{"id":18301,"date":"2016-11-25T06:20:32","date_gmt":"2016-11-25T04:20:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/?p=18301"},"modified":"2016-11-25T06:20:32","modified_gmt":"2016-11-25T04:20:32","slug":"wie-ein-22-jaehriger-unsere-meere-vom-plastikmuell-befreien-moechte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/2016\/11\/wie-ein-22-jaehriger-unsere-meere-vom-plastikmuell-befreien-moechte\/","title":{"rendered":"Wie ein 22-J\u00e4hriger unsere Meere vom Plastikm\u00fcll befreien m\u00f6chte"},"content":{"rendered":"<header>\n<h1 class=\"title\"><\/h1>\n<div class=\"headline group\">\n<div class=\"times\"><span class=\"posted\"> Ver\u00f6ffentlicht: <time datetime=\"2016-09-29T04:46:16-04:00\"> 29\/09\/2016 10:46 CEST <\/time> <\/span> <span class=\"updated\"> Aktualisiert: <time datetime=\"2016-11-21T11:30:16-05:00\"> 21\/11\/2016 17:30 C <\/time> <\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/header>\n<div id=\"mainentrycontent\" class=\"content\">\n<p>Seitdem er seine geniale Idee, die Ozeane zu s\u00e4ubern, vorgestellt hat, gilt Boyan Slat, Gr\u00fcnder von \u201e<a href=\"http:\/\/www.theoceancleanup.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">The Ocean Cleanup<\/a>\u201c als das holl\u00e4ndische Wunderkind. F\u00fcr ihn ist ganz klar: \u201eWir leben im Zeitalter des Plastiks\u201c.<\/p>\n<p>Rund 300 Millionen Tonnen Kunststoff werden j\u00e4hrlich produziert, davon landet viel in unseren Fl\u00fcssen, Seen und Meeren &#8211; um genau zu sein \u00fcber acht Millionen Tonnen.<\/p>\n<p>Ein Bericht des <a href=\"https:\/\/www.weforum.org\/reports\/the-new-plastics-economy-rethinking-the-future-of-plastics?utm_content=buffer528b9&amp;utm_medium=social&amp;utm_source=twitter.com&amp;utm_campaign=buffer\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Weltwirtschaftsforums vom Januar 2016<\/a> warnte davor, dass sich, bezogen auf das Gewicht, bis zum Jahr 2050 mehr Plastik in unseren Gew\u00e4ssern befinden wird als Fische &#8211; eine erschreckende Prognose.<\/p>\n<p>Der 22-j\u00e4hrige Slat hat die Mission, die Welt zu ver\u00e4ndern. 2013 brach er sein Studium der Luft- und Raumfahrt ab, um das Projekt \u201e<a href=\"http:\/\/www.theoceancleanup.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">The Ocean Cleanup<\/a>\u201c zu gr\u00fcnden, das sich auf die Entwicklung fortschrittlicher Technologien zur Bek\u00e4mpfung des Plastikm\u00fclls in unseren Weltmeeren konzentriert.<\/p>\n<p>In seinem <a href=\"http:\/\/tedxtalks.ted.com\/video\/How-the-oceans-can-clean-them-2\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Tedx-Talk vom Oktober 2012<\/a> erkl\u00e4rte Slat:<br \/>\n\u201eEs gibt viele Gr\u00fcnde, warum Forscher glauben, dass wir uns eher auf die Pr\u00e4vention von Plastikm\u00fcll mittels Aufkl\u00e4rungskampagnen konzentrieren sollten, statt die Meere zu s\u00e4ubern. Wir haben es schlie\u00dflich mit f\u00fcnf riesigen M\u00fcllgebieten zu tun, die sich frei bewegen. Und wir sprechen in dem Fall von Plastik in verschiedensten Gr\u00f6\u00dfen. Angefangen bei gro\u00dfen Geisternetzen bis hin zu winzigen Molek\u00fclen, Beif\u00e4ngen und Emissionen.