{"id":18561,"date":"2017-02-23T12:30:22","date_gmt":"2017-02-23T10:30:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/?p=18561"},"modified":"2017-02-24T09:28:43","modified_gmt":"2017-02-24T07:28:43","slug":"hoffentlich-kommen-jaeger-nicht-auf-die-idee-die-schusskraft-ihrer-flinten-an-den-woelfrn-auszuprobieren","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/2017\/02\/hoffentlich-kommen-jaeger-nicht-auf-die-idee-die-schusskraft-ihrer-flinten-an-den-woelfrn-auszuprobieren\/","title":{"rendered":"Hoffentlich kommen J\u00e4ger nicht auf die Idee die Schu\u00dfkraft ihrer Flinten an den W\u00f6lfen auszuprobieren&#8230;."},"content":{"rendered":"<div id=\"nfy_content\">\n<div id=\"nfy_column2\" class=\"page direct_content\">\n<div class=\"article detailtop\">\n<div class=\"content_full\">\n<div class=\"socialmedia_stickybar\">\n<div class=\"article_subheadline\"><strong>Landesj\u00e4gerschaft Bremen best\u00e4tigt<\/strong><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"article_service\"><\/div>\n<div class=\"clear\"><\/div>\n<h1 class=\"article_headline\">Wolf in Bremen Borgfeld gesichtet<\/h1>\n<div class=\"authors\"><span class=\"authors-name\">Pascal Faltermann<\/span> <span class=\"authors-date\">30.01.2017<\/span><\/div>\n<p class=\"article_teaser\">Die Landesj\u00e4gerschaft Bremen hat best\u00e4tigt, dass es sich bei dem fotografierten Tier in Borgfeld um einen Wolf handelt.\u00a0Menschen, die diesem begegnen, sollten Ruhe bewahren und auf keinen Fall fl\u00fcchten.<\/p>\n<div class=\"social-icons\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"clear\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"article detail\">\n<div class=\"article_body\">\n<div class=\"\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"\u00a9 Bernd Otte\" src=\"http:\/\/www.weser-kurier.de\/cms_media\/module_img\/4501\/2250681_1_dossierdetail_Wolf_a_Lehester_Deich_006_588f5f6f3af12.jpg\" alt=\"&amp;copy; Bernd Otte\" width=\"620\" height=\"424\" \/><\/p>\n<div class=\"subtitel\">Wolf am Lehester Deich gesichtet. <span class=\"copyright\">(Bernd Otte)<\/span><\/div>\n<\/div>\n<p>Es ist 8.20 Uhr am Sonnabend. Bernd Otte schaut hinter seinem Haus auf die gro\u00dfe Wiese. Sein Blick schweift \u00fcber das Hollerfleet in Borgfeld. Auf dem Feld n\u00f6rdlich des Lehester Deichs l\u00e4uft ein Tier in Richtung Lilienthaler Heerstra\u00dfe\/Borgfelder Heerstra\u00dfe. Schnell holt er seine Digitalkamera aus der Wohnung. J\u00e4ger Otte ist sich sicher: Es handelt sich um einen Wolf. F\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter l\u00e4uft das Raubtier erneut am Grundst\u00fcck vorbei, gut 20 Meter vom Haus entfernt. Schnell macht Otte drei Fotos. Auf einem der Bilder ist der Wolf besonders gut zu erkennen. Dann verschwindet das Tier \u00fcber das Feld. Auf dem Jan-Reiners-Weg, auf dem sonst viele Radfahrer und Fu\u00dfg\u00e4nger unterwegs sind, schl\u00e4gt der Wolf eine neue Richtung ein und l\u00e4uft Richtung Autobahn. Richtung Bremen.<\/p>\n<p>Am Montagnachmittag wird die Einsch\u00e4tzung von Bernd Otte best\u00e4tigt: Es ist erstmals in Bremen ein Wolf gesichtet worden. Marcus Henke von der Landesj\u00e4gerschaft Bremen legt sich nach R\u00fccksprache mit Raoul Reding, dem Wolfsbeauftragten der Landesj\u00e4gerschaft Niedersachsen in Hannover, fest: \u201eEs ist das erste nachgewiesene Auftreten eines Wolfs in Bremen\u201c, sagt Henke dem WESER-KURIER. Der Experte hat sich mit dem\u00a0Wildtierbiologen und Ansprechpartner in Sachen Wolf in Niedersachsen ausgetauscht und die Bilder von Bernd Otte bewertet. \u201eEs ist der erste C1-Nachweis in Bremen\u201c, so Henke.