen, und dass sich die Tiere gegenseitig pflegen und lecken, um ihre Zuneigung zu demonstrieren.<\/div>\n<\/div>\n<h2 class=\"text-18 margin-half-bottom\">Das Sozialleben der K\u00fche<\/h2>\n<div class=\"editor-class\">\n<p>Viele K\u00fche sind anh\u00e4ngliche Tiere von tief greifender Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber ihren Familien und menschlichen Gef\u00e4hrten. K\u00fche k\u00f6nnen ihre K\u00f6rperhaltung und ihre Stimmlaute dazu einsetzen, eine ganze Palette an Emotionen auszudr\u00fccken, einschlie\u00dflich Zufriedenheit, Interesse, Wut und Leid. Diese sanften Riesen trauern, wenn jemand gestorben ist, den sie liebten, und k\u00f6nnen sogar Tr\u00e4nen \u00fcber dessen Tod vergie\u00dfen.<\/p>\n<p>Eine Herde K\u00fche ist einem Rudel W\u00f6lfe mit Alpha-Tieren und komplexer Sozialdynamik sehr \u00e4hnlich. Jede Kuh ist imstande, mehr als 100 Herdenmitglieder zu erkennen und Sozialbeziehungen sind sehr wichtig f\u00fcr sie. K\u00fche gehen enge Freundschaften mit bestimmten Mitgliedern der Herde ein \u2014 besonders die Mutter-Tochter-Beziehung ist eng und K\u00e4lber gehen Bindungen mit anderen ihrer Altersgruppe ein.<\/p>\n<p>Die Sozialbeziehungen zwischen K\u00fchen beeinflussen viele Bereiche ihres t\u00e4glichen Lebens. Legt sich die Herde z.B. ab f\u00fcr ein Nickerchen, hat jede Stellung einer Kuh und die Anordnung, wie sie liegen, einen direkten Bezug zu ihrem Status in der Herde.<\/p>\n<p>K\u00fche unter unnat\u00fcrlichen Bedingungen aufzuziehen, wie z.B. in \u00fcberf\u00fcllten Weiden, ist f\u00fcr sie sehr stressig, da es ihre Hierarchie st\u00f6rt. Der Forscher der University of Saskatchewan, Jon Watts, merkt an, dass K\u00fche, die in Gruppen von mehr als 200 auf kommerziellen Weiden gehalten werden, st\u00e4ndig unter Stress leiden und Dominanz ausfechten (Weiden in Amerika umfassen jeweils Tausende K\u00fche). Er sagt, dies trete auf, weil die K\u00fche ihren M\u00fcttern zu fr\u00fch weggenommen w\u00fcrden, man ihnen ausreichenden Platz vorenth\u00e4lt und sie ihre Nische in einer solchen gro\u00dfen Gruppe nicht finden.<\/p>\n<p>Dies \u00e4hnelt wohl sehr dem Gef\u00fchl, das Menschen h\u00e4tten, w\u00fcrden sie auf kleinster Fl\u00e4che mit Tausenden ihnen fremden Personen zusammengepfercht. Genau wie wir, m\u00f6gen auch K\u00fche in der N\u00e4he ihrer Familie und Freunde sein, und der Stress des Lebens in der Intensivhaltung f\u00fchrt dazu, dass sie sich verst\u00f6rt, ver\u00e4ngstigt und alleine f\u00fchlen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"clear-block margin-double-bottom\">\n<div class=\"box-beitrag-image shadow box-beitrag-image-right floatR\"><img decoding=\"async\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.peta.de\/mediadb\/kuehe6.gif\" alt=\"\" width=\"200\" \/><\/div>\n<h2 class=\"text-18 margin-half-bottom\">K\u00fche trauern<\/h2>\n<div class=\"editor-class\">\n<p>Trennt man sie von ihren Familien, Freunden oder menschlichen Gef\u00e4hrten, trauern K\u00fche \u00fcber diesen Verlust. Wissenschaftler berichten, dass K\u00fche sichtlich bedr\u00fcckt werden, selbst nach einer kurzen Trennung. Die Mutter-Kalb-Beziehung ist besonders fest, und es gibt zahlreiche Berichte \u00fcber Mutterk\u00fche, die fanatisch nach ihren Babies rufen und sie suchen, wenn man ihnen die K\u00e4lbchen weggenommen und auf Kalbfleischfarmen verkauft hat.