\u201c<\/p>\n<p>Mittlerweile gibt es f\u00fcnf dieser M\u00fcllstrudel, in denen sich besonders viel Plastikm\u00fcll ansammelt, der bekannteste liegt zwischen Hawaii und Kalifornien und es w\u00fcrde tausende von Jahren dauern, diesen mit Hilfe von Netzen und Schiffen zu s\u00e4ubern.<\/p>\n<p>Slat hat sich von den Meinungen und Prognosen der Forscher nicht abschrecken lassen. Er verfolgt seinen ambitionierten Plan und glaubt daran, das Problem in einer viel k\u00fcrzeren Zeit l\u00f6sen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/i.huffpost.com\/gen\/4700758\/thumbs\/n-OCEAN-CLEANUP-628x314.jpg\" alt=\"ocean cleanup\" \/><\/p>\n<p><strong>Die gro\u00dfe Idee<\/strong><\/p>\n<p>Schon als Slat begann, sich zum ersten Mal mit dem Problem von Plastikm\u00fcll in den Meeren zu besch\u00e4ftigen, stellte er fest: Er kann gar nicht mehr damit aufh\u00f6ren. Nach einiger Vorrecherche macht er sich fest entschlossen auf den Weg und reiste mit nichts als einem engmaschigen Schleppnetz (Manta-Trawl) nach Griechenland. In seinem Koffer war schlichtweg kein Platz mehr f\u00fcr Klamotten. Vor Ort angekommen untersuchte er das Meer und stellte fest, dass im Wasser 40-mal mehr kleine Plastikteile herumschwimmen als gro\u00dfe.<\/p>\n<p>Er konzentrierte sich deshalb darauf, herauszufinden, wie man die kleinen Kunststoffteilchen loswerden kann, ohne dabei das wichtige Plankton im Wasser zu entfernen. Dabei stellte er fest, dass sie relativ einfach mit der Hilfe von Zentrifugalkraft aussortiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zutiefst davon \u00fcberzeugt, dass man etwas nur aufr\u00e4umen kann, wenn man die Gr\u00f6\u00dfe dessen kennt, nutzte Slat au\u00dferdem das Expertenwissen von niederl\u00e4ndischen Universit\u00e4tsprofessoren. Damit konnte er genau untersuchen, wie viel Plastik sich wirklich auf der obersten Schicht der Str\u00f6mungen befindet.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse und die gleichzeitige Prognose waren erschreckend: Im Jahr 2020 werden es 7,25 Millionen Tonnen Plastikteile sein &#8211; das entspricht dem Gewicht von 1.000 Eiffelt\u00fcrmen. Weitere Werte, die Slat dazu motivierten, seine gro\u00dfangelegte S\u00e4uberungsaktion f\u00fcr den M\u00fcllstrudel im Pazifik (Great Pacific Garbage Patch) umzusetzen.<\/p>\n<p>Er prognostizierte schon 2012, dass das alles innerhalb von zehn Jahren machbar w\u00e4re, zu einem Bruchteil der Kosten herk\u00f6mmlicher Methoden mit Netzen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/i.huffpost.com\/gen\/4700770\/thumbs\/n-OCEAN-CLEANUP-628x314.jpg\" alt=\"ocean cleanup\" \/><\/p>\n<p><strong>Der Nordsee-Prototyp<\/strong><\/p>\n<p>Nach einer ausf\u00fchrlichen, 528-seitigen Machbarkeitsstudie im Jahr 2014 und einer Forschungsreise mit 30 Schiffen im Jahr 2015, mit dem Ziel, eine hochaufl\u00f6sende Karte des \u201eGreat Pacific Garbage Patch\u201c und einen ma\u00dfstabgetreuen Modelltest zu erstellen, war \u201eThe Ocean Cleanup\u201c startklar.<\/p>\n<p>Sein Projekt \u00fcberzeugte so sehr, dass die Organisation mit \u00fcber 1,5 Millionen Euro von der niederl\u00e4ndischen Regierung, dem Seebaggergesch\u00e4ft Boskalis und einem anonymen Philanthropen unterst\u00fctzt wurde. So konnte der erste Prototyp von \u201eThe Ocean Cleanup\u201c am 22. Juni 2016 vorgestellt werden.