<\/p>\n<p>Um die Raubtiere sicher zu erkennen, gibt es die Hinweis-Kategorien C1, C2 und C3. Bei der Kategorie C1 gelten den Landesj\u00e4gerschaften zufolge ausschlie\u00dflich harte Fakten, um die\u00a0Existenz eines Wolfes nachzuweisen. Also ein lebend gefangenes Tier, ein Totfund, ein genetischer Nachweis durch eine DNA-Probe, ein Foto oder die Ortung eines Wolfes, der mit einem Senderhalsband ausgestattet ist. C2 beschreibt einen wolfstypischen Riss, und C3 steht f\u00fcr Beobachtungen.<\/p>\n<p><strong>Wolf hat offenbar die Scheu vor Menschen verloren<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Otte war sich schon am Wochenende relativ sicher. &#8220;Die gerade herabh\u00e4ngende und sehr buschige Rute war sehr deutlich&#8221;, sagt der Anwohner und J\u00e4ger. Auch das Verhalten sei typisch gewesen. Das Tier habe keinerlei Scheu gezeigt, sich vertraut verhalten und sich um \u00fcberhaupt nichts gek\u00fcmmert. Fast identisch sind die Schilderungen einer weiteren Anwohnerin am Lehester Deich. Bei ihr lief das Raubtier ebenfalls an der Wohnung vorbei und kehrte um. Auch sie beschreibt das Tier gr\u00f6\u00dfer als einen Sch\u00e4ferhund und als sehr buschig. Auf dem Feld hinter den H\u00e4usern seien h\u00e4ufig neun Rehe, die dort grasen. Der Wolf habe wohl die F\u00e4hrte aufgenommen. \u00c4ngstlich oder gar hysterisch sind beide Anwohner nicht. Allerdings wei\u00df Otte auch: &#8220;So lange dem Tier nichts passiert, wird es immer vertrauter werden. Die Tiere sind ja nicht dumm.&#8221;<\/p>\n<div class=\"\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"\u00a9 Landesj\u00e4gerschaft Bremen\" src=\"http:\/\/www.weser-kurier.de\/cms_media\/module_img\/4500\/2250445_1_dossierdetail_Moegliche_Wolfssichtungen_588f02c572bc0.jpg\" alt=\"&amp;copy; Landesj\u00e4gerschaft Bremen\" width=\"620\" height=\"309\" \/><\/p>\n<div class=\"subtitel\">M\u00f6gliche Wolfssichtungen in der Gegend in der Vergangenheit.\u00a0 <span class=\"copyright\">(Landesj\u00e4gerschaft Bremen)<\/span><\/div>\n<\/div>\n<p>Der Wolf habe offenbar die Scheu vor den Menschen verloren und sei in den urbanen Raum in unmittelbarer Wohnn\u00e4he eingedrungen, meint auch LJB-Vizepr\u00e4sident Marcus Henke. Deswegen seien aber nun auch Vorsicht und Aufmerksamkeit geboten. Der Wolf probiere aus, er suche nach dem Weg des geringsten Widerstands und geringsten Risikos, um sich sein Futter zu beschaffen. Darum gebe es einen gewissen Grund zur Sorge. Menschen, die dem Wolf begegnen, r\u00e4t Henke, Ruhe zu bewahren und keinesfalls zu fl\u00fcchten, da dies den Jagdinstinkt des Raubtieres wecken k\u00f6nne. Wer Beobachtungen oder Fotos gemacht habe, solle sich bei der Landesj\u00e4gerschaft Bremen per Mail an info@lj-bremen.de melden.<\/p>\n<p><strong>Tiere legen bis zu 80 Kilometer pro Tag zur\u00fcck<\/strong><\/p>\n<p>Immer neue &#8220;Wolfssichtungen&#8221; und zuverl\u00e4ssige Hinweise deuten auf eine rasche Zunahme der hiesigen Population hin, schreibt die Landesj\u00e4gerschaft Bremen. Dabei gebe es viele Hinweise, dass vor allem junge W\u00f6lfe sich zur Zeit vermehrt auf der Suche nach neuen geeigneten Territorien befinden. Mehrfach wurde beobachtet, dass die Tiere gro\u00dfe Strecken zur\u00fccklegen und sogar regelm\u00e4\u00dfig Stra\u00dfen oder Feldwege \u00fcberqueren. &#8220;Ein Wolf legt normalerweise eine Laufstrecke von 60 bis 80 Kilometern am Tag zur\u00fcck&#8221;, so J\u00e4ger Henke. Wenn sie neue Reviere suchen, k\u00f6nne es auch eine Strecke von 120 Kilometern werden. Das bedeute, dass die Tiere auch jederzeit im Bremer Stadtgebiet auftauchen k\u00f6nnten.