<\/p>\n<p>Der Autor Oliver Sacks, M.D., schrieb von einem Besuch, den er und die Rinderexpertin Dr. Temple Grandin auf einer Milchfarm absolvierten und von dem gro\u00dfen Tumult aus Gebr\u00fcll, das sie h\u00f6rten, als sie ankamen: \u201c\u2018Sie haben wohl heute morgen die M\u00fctter von den K\u00e4lbchen getrennt\u2019, meinte Temple, und tats\u00e4chlich, genau das war geschehen. Wir sahen eine Kuh au\u00dferhalb des Geheges umherstreifen und nach ihrem Kalb suchen und br\u00fcllen. \u2018Das ist keine gl\u00fcckliche Kuh\u2019, meinte Temple. \u2018Das ist eine traurige, ungl\u00fcckliche, ver\u00e4rgerte Kuh. Sie will ihr Baby. Sie br\u00fcllt nach ihm, sucht nach ihm. Sie mag es f\u00fcr eine Weile vergessen, doch dann beginnt sie von neuem. Es ist wie ein Gr\u00e4men, Trauern &#8211; dar\u00fcber wurde noch nicht viel geschrieben. Die Menschen gestehen ihnen nicht gerne Gedanken oder Gef\u00fchle zu.\u2019\u201d<\/p>\n<p>John Avizienius, der Senior Scientific Officer in der Abteilung &#8220;Nutztiere&#8221; in the Farm Animals Department der RSPCA in Gro\u00dfbritannien, sagt, dass er \u201csich an eine spezielle Kuh erinnert, die mindestens f\u00fcr eine Dauer von sechs Wochen schwer getroffen schien von der Trennung von ihrem Kalb. Als ihr das Kalb weggenommen wurde, war sie zun\u00e4chst in akuter Gram; sie stand vor dem Gehege, wo sie ihr Kalb zuletzt gesehen hatte und br\u00fcllte stundenlang nach ihrem Kind. Sie ging erst weg, als man sie dazu zwang. Selbst noch nach sechs Wochen blickte die Mutter immer wieder auf das Gehege, wo sie ihr Kalb zuletzt sah, und blieb manchmal f\u00fcr einen Augenblick vor dem Gehege stehen. Es war fast so, als h\u00e4tte man ihren Geist gebrochen, und alles, was sie tun konnte, war, Anzeichen von Gesten zu machen, ob ihr Kalb noch da w\u00e4re.\u201d<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"clear-block margin-double-bottom\">\n<div class=\"box-beitrag-image shadow box-beitrag-image-left floatL\"><img decoding=\"async\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.peta.de\/mediadb\/kuehe7.gif\" alt=\"\" width=\"200\" \/><\/div>\n<h2 class=\"text-18 margin-half-bottom\">K\u00fche wollen nicht sterben<\/h2>\n<div class=\"editor-class\">\n<p>Dies sind nur einige wenige der endlosen Geschichten \u00fcber K\u00fche, die an ihrem Leben h\u00e4ngen und den Tod f\u00fcrchten, genau wie Menschen und alle anderen Tiere. Alleine in Deutschland werden allj\u00e4hrlich ca. 4,2 Millionen K\u00fche f\u00fcr die Fleisch- und Milchindustrie get\u00f6tet. Schon in jugendlichem Alter verbrennt man sie mit hei\u00dfen Eisen (Brandmarken), rei\u00dft ihnen die Hoden aus dem Hodensack (Kastration) und schneidet oder brennt ihnen die H\u00f6rner ab &#8211; alles ohne Schmerzmittel. Sind sie herangewachsen und gro\u00df genug, transportiert man sie auf riesige, dreckige Weiden, um f\u00fcr die Schlachtung gem\u00e4stet zu werden.