<\/p>\n<p>Um den M\u00fcll aufzufangen wurde zun\u00e4chst eine 100 Kilometer lange, schwimmende Barriere etwa 23 Kilometer entfernt von der niederl\u00e4ndischen Nordseek\u00fcste zu Wasser gelassen. Diese k\u00fcnstliche K\u00fcste dient dazu, die Abf\u00e4lle passiv aufzufangen.<\/p>\n<p>Sie wird ausschlie\u00dflich von den nat\u00fcrlichen Str\u00f6mungen und Winden bewegt. Die herumschwimmenden Plastikteile treiben auf die feste Barriere zu, die senkrecht ins Wasser ragt. Plastikteile in der Gr\u00f6\u00dfe von 35 bis 100 Millimetern werden abgefangen, gleichzeitig wird es aber den Meerestieren erm\u00f6glicht, darunter durch zu schwimmen.<\/p>\n<p>Durch die v-f\u00f6rmige Anordnung des Apparates wird das Plastik in gro\u00dfe Beh\u00e4lter im Zentrum gepresst, dort gesammelt und aufgearbeitet, um es danach an Land zu bringen und es als recyclebares Material zu verkaufen &#8211; somit tr\u00e4gt sich der ganze Vorgang nachhaltig selbst.<\/p>\n<p>Der Prototyp soll die \u00dcberlebensf\u00e4higkeit der Konstruktion testen, als Vorbereitung f\u00fcr das Pilotprojekt im Jahr 2017 und die geplante S\u00e4uberung des gro\u00dfen M\u00fcllstrudels im Pazifik, die 2020 startet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/i.huffpost.com\/gen\/4700778\/thumbs\/n-OCEAN-CLEANUP-628x314.jpg\" alt=\"ocean cleanup\" \/><\/p>\n<p><strong>Was kommt als n\u00e4chstes?<\/strong><\/p>\n<p>Die Barriere trieb zwei Monate bei starken Wellen und St\u00fcrmen in der Nordsee. Da sie dabei ein paar Sch\u00e4den erlitten hatte, wird sie momentan repariert und optimiert, sodass alle Schwachstellen (wie die nach unten f\u00fchrenden Ketten, die die Barriere mit dem dauerhaften Ankerplatzsystem verbinden) in der Konstruktion des Prototypen ausgebessert sind.<\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes steht f\u00fcr die Organisation im September und Oktober 2016 zum ersten Mal eine Forschungsreise per Flugzeug an. Sie werden mit niedriger Geschwindigkeit und geringer Flugh\u00f6he \u00fcber den gro\u00dfen pazifischen M\u00fcllstrudel in einem C-130 Hercules Flugzeug fliegen, damit sie mit hochmodernen Sensoren die gr\u00f6\u00dften Teile des M\u00fclls ganz exakt ausmessen und die zuk\u00fcnftige Konstruktion, die Logistik und die Kosten ermitteln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bis heute hat Slat zahlreiche Preise und Auszeichnungen f\u00fcr seine Arbeit erhalten, unter anderem ist er der bislang j\u00fcngste Empf\u00e4nger des UN-Umweltpreises.<\/p>\n<p>Dieses ehrgeizige Projekt wird sicherlich noch ein ganzes Jahrzehnt oder sogar l\u00e4nger Wellen schlagen. So formuliert Slat treffend:<\/p>\n<p>\u201eWenn man \u00fcber Umweltfragen im Allgemeinem spricht, ist eine \u00fcbliche Antwort: \u201aNun, das ist noch ein langer Weg, darum m\u00fcssen sich unsere Kinder k\u00fcmmern.\u2018 Hallo, hier bin ich.