<\/p>\n<div class=\"article_detail_gal position_left\">\n<div class=\"teaser_small_gal\">\n<p><a href=\"http:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/bremen-fotos_galerie,-Das-ist-zu-tun-wenn-Sie-einem-Wolf-begegnen-_mediagalid,37554.html\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.weser-kurier.de\/cms_media\/module_img\/4502\/2251041_1_teasertiny_dpa_58903a0b8d493.jpg\" alt=\"\" width=\"130\" height=\"87\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"teaser_small_gal\">\n<p><a href=\"http:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/bremen-fotos_galerie,-Das-ist-zu-tun-wenn-Sie-einem-Wolf-begegnen-_mediagalid,37554.html\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.weser-kurier.de\/cms_media\/module_img\/4502\/2251055_1_teasertiny_dpa_8_58903a7ae0845.jpg\" alt=\"\" width=\"130\" height=\"87\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"teaser_small_gal\">\n<p><a href=\"http:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/bremen-fotos_galerie,-Das-ist-zu-tun-wenn-Sie-einem-Wolf-begegnen-_mediagalid,37554.html\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.weser-kurier.de\/cms_media\/module_img\/4502\/2251050_1_teasertiny_dpa_3_58903a4d1f03f.jpg\" alt=\"\" width=\"130\" height=\"87\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"teaser_small_gal\">\n<p><a href=\"http:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/bremen-fotos_galerie,-Das-ist-zu-tun-wenn-Sie-einem-Wolf-begegnen-_mediagalid,37554.html\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.weser-kurier.de\/cms_media\/module_img\/4502\/2251053_1_teasertiny_dpa_6_58903a6a30db4.jpg\" alt=\"\" width=\"130\" height=\"87\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><a class=\"more_gal\" href=\"http:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/bremen-fotos_galerie,-Das-ist-zu-tun-wenn-Sie-einem-Wolf-begegnen-_mediagalid,37554.html\">Fotostrecke: Das ist zu tun, wenn Sie einem Wolf begegnen<\/a><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"clear\"><\/div>\n<p>Einen Wolf von einem Wolfhund zu unterscheiden, ist nicht einfach. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) definiert die Unterschiede in zahlreichen Ver\u00f6ffentlichungen. Demnach tragen W\u00f6lfe ihren Schwanz fast immer gerade herunterh\u00e4ngend, w\u00e4hrend bei Hunden sehr oft der gehobene oder gar sichelartig gebogene Schwanz zu sehen ist. F\u00fcr das ge\u00fcbte Auge ist der Blick auf den Kopf des Tieres hilfreich. Die Proportion der Ohren kann ein Hinweis auf einen Wolf sein. Eine hundertprozentige Sicherheit in der rein optischen Unterscheidung zwischen Hund und Wolf gibt es jedoch nicht.<\/p>\n<p>F\u00fcr J\u00e4ger Henke passt die jetzige Sichtung ins Bild: \u201eVor einem Jahr wurden in der Gegend schon einmal W\u00f6lfe gemeldet.\u201c Die Landesj\u00e4gerschaft Bremen hat dazu eine \u00dcbersichtskarte erstellt, auf denen die Beobachtungen westlich von Lilienthal r\u00e4umlich und zeitlich klassifiziert dargestellt sind. Dabei sind bislang zwei Beobachtungen auf Bremer Gebiet gemacht worden. Eine weitere Beobachtung gab es am 21. M\u00e4rz 2016 in Bremen-Nord in der N\u00e4he des Sch\u00f6nebecker Schlosses. Allerdings gab es damals keine Fotos, um die Meldung zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Landesj\u00e4gerschaft Bremen best\u00e4tigt Wolf in Bremen Borgfeld gesichtet Pascal Faltermann 30.01.2017 Die Landesj\u00e4gerschaft Bremen hat best\u00e4tigt, dass es sich bei dem fotografierten Tier in Borgfeld um einen Wolf handelt.