{"id":16584,"date":"2015-11-04T07:02:36","date_gmt":"2015-11-04T05:02:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/?p=16584"},"modified":"2015-11-04T07:02:36","modified_gmt":"2015-11-04T05:02:36","slug":"nur-funktionierende-barrieren-und-strenge-grenzwerte-koennen-die-gesundheitsgefahr-durch-mineraloelbelastung-in-lebensmitteln-verhindern-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/2015\/11\/nur-funktionierende-barrieren-und-strenge-grenzwerte-koennen-die-gesundheitsgefahr-durch-mineraloelbelastung-in-lebensmitteln-verhindern-2\/","title":{"rendered":"Nur funktionierende Barrieren und strenge Grenzwerte k\u00f6nnen die Gesundheitsgefahr durch Mineral\u00f6lbelastung in Lebensmitteln verhindern!"},"content":{"rendered":"<p>wussten Sie schon, dass wir um Ihre Gesundheit gar nicht wirklich besorgt sind?<\/p>\n<p>Das meint zumindest Christoph Minhoff, Cheflobbyist der deutschen Lebensmittelwirtschaft. Wer wirklich um die Gesundheit der Menschen besorgt sei, der solle sie seiner Meinung nach \u201cnicht mit unn\u00f6tigen Sorgen belasten\u201d.<br \/>\nUnn\u00f6tige Sorgen? Drei Meldungen waren es, die Herrn Minhoff zu seinem emp\u00f6rten Kommentar verleitet haben: Der Kinostart eines Films \u00fcber versteckten Zucker, die Warnung der Weltgesundheitsorganisation vor den Risiken eines \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Fleischkonsums und der gro\u00dfe foodwatch-Test zu Mineral\u00f6lr\u00fcckst\u00e4nden in Lebensmitteln. Dessen Ergebnis: Von 120 untersuchten Produkten in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland waren<br \/>\n43 Prozent (!) mit aromatischen Mineral\u00f6len belastet, die im Verdacht stehen krebserregend und erbgutsch\u00e4digend zu sein. Diese stammen vermutlich meist aus den Altpapierverpackungen oder Umverpackungen. Zum Beispiel in Kellogg\u2019s Cornflakes, Spitzen-Langkorn Reis von reis-fit und Haferflocken von HAHNE fanden sich die bedenklichen R\u00fcckst\u00e4nde.<!--more--><\/p>\n<p>\u201cUnn\u00f6tig\u201d ist bestenfalls das Gesundheitsrisiko f\u00fcr die Verbraucherinnen und Verbraucher \u2013 denn mit den richtigen Verpackungsmaterialien oder einer \u201cBarriereschicht\u201d kann jeder Hersteller problemlos sicherstellen, dass Mineral\u00f6le und andere problematische Substanzen nicht von der Packung ins Lebensmittel \u00fcbergehen k\u00f6nnen. F\u00fcr Cheflobbyist Minhoff dennoch nur eine \u201cvermeintliche und v\u00f6llig \u00fcberspitzte Horrormeldung\u201d nach dem Motto: \u201cWer keine Probleme hat, der sucht sich welche.\u201d<\/p>\n<p>Wir meinen: Wenn sich eine Industrie so ignorant gegen\u00fcber einfach vermeidbaren Gesundheitsrisiken verh\u00e4lt, muss der Gesetzgeber sie zwingen: Schluss mit riskanten Mineral\u00f6lr\u00fcckst\u00e4nden in Lebensmitteln!<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzen Sie daher jetzt unsere E-Mail-Aktion unter:<\/p>\n<p>www.mineraloel-aktion.foodwatch.de<\/p>\n<p>In Anbetracht von ernsthaften gesundheitlichen Gefahren von \u201cunn\u00f6tigen Sorgen\u201d zu sprechen, ist zynisch. M\u00f6glicherweise krebserregende und erbgutver\u00e4ndernde R\u00fcckst\u00e4nde von Mineral\u00f6len haben in unseren Lebensmitteln nichts zu suchen \u2013 so einfach ist das!<\/p>\n<p>Die harschen Reaktionen der Industrie zeigen, dass unser Test schon etwas bewirkt hat. Der Branchendienst \u201cEuwid\u201d der Verpackungswirtschaft sieht foodwatch auf einem \u201cFeldzug gegen Mineral\u00f6lbelastung\u201d (hat nicht eher eine ignorante Branche der Gesundheit der Menschen den Kampf angesagt?), und der franz\u00f6sische Lebensmittelindustrieverband ANIA wirft uns systematische Ver\u00e4ngstigung vor.