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ver\u00f6ffentlicht: 29\/09\/2016 10:46 CEST Aktualisiert: 21\/11\/2016 17:30 C Seitdem er seine geniale Idee, die Ozeane zu s\u00e4ubern, vorgestellt hat, gilt Boyan Slat, Gr\u00fcnder von \u201eThe Ocean Cleanup\u201c als das holl\u00e4ndische Wunderkind. F\u00fcr ihn ist ganz klar: \u201eWir leben im Zeitalter des Plastiks\u201c. Rund 300 Millionen Tonnen Kunststoff werden j\u00e4hrlich produziert, davon landet viel in unseren Fl\u00fcssen, Seen und Meeren &#8211; um genau zu sein \u00fcber acht Millionen Tonnen. Ein Bericht des Weltwirtschaftsforums vom Januar 2016 warnte davor, dass sich, bezogen auf das Gewicht, bis zum Jahr 2050 mehr Plastik in unseren Gew\u00e4ssern befinden wird als Fische &#8211; eine erschreckende Prognose. Der 22-j\u00e4hrige Slat hat die Mission, die Welt zu ver\u00e4ndern. 2013 brach er sein Studium der Luft- und Raumfahrt ab, um das Projekt \u201eThe Ocean Cleanup\u201c zu gr\u00fcnden, das sich auf die Entwicklung fortschrittlicher Technologien zur Bek\u00e4mpfung des Plastikm\u00fclls in unseren Weltmeeren konzentriert. In seinem Tedx-Talk vom Oktober 2012 erkl\u00e4rte Slat: \u201eEs gibt viele Gr\u00fcnde, warum Forscher glauben, dass wir uns eher auf die Pr\u00e4vention von Plastikm\u00fcll mittels Aufkl\u00e4rungskampagnen konzentrieren sollten, statt die Meere zu s\u00e4ubern. Wir haben es schlie\u00dflich mit f\u00fcnf riesigen M\u00fcllgebieten zu tun, die sich frei bewegen. Und wir sprechen in dem Fall von Plastik in verschiedensten Gr\u00f6\u00dfen. Angefangen bei gro\u00dfen Geisternetzen bis hin zu winzigen Molek\u00fclen, Beif\u00e4ngen und Emissionen.\u201c Mittlerweile gibt es f\u00fcnf dieser M\u00fcllstrudel, in denen sich besonders viel Plastikm\u00fcll ansammelt, der bekannteste liegt zwischen Hawaii und Kalifornien und es w\u00fcrde tausende von Jahren dauern, diesen mit Hilfe von Netzen und Schiffen zu s\u00e4ubern. Slat hat sich von den Meinungen und Prognosen der Forscher nicht abschrecken lassen. Er verfolgt seinen ambitionierten Plan und glaubt daran, das Problem in einer viel k\u00fcrzeren Zeit l\u00f6sen zu k\u00f6nnen. Die gro\u00dfe Idee Schon als Slat begann, sich zum ersten Mal mit dem Problem von Plastikm\u00fcll in den Meeren zu besch\u00e4ftigen, stellte er fest: Er kann gar nicht mehr damit aufh\u00f6ren. Nach einiger Vorrecherche macht er sich fest entschlossen auf den Weg und reiste mit nichts als einem engmaschigen Schleppnetz (Manta-Trawl) nach Griechenland. In seinem Koffer war schlichtweg kein Platz mehr f\u00fcr Klamotten. Vor Ort angekommen untersuchte er das Meer und stellte fest, dass im Wasser 40-mal mehr kleine Plastikteile herumschwimmen als gro\u00dfe. Er konzentrierte sich deshalb darauf, herauszufinden, wie man die kleinen Kunststoffteilchen loswerden kann, ohne dabei das wichtige Plankton im Wasser zu entfernen. Dabei stellte er fest, dass sie relativ einfach mit der Hilfe von Zentrifugalkraft aussortiert werden k\u00f6nnen. Zutiefst davon \u00fcberzeugt, dass man etwas nur aufr\u00e4umen kann, wenn man die Gr\u00f6\u00dfe dessen kennt, nutzte Slat au\u00dferdem das Expertenwissen von niederl\u00e4ndischen Universit\u00e4tsprofessoren. Damit konnte er genau untersuchen, wie viel Plastik sich wirklich auf der obersten Schicht der Str\u00f6mungen befindet. Die Ergebnisse und die gleichzeitige Prognose waren erschreckend: Im Jahr 2020 werden es 7,25 Millionen Tonnen Plastikteile sein &#8211; das entspricht dem Gewicht von 1.000 Eiffelt\u00fcrmen. Weitere Werte, die Slat dazu motivierten, seine