{"id":18770,"date":"2017-04-27T10:32:11","date_gmt":"2017-04-27T08:32:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/?p=18770"},"modified":"2017-04-27T10:34:05","modified_gmt":"2017-04-27T08:34:05","slug":"sklaverei-mitten-in-europawillkommen-in-der-vierten-welt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/2017\/04\/sklaverei-mitten-in-europawillkommen-in-der-vierten-welt\/","title":{"rendered":"Sklaverei mitten in Europa  Willkommen in der vierten Welt"},"content":{"rendered":"<div class=\"image main-image center jq-layer-image\"><a class=\"img\" href=\"http:\/\/bilder3.n-tv.de\/img\/incoming\/origs12635206\/7462539604-w1280-h960\/Unsichtbare-Hande-Seite-11.jpg\" data-href-layer=\"http:\/\/bilder3.n-tv.de\/img\/incoming\/origs12635206\/7462539604-w1280-h960\/Unsichtbare-Hande-Seite-11.jpg\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"http:\/\/bilder3.n-tv.de\/img\/incoming\/crop12635206\/2324992658-cImg_16_9-w680\/Unsichtbare-Hande-Seite-11.jpg\" alt=\"\" width=\"449\" height=\"253\" \/> <\/a><cite>(Foto: Ville Tiet\u00e4v\u00e4inen \/ Avant-Verlag 2014)<\/cite><\/div>\n<div class=\"date\">Montag, 14. April 2014<\/div>\n<h1 id=\"a-12635371\" class=\"h1\"><span class=\"kicker\">Sklaverei mitten in Europa<\/span><span class=\"headline\">Willkommen in der vierten Welt<\/span><\/h1>\n<p class=\"author\"><em>Von Markus Lippold<\/em><\/p>\n<p><strong> &#8220;Bei jedem Besuch im Supermarkt f\u00fchle ich mich wie ein Krimineller&#8221;, sagt Ville Tiet\u00e4v\u00e4inen. Der Finne hat gesehen, wie in S\u00fcdspanien Obst und Gem\u00fcse angebaut werden. Dort arbeiten illegale Immigranten in einer modernen Form der Sklaverei. Der Zeichner hat dar\u00fcber ein ersch\u00fctterndes Buch gemacht<\/strong><\/p>\n<div class=\"mb clearfix\"><\/div>\n<div class=\"image right jq-layer-image\">\n<p><a class=\"img\" href=\"http:\/\/bilder2.n-tv.de\/img\/incoming\/origs12635461\/9132537722-w1280-h960\/RTR1O3XQ.jpg\" data-href-layer=\"http:\/\/bilder2.n-tv.de\/img\/incoming\/origs12635461\/9132537722-w1280-h960\/RTR1O3XQ.jpg\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bilder2.n-tv.de\/img\/incoming\/crop12635461\/6016578682-cImg_16_9-w282\/RTR1O3XQ.jpg\" alt=\"Zehntausende illegale Immigranten arbeiten in den Gew\u00e4chsh\u00e4usern S\u00fcdspaniens - unter unmenschlichen Bedingungen.\" width=\"282\" height=\"159\" \/> <\/a><\/p>\n<figure><figcaption class=\"caption\">Zehntausende illegale Immigranten arbeiten in den Gew\u00e4chsh\u00e4usern S\u00fcdspaniens &#8211; unter unmenschlichen Bedingungen.<cite>(Foto: REUTERS)<\/cite><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p>Nahezu t\u00e4glich werden neue Zahlen vermeldet: Mal sind es Hunderte, <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/ticker\/Neuer-Fluechtlingsansturm-erreicht-Italien-article12489746.html\">zuletzt sogar Tausende Fl\u00fcchtlinge<\/a>, die von s\u00fcdeurop\u00e4ischen Staaten im Mittelmeer aufgegriffen werden. Eine breite Diskussion dar\u00fcber findet \u00e4u\u00dferst selten statt. Zuletzt war dies der Fall, als im vergangenen Oktober <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/politik_kommentare\/Die-Toten-von-Lampedusa-sind-gewollt-article11488011.html\">mehr als 300 Fl\u00fcchtlinge kenterten und ums Leben kamen<\/a>. Die damals angesto\u00dfene Debatte versandete allerdings recht schnell.<\/p>\n<p>Warum wagen diese Menschen eine lebensgef\u00e4hrliche Reise nach Europa? Was sind ihre Hoffnungen und Tr\u00e4ume? Was erwartet sie hier? Diese Fragen haben in der Diskussion um die Fl\u00fcchtlinge sehr selten einen Platz. Der Finne Ville Tiet\u00e4v\u00e4inen ist ihnen nachgegangen. Er reiste nach Marokko und S\u00fcdspanien, um jene Immigranten kennenzulernen, die die gef\u00e4hrliche \u00dcberfahrt \u00fcberlebt haben und in riesigen Gew\u00e4chsh\u00e4usern arbeiten &#8211; illegal und unter unmenschlichen Bedingungen. &#8220;Als ich diese gewaltige Ungerechtigkeit sah, f\u00fchlte ich mich verpflichtet, sie darzustellen&#8221;, erz\u00e4hlt er im Gespr\u00e4ch mit n-tv.de.<!