<br \/>\nDas alles zeigt: Von allein passiert nichts \u2013 wir Verbraucherinnen und Verbraucher m\u00fcssen die Branche dazu bringen, endlich Schluss zu machen mit gef\u00e4hrlichen Mineral\u00f6lr\u00fcckst\u00e4nden und mit riskanten Verpackungen! Schon \u00fcber 23.000 Menschen fordern vom zust\u00e4ndigen EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis, endlich wirksame Ma\u00dfnahmen zum Schutz unserer Gesundheit umzusetzen.<\/p>\n<p>Machen auch Sie mit bei unserer E-Mail-Aktion unter:<br \/>\nwww.mineraloel-aktion.foodwatch.de<\/p>\n<p>Das Problem der Verunreinigung durch Mineral\u00f6le ist der Politik seit langem bekannt. Doch bisher wurde nichts unternommen! Dabei ist klar, was passieren muss: Die Europ\u00e4ische Union muss die Verwendung geeigneter Barriereschichten f\u00fcr Altpapierverpackungen vorschreiben und strenge Grenzwerte f\u00fcr Mineral\u00f6l in Lebensmitteln festlegen.<\/p>\n<p>Zugegeben, die Einf\u00fchrung der Barrieren ist nicht ganz ohne T\u00fccken: Viele Verbraucherinnen und Verbraucher bef\u00fcrchten eine gr\u00f6\u00dfere M\u00fcllmenge oder sorgen sich um andere gesundheitsgef\u00e4hrdende Stoffe aus Plastikverpackungen. Doch es m\u00fcssen nicht immer zus\u00e4tzliche Plastikbeutel sein: Es gibt auch Barrieren, die in den Karton integriert oder aufgestrichen sind und vollst\u00e4ndig recycelt werden k\u00f6nnen.<br \/>\nUnd Alternativen zu \u201cfunktionellen\u201d Barrieren sind schwer zu finden: Die Verwendung von mineral\u00f6lfreien Druckfarben kann das Problem leider nicht komplett l\u00f6sen, denn es gibt bis zu 250 weitere teils gesundheitsgef\u00e4hrdende Substanzen (z.B. Weichmacher, L\u00f6sungsmittel), die aus dem Altpapier ins Lebensmittel \u00fcbergehen.<br \/>\nAu\u00dferdem ist der Recyclingkreislauf global organisiert. Das hei\u00dft, selbst wenn alle europ\u00e4ischen Druckerzeugnishersteller nur noch mineral\u00f6lfreie Druckfarben verwenden w\u00fcrden, w\u00fcrde das den Mineral\u00f6lgehalt im Altpapier vermutlich nur etwas reduzieren.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns ist daher klar: Nur funktionierende Barrieren und strenge Grenzwerte k\u00f6nnen die Gesundheitsgefahr durch Mineral\u00f6lbelastung in Lebensmitteln verhindern! Schreiben Sie jetzt an den zust\u00e4ndigen EU-Kommissar:<br \/>\nSchluss mit gef\u00e4hrlichen Mineral\u00f6len in unseren Lebensmitteln!<\/p>\n<p>Vielen Dank f\u00fcr Ihre Unterst\u00fctzung,<br \/>\nIhr foodwatch-Team<\/p>\n<p>P.S.: Die Vorbereitung dieses gro\u00dfen Produkt-Tests hat uns viel Zeit und Geld gekostet. Wir mussten ein Labor finden und beauftragen, die Produkte einkaufen, die Ergebnisse pr\u00fcfen, aufbereiten usw., usw. Nun geht es an die politische Umsetzung! Erfolg werden wir nur mit Ihrer Hilfe haben. Bitte werden Sie deshalb F\u00f6rdererin\/F\u00f6rderer von foodwatch:<\/p>\n<p>Read more: http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog#ixzz3qUo0iGWY<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>wussten Sie schon, dass wir um Ihre Gesundheit gar nicht wirklich besorgt sind? Das meint zumindest Christoph Minhoff, Cheflobbyist der deutschen Lebensmittelwirtschaft. Wer wirklich um die Gesundheit der Menschen besorgt sei, der solle sie seiner Meinung nach \u201cnicht mit unn\u00f6tigen Sorgen belasten\u201d. Unn\u00f6tige Sorgen? Drei Meldungen waren es, die Herrn Minhoff zu seinem emp\u00f6rten Kommentar verleitet haben: Der Kinostart eines Films \u00fcber versteckten Zucker, die Warnung der Weltgesundheitsorganisation vor den Risiken eines \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Fleischkonsums und der gro\u00dfe foodwatch-Test zu Mineral\u00f6lr\u00fcckst\u00e4nden in Lebensmitteln. Dessen Ergebnis: Von 120 untersuchten Produkten in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland waren 43 Prozent (!) mit aromatischen Mineral\u00f6len belastet, die im Verdacht stehen krebserregend und erbgutsch\u00e4digend zu sein. Diese stammen vermutlich meist aus den Altpapierverpackungen oder Umverpackungen. 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