{"id":16889,"date":"2015-12-13T16:39:10","date_gmt":"2015-12-13T14:39:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/?p=16889"},"modified":"2015-12-15T08:39:14","modified_gmt":"2015-12-15T06:39:14","slug":"die-geklaute-kiefer","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/2015\/12\/die-geklaute-kiefer\/","title":{"rendered":"Eine geklaute Kiefer&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/wbaum2-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-16907 size-full\" src=\"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/wbaum2-Kopie.jpg\" alt=\"wbaum2 Kopie\" width=\"470\" height=\"667\" srcset=\"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/wbaum2-Kopie.jpg 470w, http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/wbaum2-Kopie-211x300.jpg 211w\" sizes=\"(max-width: 470px) 100vw, 470px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Da hockte ich nun zusammen mit unserer Zweij\u00e4hrigen in unserem\u00a0 Granada im stockdunklen Wald und wartete auf meinen Angetrauten, nicht unbedingt vor K\u00e4lte jedoch vor Angst bibbernd!<br \/>\nInzwischen verfluchte ich die Idee schon\u00a0 ziemlich, uns eine kleine schon gef\u00e4llte Kiefer aus einem Forst in der N\u00e4he Bremens einfach so mitzunehmen. Notorische Baumdiebe waren wir nun wirklich nicht, aber es schien uns auf unserem vorweihnachtlichen Waldspaziergang geradezu, da\u00df dieses kleine Exemplar da, das zwischen ihren gro\u00dfen ungef\u00e4llten Kollegen einsam herum lag, nur darauf zu warten schien, zu uns nach Hause geholt zu werden. Gedacht, getan!<!--more--><br \/>\nDas ging nat\u00fcrlich nicht am hellichten Tage, da, wo jeder uns als Baumdieb \u00fcberf\u00fchren konnte, nein, das konnte, wenn \u00fcberhaupt nur im Dunklen funktionieren!<br \/>\nWir merken uns also den genauen Standort oder besser Liegeplatz unseres B\u00e4umchens und kamen nach Einbruch der Dunkelheit wieder. Unsere Tochter schlummerte derweil hinter uns im Fond unseres Autos\u00a0 in ihrem Kindersitz und bekam nichts mit von dem, was ihre Eltern Sch\u00e4ndliches vorhatten.<br \/>\nEs ist wirklich nicht einfach, im nahezu Volldustern, denn ein Wald ist naturgem\u00e4\u00df nicht mit Stra\u00dfenleuchten best\u00fcckt, einen Platz, von dem man glaubte, sich ihn genau eingepr\u00e4gt zu haben, wiederzufinden. Entsprechend lange dauerte es auch, bis mein Mann,\u00a0 den Baum m\u00fchselig hinter sich herziehend, wieder bei mir auftauchte! Inzwischen hatte ich schon das Schlimmste vermutet und war tausend Tode gestorben, glaubte ihn l\u00e4ngst verhaftet und in Handschellen abgef\u00fchrt! Das B\u00e4umchen war so klein auch wieder nicht, wie sich jetzt herausstellte, es passte mal gerade so auf die Ladefl\u00e4che unseres Kombis! Hecktisch \u00f6ffneten\u00a0 wir die Heckklappe schupsten den Baum eilig ins Auto und gaben sofort Gas, immer noch den Oberf\u00f6rster auf unseren Fersen vermutend. Erst als wir endlich aus dem Wald heraus waren und die Stadt fast erreicht hatten, wurden wir ruhiger. Mit dem Baum im Auto machten wir nochschnell einen kleinen Umweg um bei einem Milchbauern unseren w\u00f6chentlichen Kasten Vorzugsmilch zu kaufen. Als er uns half die Milch im Auto zu verstauen fiel sein Blick auf unseren geklauten Baum und wir erz\u00e4hlten ihmdie Geschichte unserer kleinen Kiefer.<br \/>\nGrinsend meinte er, die M\u00fche und Angst h\u00e4tten wir uns wirklich sparen k\u00f6nnen, denn auch bei ihm h\u00e4tten wir einen kleinen preiswerten Weihnachtsbaum erstehen k\u00f6nnen! Na so was aber auch&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da hockte ich nun zusammen mit unserer Zweij\u00e4hrigen in unserem\u00a0 Granada im stockdunklen Wald und wartete auf meinen Angetrauten, nicht unbedingt vor K\u00e4lte jedoch vor Angst bibbernd! Inzwischen verfluchte ich die Idee schon\u00a0 ziemlich, uns eine kleine schon gef\u00e4llte Kiefer aus einem Forst in der N\u00e4he Bremens einfach so mitzunehmen. Notorische Baumdiebe waren wir nun wirklich nicht, aber es schien uns auf unserem vorweihnachtlichen Waldspaziergang geradezu, da\u00df dieses kleine Exemplar da, das zwischen ihren gro\u00dfen ungef\u00e4llten Kollegen einsam herum lag, nur darauf zu warten schien, zu uns nach Hause geholt zu werden. 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