{"id":17837,"date":"2016-08-08T07:57:56","date_gmt":"2016-08-08T05:57:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/?p=17837"},"modified":"2016-08-08T07:58:42","modified_gmt":"2016-08-08T05:58:42","slug":"bitte-unbedingt-mitmachen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/2016\/08\/bitte-unbedingt-mitmachen\/","title":{"rendered":"Bitte unbedingt mitmachen: In einem gemeinsamen Aufruf mit PAN Germany, WECF, SumOfUs, HEJSupport und dem Umweltinstitut M\u00fcnchen fordern wir die zust\u00e4ndigen deutschen MinisterInnen dazu auf, den Vorschlag der Kommission abzulehnen! Schreiben Sie jetzt an die Bundesregierung und fordern Sie sie auf, in Br\u00fcssel ihr Veto einzulegen!"},"content":{"rendered":"<p>Wir sind in unserem Alltag von mehr als 800 Chemikalien umgeben, die in unseren Hormonhaushalt eingreifen. Diese <a href=\"http:\/\/www.bund.net\/themen_und_projekte\/chemie\/chemikalienpolitik\/edc\/\" target=\"_blank\">hormonellen Schadstoffe<\/a> stehen unter dem Verdacht, Krebs, Diabetes, Immunschw\u00e4che oder Fettleibigkeit zu f\u00f6rdern. Gef\u00e4hrdet sind besonders Schwangere, F\u00f6ten, Kinder und Jugendliche. Am 21. September wird die EU-Kommission den Mitgliedstaaten einen Vorschlag vorlegen, nach dem der Schutz vor diesen Stoffen in der EU erheblich geschw\u00e4cht werden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Das im europ\u00e4ischen Chemikalienrecht verankerte Vorsorgeprinzip soll uns Menschen vor Gefahren sch\u00fctzen. Jetzt hat die EU-Kommission einen Vorschlag zum Umgang mit den Hormongiften gemacht, der das Vorsorgeprinzip ignoriert. Er ist f\u00fcr Chemiekonzerne wie Bayer oder Monsanto ein riesiges Geschenk! Viele hormonelle Schadstoffe w\u00fcrden weiter auf den Feldern verspritzt, in unserem Essen und in unz\u00e4hligen Alltagsprodukten landen.<!--more--><\/p>\n<p><strong>In einem gemeinsamen Aufruf mit PAN Germany, WECF, SumOfUs, HEJSupport und dem Umweltinstitut M\u00fcnchen fordern wir die zust\u00e4ndigen deutschen MinisterInnen dazu auf, den Vorschlag der Kommission abzulehnen! Schreiben Sie jetzt an die Bundesregierung und fordern Sie sie auf, in Br\u00fcssel ihr Veto einzulegen!<\/strong><\/p>\n<div>\n<p>Sehr geehrte Frau Bundesministerin Hendricks, sehr geehrter Herr Bundesminister Schmidt,<b>hormonelle Schadstoffe sind eine Gefahr f\u00fcr unsere Gesundheit und die Umwelt.<\/b> Sie wirken wie nat\u00fcrliche Hormone und bringen so die k\u00f6rpereigenen Steuerungsprozesse bei Mensch und Tier durcheinander. Dies gilt insbesondere w\u00e4hrend kritischer Entwicklungsphasen des K\u00f6rpers, wie w\u00e4hrend der Schwangerschaft, der fr\u00fchen Kindesentwicklung und Pubert\u00e4t.<\/p>\n<p><b>Hormonell sch\u00e4dliche Stoffe befinden sich in vielen Produkten unseres Alltags und werden mit schwerwiegenden Gesundheitssch\u00e4den wie Unfruchtbarkeit, Diabetes, Missbildungen und verschiedenen Krebsarten in Verbindung gebracht.<\/b>\u00a0Auch Wildtierpopulationen sind in hohem Ma\u00dfe durch hormonell sch\u00e4dliche Stoffe gef\u00e4hrdet, da sie ihre Fortpflanzung und das Immunsystem beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Europ\u00e4ische Parlament und die EU-Mitgliedsstaaten haben deshalb schon 2009 die Zulassung dieser sogenannten endokrinen Disruptoren (EDCs) als Pestizidwirkstoffe und 2012\u00a0als Biozidwirkstoffe per Gesetz verboten. <b>Doch ein neuer Vorschlag der EU-Kommission droht das Verbot praktisch wirkungslos werden zu lassen<\/b>: Die Kommission hat Kriterien zur Identifizierung von EDCs vorgeschlagen, durch die diese Gesetze eigenm\u00e4chtig ver\u00e4ndert und Schutzstandards untergraben werden. Die H\u00fcrden f\u00fcr die Einstufung als EDC w\u00fcrden damit so hoch gesetzt, dass nur sehr wenige Stoffe erfasst und verboten werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Dieser Vorschlag ist ein Skandal und darf Ihre Zustimmung auf keinen Fall finden!<\/p>\n<p>Unsere Gesundheit und die unserer Kinder sind wichtiger als die Profitinteressen der Chemie- und Pestizidindustrie! Sie haben es in der Hand: <b>Machen Sie Ihren Einfluss geltend, damit hormonelle Schadstoffe aus unserem Alltag verschwinden. <\/b>Dazu m\u00fcssen Kriterien festgelegt werden, anhand derer alle hormonell sch\u00e4dlichen Stoffe auch als solche erkannt, eingestuft und verboten werden k\u00f6nnen. Sorgen Sie daher f\u00fcr ein deutsches NEIN zum Kommissionsvorschlag<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/aktion.bund.net\/hormongifte-stoppen?utm_source=sharesite&amp;utm_medium=page&amp;utm_campaign=hormongift\">https:\/\/aktion.bund.net\/hormongifte-stoppen?utm_source=sharesite&amp;utm_medium=page&amp;utm_campaign=hormongift<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind in unserem Alltag von mehr als 800 Chemikalien umgeben, die in unseren Hormonhaushalt eingreifen. Diese hormonellen Schadstoffe stehen unter dem Verdacht, Krebs, Diabetes, Immunschw\u00e4che oder Fettleibigkeit zu f\u00f6rdern. Gef\u00e4hrdet sind besonders Schwangere, F\u00f6ten, Kinder und Jugendliche. Am 21. September wird die EU-Kommission den Mitgliedstaaten einen Vorschlag vorlegen, nach dem der Schutz vor diesen Stoffen in der EU erheblich geschw\u00e4cht werden w\u00fcrde. Das im europ\u00e4ischen Chemikalienrecht verankerte Vorsorgeprinzip soll uns Menschen vor Gefahren sch\u00fctzen. Jetzt hat die EU-Kommission einen Vorschlag zum Umgang mit den Hormongiften gemacht, der das Vorsorgeprinzip ignoriert. Er ist f\u00fcr Chemiekonzerne wie Bayer oder Monsanto ein riesiges Geschenk! Viele hormonelle Schadstoffe w\u00fcrden weiter auf den Feldern verspritzt, in unserem Essen und in unz\u00e4hligen Alltagsprodukten landen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[74,42,75,67,40,51,64],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17837"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17837"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17837\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17839,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17837\/revisions\/17839"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17837"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17837"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17837"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}