\u00a0Menschen, die diesem begegnen, sollten Ruhe bewahren und auf keinen Fall fl\u00fcchten. Wolf am Lehester Deich gesichtet. (Bernd Otte) Es ist 8.20 Uhr am Sonnabend. Bernd Otte schaut hinter seinem Haus auf die gro\u00dfe Wiese. Sein Blick schweift \u00fcber das Hollerfleet in Borgfeld. Auf dem Feld n\u00f6rdlich des Lehester Deichs l\u00e4uft ein Tier in Richtung Lilienthaler Heerstra\u00dfe\/Borgfelder Heerstra\u00dfe. Schnell holt er seine Digitalkamera aus der Wohnung. J\u00e4ger Otte ist sich sicher: Es handelt sich um einen Wolf. F\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter l\u00e4uft das Raubtier erneut am Grundst\u00fcck vorbei, gut 20 Meter vom Haus entfernt. Schnell macht Otte drei Fotos. Auf einem der Bilder ist der Wolf besonders gut zu erkennen. Dann verschwindet das Tier \u00fcber das Feld. Auf dem Jan-Reiners-Weg, auf dem sonst viele Radfahrer und Fu\u00dfg\u00e4nger unterwegs sind, schl\u00e4gt der Wolf eine neue Richtung ein und l\u00e4uft Richtung Autobahn. Richtung Bremen. Am Montagnachmittag wird die Einsch\u00e4tzung von Bernd Otte best\u00e4tigt: Es ist erstmals in Bremen ein Wolf gesichtet worden. Marcus Henke von der Landesj\u00e4gerschaft Bremen legt sich nach R\u00fccksprache mit Raoul Reding, dem Wolfsbeauftragten der Landesj\u00e4gerschaft Niedersachsen in Hannover, fest: \u201eEs ist das erste nachgewiesene Auftreten eines Wolfs in Bremen\u201c, sagt Henke dem WESER-KURIER. Der Experte hat sich mit dem\u00a0Wildtierbiologen und Ansprechpartner in Sachen Wolf in Niedersachsen ausgetauscht und die Bilder von Bernd Otte bewertet. \u201eEs ist der erste C1-Nachweis in Bremen\u201c, so Henke. Um die Raubtiere sicher zu erkennen, gibt es die Hinweis-Kategorien C1, C2 und C3. Bei der Kategorie C1 gelten den Landesj\u00e4gerschaften zufolge ausschlie\u00dflich harte Fakten, um die\u00a0Existenz eines Wolfes nachzuweisen. Also ein lebend gefangenes Tier, ein Totfund, ein genetischer Nachweis durch eine DNA-Probe, ein Foto oder die Ortung eines Wolfes, der mit einem Senderhalsband ausgestattet ist. C2 beschreibt einen wolfstypischen Riss, und C3 steht f\u00fcr Beobachtungen. Wolf hat offenbar die Scheu vor Menschen verloren Bernd Otte war sich schon am Wochenende relativ sicher. &#8220;Die gerade herabh\u00e4ngende und sehr buschige Rute war sehr deutlich&#8221;, sagt der Anwohner und J\u00e4ger. Auch das Verhalten sei typisch gewesen. Das Tier habe keinerlei Scheu gezeigt, sich vertraut verhalten und sich um \u00fcberhaupt nichts gek\u00fcmmert. Fast identisch sind die Schilderungen einer weiteren Anwohnerin am Lehester Deich. Bei ihr lief das Raubtier ebenfalls an der Wohnung vorbei und kehrte um. Auch sie beschreibt das Tier gr\u00f6\u00dfer als einen Sch\u00e4ferhund und als sehr buschig. Auf dem Feld hinter den H\u00e4usern seien h\u00e4ufig neun Rehe, die dort grasen. Der Wolf habe wohl die F\u00e4hrte aufgenommen. \u00c4ngstlich oder gar hysterisch sind beide Anwohner nicht. Allerdings wei\u00df Otte auch: &#8220;So lange dem Tier nichts passiert, wird es immer vertrauter werden. Die Tiere sind ja nicht dumm.