gro\u00dfangelegte S\u00e4uberungsaktion f\u00fcr den M\u00fcllstrudel im Pazifik (Great Pacific Garbage Patch) umzusetzen. Er prognostizierte schon 2012, dass das alles innerhalb von zehn Jahren machbar w\u00e4re, zu einem Bruchteil der Kosten herk\u00f6mmlicher Methoden mit Netzen. Der Nordsee-Prototyp Nach einer ausf\u00fchrlichen, 528-seitigen Machbarkeitsstudie im Jahr 2014 und einer Forschungsreise mit 30 Schiffen im Jahr 2015, mit dem Ziel, eine hochaufl\u00f6sende Karte des \u201eGreat Pacific Garbage Patch\u201c und einen ma\u00dfstabgetreuen Modelltest zu erstellen, war \u201eThe Ocean Cleanup\u201c startklar. 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Durch die v-f\u00f6rmige Anordnung des Apparates wird das Plastik in gro\u00dfe Beh\u00e4lter im Zentrum gepresst, dort gesammelt und aufgearbeitet, um es danach an Land zu bringen und es als recyclebares Material zu verkaufen &#8211; somit tr\u00e4gt sich der ganze Vorgang nachhaltig selbst. Der Prototyp soll die \u00dcberlebensf\u00e4higkeit der Konstruktion testen, als Vorbereitung f\u00fcr das Pilotprojekt im Jahr 2017 und die geplante S\u00e4uberung des gro\u00dfen M\u00fcllstrudels im Pazifik, die 2020 startet. Was kommt als n\u00e4chstes? Die Barriere trieb zwei Monate bei starken Wellen und St\u00fcrmen in der Nordsee. Da sie dabei ein paar Sch\u00e4den erlitten hatte, wird sie momentan repariert und optimiert, sodass alle Schwachstellen (wie die nach unten f\u00fchrenden Ketten, die die Barriere mit dem dauerhaften Ankerplatzsystem verbinden) in der Konstruktion des Prototypen ausgebessert sind. Als n\u00e4chstes steht f\u00fcr die Organisation im September und Oktober 2016 zum ersten Mal eine Forschungsreise per Flugzeug an. Sie werden mit niedriger Geschwindigkeit und geringer Flugh\u00f6he \u00fcber den gro\u00dfen pazifischen M\u00fcllstrudel in einem C-130 Hercules Flugzeug fliegen, damit sie mit hochmodernen Sensoren die gr\u00f6\u00dften Teile des M\u00fclls ganz exakt ausmessen und die zuk\u00fcnftige Konstruktion, die Logistik und die Kosten ermitteln k\u00f6nnen. Bis heute hat Slat zahlreiche Preise und Auszeichnungen f\u00fcr seine Arbeit erhalten, unter anderem ist er der bislang j\u00fcngste Empf\u00e4nger des UN-Umweltpreises. Dieses ehrgeizige Projekt wird sicherlich noch ein ganzes Jahrzehnt oder sogar l\u00e4nger Wellen schlagen. So formuliert Slat treffend: \u201eWenn man \u00fcber Umweltfragen im Allgemeinem spricht, ist eine \u00fcbliche Antwort: \u201aNun, das ist noch ein langer Weg, darum m\u00fcssen sich unsere Kinder k\u00fcmmern.\u2018 Hallo, hier bin ich.\u201c &nbsp; &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[42,75,71,51,64],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18301"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18301"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18301\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18302,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18301\/revisions\/18302"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18301"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18301"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18301"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}