{"id":16521,"date":"2015-10-21T16:54:56","date_gmt":"2015-10-21T14:54:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/?p=16521"},"modified":"2015-10-21T16:54:56","modified_gmt":"2015-10-21T14:54:56","slug":"oekologischer-anbau-ist-unsere-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/2015\/10\/oekologischer-anbau-ist-unsere-zukunft\/","title":{"rendered":"\u00d6kologischer Anbau ist unsere Zukunft&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Industrielle Landwirtschaft beeintr\u00e4chtigt die menschliche Gesundheit, vergiftet unsere Nahrung, unser Wasser, unsere B\u00f6den und treibt Landwirte in den Ruin.<\/p>\n<p>Ohne ihre Agrargifte, so will es uns die Chemieindustrie glauben machen, w\u00e4re die moderne Nahrungsmittelproduktion nicht m\u00f6glich. Doch die \u00f6kologische Landwirtschaft beweist: Pflanzenproduktion funktioniert auch ohne chemische Keule.<!--more--><\/p>\n<p>Deshalb m\u00fcssen wir umdenken! Wir fordern Landwirtschaftsminister Schmidt auf, sich f\u00fcr eine Landwirtschaft ohne giftige Chemikalien einzusetzen.<\/p>\n<p>Bitte unterst\u00fctzen Sie unsere Forderungen mit Ihrer Mail an den Minister!<\/p>\n<p>Die industrielle Landwirtschaft ist ein veralteter Ansatz \u2013 Monokulturen, Gentechnik, Kunstd\u00fcnger und der massive Einsatz von Pestiziden: Das kann nicht unsere Zukunft sein, nur weil die Landwirtschaft von internationalen Konzernen kontrolliert wird. Denn der Handel, gro\u00dfe industrielle Landwirtschaftsbetriebe und Chemiegiganten wie Syngenta, Bayer, BASF und Monsanto \u00fcben einen enormen Druck auf den Markt aus.<\/p>\n<p>Auch durch sie nimmt der Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden in der konventionellen Landwirtschaft immer mehr zu. Doch einen sicheren Einsatz dieser Stoffe, die Unkr\u00e4uter, Pilze oder Insekten abt\u00f6ten sollen, gibt es nicht. Sowohl in Lebensmitteln als auch in B\u00f6den und Gew\u00e4ssern finden sich zum Teil noch nach Jahrzehnten R\u00fcckst\u00e4nde. Einige immer noch zugelassene Pestizide haben besonders gef\u00e4hrliche Nebenwirkungen, sind krebserregend oder wirken sich hormonell aus. Sie sch\u00e4digen vor allem denjenigen, die sie ausbringen: die Landwirte.<\/p>\n<p>Aber auch Bewohner in l\u00e4ndlichen Regionen, Konsumenten und selbst im Freien spielende Kinder k\u00f6nnen mit Pestiziden in Kontakt kommen. Die aktuelle Diskussion um die Einstufung des Krebsrisikos bei Glyphosat zeigt, dass die bisherigen Zulassungskriterien nicht ausreichen und sich Bewertungen \u00e4ndern k\u00f6nnen.<br \/>\nMODERNE L\u00d6SUNG F\u00dcR GESUNDE LEBENSMITTEL<\/p>\n<p>Doch die industrielle Landwirtschaft ist nicht nur f\u00fcr den Menschen gef\u00e4hrlich, sie zerst\u00f6rt vor allem auch nat\u00fcrliche Ressourcen, Flora und Fauna. Bienen und andere wichtige Best\u00e4ubungsinsekten sind betroffen \u2013 das Bienensterben hat in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen. Damit steht die Lebensmittelvielfalt auf dem Spiel. Deshalb m\u00fcssen wir uns der Methoden der industriellen Landwirtschaft widersetzen!<\/p>\n<p>\u00d6kologische Landwirtschaft hingegen vereint wissenschaftliche Erkenntnisse und Innovation mit Natur und biologischer Vielfalt. \u00d6ko-Landwirte respektieren nat\u00fcrliche Kreisl\u00e4ufe. Sie sch\u00fctzen unsere Ressourcen, die Bienen und andere wichtige Best\u00e4ubungsinsekten, w\u00e4hrend sie uns mit gesunden und schmackhaften Lebensmitteln versorgen.<\/p>\n<p>\u00d6kologische Landwirtschaft ist die moderne L\u00f6sung. Damit sie noch erfolgreicher ist, muss eine Beziehung zwischen Verbrauchern und Landwirten aufgebaut werden. G\u00e4rtner, Bauern, Politiker und H\u00e4ndler m\u00fcssen die Produktion und Herkunft der Lebensmittel transparent machen. Denn die Konsumenten wollen wissen, wo ihre Nahrung herkommt und wer sie produziert.<br \/>\nGROSSE VER\u00c4NDERUNGEN BEGINNEN MIT KLEINEN SCHRITTE<\/p>\n<p>Doch es sind nicht nur die Landwirte \u2013 es ist vor allem die Politik, die sich bewegen muss. Landwirtschaftsminister Schmidt muss sich f\u00fcr Ackerbau ohne giftige Chemikalien einsetzen. Er muss gef\u00e4hrliche, krebserregende und hormonell wirksame sowie besonders umweltsch\u00e4dliche Pestizide sofort verbieten. Dazu geh\u00f6rt auch ein Verbot der verbrauchernahen Anwendung des besonders gef\u00e4hrlichen Totalherbizids Glyphosat. Die Politik muss eine nachhaltige und \u00f6kologische Landwirtschaft unterst\u00fctzen und die Forschung zu alternativen sowie nicht-chemischen Methoden in der Landwirtschaft f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Aber auch die Verbraucher sind gefragt, die \u00f6kologische Landwirtschaft zu unterst\u00fctzen: durch den Kauf von Lebensmitteln aus entsprechendem Anbau und Produkten aus ihrer Region. Diese Schritte sind vielleicht eine Herausforderung. Doch wenn alle Konsumenten ihre Nahrung bewusst ausw\u00e4hlen, r\u00fcckt eine Zukunft mit \u00f6kologischer Landwirtschaft in greifbare N\u00e4he.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Industrielle Landwirtschaft beeintr\u00e4chtigt die menschliche Gesundheit, vergiftet unsere Nahrung, unser Wasser, unsere B\u00f6den und treibt Landwirte in den Ruin. Ohne ihre Agrargifte, so will es uns die Chemieindustrie glauben machen, w\u00e4re die moderne Nahrungsmittelproduktion nicht m\u00f6glich. 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