&#8221; M\u00f6gliche Wolfssichtungen in der Gegend in der Vergangenheit.\u00a0 (Landesj\u00e4gerschaft Bremen) Der Wolf habe offenbar die Scheu vor den Menschen verloren und sei in den urbanen Raum in unmittelbarer Wohnn\u00e4he eingedrungen, meint auch LJB-Vizepr\u00e4sident Marcus Henke. Deswegen seien aber nun auch Vorsicht und Aufmerksamkeit geboten. Der Wolf probiere aus, er suche nach dem Weg des geringsten Widerstands und geringsten Risikos, um sich sein Futter zu beschaffen. Darum gebe es einen gewissen Grund zur Sorge. Menschen, die dem Wolf begegnen, r\u00e4t Henke, Ruhe zu bewahren und keinesfalls zu fl\u00fcchten, da dies den Jagdinstinkt des Raubtieres wecken k\u00f6nne. Wer Beobachtungen oder Fotos gemacht habe, solle sich bei der Landesj\u00e4gerschaft Bremen per Mail an info@lj-bremen.de melden. Tiere legen bis zu 80 Kilometer pro Tag zur\u00fcck Immer neue &#8220;Wolfssichtungen&#8221; und zuverl\u00e4ssige Hinweise deuten auf eine rasche Zunahme der hiesigen Population hin, schreibt die Landesj\u00e4gerschaft Bremen. Dabei gebe es viele Hinweise, dass vor allem junge W\u00f6lfe sich zur Zeit vermehrt auf der Suche nach neuen geeigneten Territorien befinden. Mehrfach wurde beobachtet, dass die Tiere gro\u00dfe Strecken zur\u00fccklegen und sogar regelm\u00e4\u00dfig Stra\u00dfen oder Feldwege \u00fcberqueren. &#8220;Ein Wolf legt normalerweise eine Laufstrecke von 60 bis 80 Kilometern am Tag zur\u00fcck&#8221;, so J\u00e4ger Henke. Wenn sie neue Reviere suchen, k\u00f6nne es auch eine Strecke von 120 Kilometern werden. Das bedeute, dass die Tiere auch jederzeit im Bremer Stadtgebiet auftauchen k\u00f6nnten. Fotostrecke: Das ist zu tun, wenn Sie einem Wolf begegnen Einen Wolf von einem Wolfhund zu unterscheiden, ist nicht einfach. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) definiert die Unterschiede in zahlreichen Ver\u00f6ffentlichungen. Demnach tragen W\u00f6lfe ihren Schwanz fast immer gerade herunterh\u00e4ngend, w\u00e4hrend bei Hunden sehr oft der gehobene oder gar sichelartig gebogene Schwanz zu sehen ist. F\u00fcr das ge\u00fcbte Auge ist der Blick auf den Kopf des Tieres hilfreich. Die Proportion der Ohren kann ein Hinweis auf einen Wolf sein. Eine hundertprozentige Sicherheit in der rein optischen Unterscheidung zwischen Hund und Wolf gibt es jedoch nicht. F\u00fcr J\u00e4ger Henke passt die jetzige Sichtung ins Bild: \u201eVor einem Jahr wurden in der Gegend schon einmal W\u00f6lfe gemeldet.\u201c Die Landesj\u00e4gerschaft Bremen hat dazu eine \u00dcbersichtskarte erstellt, auf denen die Beobachtungen westlich von Lilienthal r\u00e4umlich und zeitlich klassifiziert dargestellt sind. Dabei sind bislang zwei Beobachtungen auf Bremer Gebiet gemacht worden. Eine weitere Beobachtung gab es am 21. M\u00e4rz 2016 in Bremen-Nord in der N\u00e4he des Sch\u00f6nebecker Schlosses. Allerdings gab es damals keine Fotos, um die Meldung zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[70,42,67,71,51,64],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18561"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18561"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18561\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18566,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18561\/revisions\/18566"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18561"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18561"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18561"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}