<\/p>\n<p>Die ca. 4,8 Millionen K\u00fche, die auf Milchfarmen in Deutschland leben, verbringen den Gro\u00dfteil ihres Lebens entweder in riesigen St\u00e4llen oder auf von F\u00e4kalien verseuchten Dreckpl\u00e4tzen, wo Krankheiten grassieren. K\u00fche, die ihrer Milch wegen gehalten werden, werden immer wieder geschw\u00e4ngert, ihre K\u00e4lber aber nimmt man ihnen weg und entsendet sie auf Kalbfleischfarmen oder andere Milchfarmen. Geben ihre ausgemergelten K\u00f6rper nicht mehr l\u00e4nger genug Milch her, landen auch sie beim Schlachter und schlie\u00dflich im Fleischwolf, um Hamburger aus ihnen zu machen.<\/p>\n<p>Zahlreiche K\u00fche sterben auf dem Weg zum Schlachter, und die \u00dcberlebenden erschie\u00dft man mit einem Bolzenschuss, h\u00e4ngt sie an den Beinen auf und schleppt sie auf die T\u00f6tungsebene, wo man ihnen die Kehle aufschlitzt und sie h\u00e4utet. Manche K\u00fche sind noch voll bei Bewusstsein w\u00e4hrend des gesamten Prozess<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wissenschaftler an der Bristol University in Gro\u00dfbritannien fanden heraus, dass K\u00fche beste Freunde haben und Cliquen, genau wie Menschen, und dass sich die Tiere gegenseitig pflegen und lecken, um ihre Zuneigung zu demonstrieren. Das Sozialleben der K\u00fche Viele K\u00fche sind anh\u00e4ngliche Tiere von tief greifender Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber ihren Familien und menschlichen Gef\u00e4hrten. K\u00fche k\u00f6nnen ihre K\u00f6rperhaltung und ihre Stimmlaute dazu einsetzen, eine ganze Palette an Emotionen auszudr\u00fccken, einschlie\u00dflich Zufriedenheit, Interesse, Wut und Leid. Diese sanften Riesen trauern, wenn jemand gestorben ist, den sie liebten, und k\u00f6nnen sogar Tr\u00e4nen \u00fcber dessen Tod vergie\u00dfen. Eine Herde K\u00fche ist einem Rudel W\u00f6lfe mit Alpha-Tieren und komplexer Sozialdynamik sehr \u00e4hnlich. Jede Kuh ist imstande, mehr als 100 Herdenmitglieder zu erkennen und Sozialbeziehungen sind sehr wichtig f\u00fcr sie. K\u00fche gehen enge Freundschaften mit bestimmten Mitgliedern der Herde ein \u2014 besonders die Mutter-Tochter-Beziehung ist eng und K\u00e4lber gehen Bindungen mit anderen ihrer Altersgruppe ein. Die Sozialbeziehungen zwischen K\u00fchen beeinflussen viele Bereiche ihres t\u00e4glichen Lebens. Legt sich die Herde z.B. ab f\u00fcr ein Nickerchen, hat jede Stellung einer Kuh und die Anordnung, wie sie liegen, einen direkten Bezug zu ihrem Status in der Herde. K\u00fche unter unnat\u00fcrlichen Bedingungen aufzuziehen, wie z.B. in \u00fcberf\u00fcllten Weiden, ist f\u00fcr sie sehr stressig, da es ihre Hierarchie st\u00f6rt. Der Forscher der University of Saskatchewan, Jon Watts, merkt an, dass K\u00fche, die in Gruppen von mehr als 200 auf kommerziellen Weiden gehalten werden, st\u00e4ndig unter Stress leiden und Dominanz ausfechten (Weiden in Amerika umfassen jeweils Tausende K\u00fche). Er sagt, dies trete auf, weil die K\u00fche ihren M\u00fcttern zu fr\u00fch weggenommen w\u00fcrden, man ihnen ausreichenden Platz vorenth\u00e4lt und sie ihre Nische in einer solchen gro\u00dfen Gruppe nicht finden. Dies \u00e4hnelt wohl sehr dem Gef\u00fchl, das Menschen h\u00e4tten, w\u00fcrden sie auf kleinster Fl\u00e4che mit Tausenden ihnen fremden Personen zusammengepfercht. Genau wie wir, m\u00f6gen auch K\u00fche in der N\u00e4he ihrer Familie und Freunde sein, und der Stress des Lebens in der Intensivhaltung f\u00fchrt dazu, dass sie sich verst\u00f6rt, ver\u00e4ngstigt und alleine f\u00fchlen. &nbsp; K\u00fche trauern Trennt man sie von ihren Familien, Freunden oder menschlichen Gef\u00e4hrten, trauern K\u00fche \u00fcber diesen Verlust. Wissenschaftler berichten, dass K\u00fche sichtlich bedr\u00fcckt werden, selbst nach einer kurzen Trennung. Die Mutter-Kalb-Beziehung ist besonders fest, und es gibt zahlreiche Berichte \u00fcber Mutterk\u00fche, die fanatisch nach ihren Babies rufen und sie suchen, wenn man ihnen die K\u00e4lbchen weggenommen und auf Kalbfleischfarmen verkauft hat. Der Autor Oliver Sacks, M.D., schrieb von einem Besuch, den er und die Rinderexpertin Dr. Temple Grandin auf einer Milchfarm absolvierten und von dem gro\u00dfen Tumult aus Gebr\u00fcll, das sie h\u00f6rten, als sie ankamen: \u201c\u2018Sie haben wohl heute morgen die M\u00fctter von den K\u00e4lbchen getrennt\u2019, meinte Temple, und tats\u00e4chlich, genau das war geschehen. Wir sahen eine Kuh au\u00dferhalb des Geheges umherstreifen und nach ihrem Kalb suchen und br\u00fcllen. \u2018Das ist keine gl\u00fcckliche Kuh\u2019, meinte Temple. \u2018Das ist eine traurige, ungl\u00fcckliche, ver\u00e4rgerte Kuh. Sie will ihr Baby. Sie br\u00fcllt nach ihm, sucht nach ihm. Sie mag es f\u00fcr eine Weile vergessen, doch dann beginnt sie von neuem. Es ist wie ein Gr\u00e4men, Trauern &#8211; dar\u00fcber wurde noch nicht viel geschrieben. 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Es war fast so, als h\u00e4tte man ihren Geist gebrochen, und alles, was sie tun konnte, war, Anzeichen von Gesten zu machen, ob ihr Kalb noch da w\u00e4re.\u201d &nbsp; K\u00fche wollen nicht sterben Dies sind nur einige wenige der endlosen Geschichten \u00fcber K\u00fche, die an ihrem Leben h\u00e4ngen und den Tod f\u00fcrchten, genau wie Menschen und alle anderen Tiere. Alleine in Deutschland werden allj\u00e4hrlich ca. 4,2 Millionen K\u00fche f\u00fcr die Fleisch- und Milchindustrie get\u00f6tet. Schon in jugendlichem Alter verbrennt man sie mit hei\u00dfen Eisen (Brandmarken), rei\u00dft ihnen die Hoden aus dem Hodensack (Kastration) und schneidet oder brennt ihnen die H\u00f6rner ab &#8211; alles ohne Schmerzmittel. Sind sie herangewachsen und gro\u00df genug, transportiert man sie auf riesige, dreckige Weiden, um f\u00fcr die Schlachtung gem\u00e4stet zu werden. Die ca. 4,8 Millionen K\u00fche, die auf Milchfarmen in Deutschland leben, verbringen den Gro\u00dfteil ihres Lebens entweder in riesigen St\u00e4llen oder auf von F\u00e4kalien verseuchten Dreckpl\u00e4tzen, wo Krankheiten grassieren. K\u00fche, die ihrer Milch wegen gehalten werden, werden immer wieder geschw\u00e4ngert, ihre K\u00e4lber aber nimmt man ihnen weg und entsendet sie auf Kalbfleischfarmen oder andere Milchfarmen. Geben ihre ausgemergelten K\u00f6rper nicht mehr l\u00e4nger genug Milch her, landen auch sie beim Schlachter und schlie\u00dflich im Fleischwolf, um Hamburger aus ihnen zu machen. Zahlreiche K\u00fche sterben auf dem Weg zum Schlachter, und die \u00dcberlebenden erschie\u00dft man mit einem Bolzenschuss, h\u00e4ngt sie an den Beinen auf und schleppt sie auf die T\u00f6tungsebene, wo man ihnen die Kehle aufschlitzt und sie h\u00e4utet. 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