--more--><\/p>\n<h2>Ein Meer aus Plastik<\/h2>\n<div class=\"image right jq-layer-image\">\n<p><a class=\"img\" href=\"http:\/\/bilder1.n-tv.de\/img\/incoming\/origs12635196\/1232534411-w1280-h960\/Unsichtbare-Hande-Seite-80.jpg\" data-href-layer=\"http:\/\/bilder1.n-tv.de\/img\/incoming\/origs12635196\/1232534411-w1280-h960\/Unsichtbare-Hande-Seite-80.jpg\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bilder1.n-tv.de\/img\/incoming\/crop12635196\/2386578007-cImg_16_9-w282\/Unsichtbare-Hande-Seite-80.jpg\" alt=\"Ein Meer aus Plastik: Wie Felder \u00fcberspannen Folien von Gew\u00e4chsh\u00e4usern riesige Gebiete in S\u00fcdspanien.\" width=\"282\" height=\"159\" \/> <\/a><\/p>\n<figure><figcaption class=\"caption\">Ein Meer aus Plastik: Wie Felder \u00fcberspannen Folien von Gew\u00e4chsh\u00e4usern riesige Gebiete in S\u00fcdspanien.<cite>(Foto: Ville Tiet\u00e4v\u00e4inen \/ Avant-Verlag 2014)<\/cite><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p>In Finnland l\u00f6sten seine Zeitungsartikel zu dem Thema eine breite Diskussion aus. Nun legt Tiet\u00e4v\u00e4inen in Deutschland seinen Comic vor, der das Thema aufgreift und k\u00fcnstlerisch verarbeitet. Die Graphic Novel &#8220;Unsichtbare H\u00e4nde&#8221;, erschienen im Avant-Verlag, ist ein ersch\u00fctterndes Zeugnis \u00fcber Unmenschlichkeit, Sklaverei und Ausbeutung mitten in der EU. Es ist eine Lekt\u00fcre, die lange nachhallt, weil sie jeden betrifft, der im Supermarkt Obst oder Gem\u00fcse aus Spanien kauft.<\/p>\n<p>Seit 2001 besch\u00e4ftigt sich Tiet\u00e4v\u00e4inen mit dem Thema. &#8220;Ich wusste damals nichts \u00fcber das Leben dieser Immigranten und auch nichts \u00fcber diese riesigen Gew\u00e4chsh\u00e4user im spanischen Almer\u00eda&#8221;, so Tiet\u00e4v\u00e4inen. Die Gegend um die Hafenstadt wird auch &#8220;Mar del Pl\u00e1stico&#8221; genannt, Meer aus Plastik, weil riesige Gebiete von den Folien der Gew\u00e4chsh\u00e4user bedeckt sind.<\/p>\n<div class=\"image right jq-layer-image\">\n<p><a class=\"img\" href=\"http:\/\/bilder4.n-tv.de\/img\/incoming\/origs12635211\/9472539395-w1280-h960\/Unsichtbare-Hande-Seite-17.jpg\" data-href-layer=\"http:\/\/bilder4.n-tv.de\/img\/incoming\/origs12635211\/9472539395-w1280-h960\/Unsichtbare-Hande-Seite-17.jpg\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bilder4.n-tv.de\/img\/incoming\/crop12635211\/4366572991-cImg_16_9-w282\/Unsichtbare-Hande-Seite-17.jpg\" alt=\"Rashid (l.) und Nadim kommen in Marokko eher schlecht als recht \u00fcber die Runden.\" width=\"282\" height=\"159\" \/> <\/a><\/p>\n<figure><figcaption class=\"caption\">Rashid (l.) und Nadim kommen in Marokko eher schlecht als recht \u00fcber die Runden.<cite>(Foto: Ville Tiet\u00e4v\u00e4inen \/ Avant-Verlag 2014)<\/cite><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p>Mit Hilfe des finnischen Sozialanthropologen Marko Juntunen reiste Tiet\u00e4v\u00e4inen 2005 nach Marokko und S\u00fcdspanien. W\u00e4hrend er in Marokko freundlich bei einer Familie aufgenommen wurde, gestalteten sich die Recherchen in Almer\u00eda wesentlich schwieriger. &#8220;Die Immigranten dort misstrauen allen Europ\u00e4ern, weil sie mit uns keine guten Erfahrungen gemacht haben&#8221;, erinnert sich Tiet\u00e4v\u00e4inen. &#8220;Sie haben Angst, dass man sie deportieren k\u00f6nnte.&#8221; Schlie\u00dflich fassten sie jedoch Vertrauen und zeigten den Finnen ihre Lebensverh\u00e4ltnisse. Nur die Arbeitspl\u00e4tze blieben unzug\u00e4nglich, weil sich die Besitzer dagegen sperrten.<\/p>\n<p>Aus diesen Erlebnissen gestaltete Tiet\u00e4v\u00e4inen sein Buch. Es ist keine reine Dokumentation. Der K\u00fcnstler hat die vielen Eindr\u00fccke zu einer fiktiven Geschichte destilliert, in der aber alle Orte und Charaktere einen realen Hintergrund haben. &#8220;Jede Figur vereint verschiedene Z\u00fcge von Menschen, denen ich begegnet bin&#8221;, sagt der Zeichner. Dieser Kniff erm\u00f6glicht ihm, den Weg einer einzelnen Person von Marokko nach Almer\u00eda und weiter nach Nordspanien zu verfolgen. &#8220;Mir ging es darum, dieses komplexe Thema m\u00f6glichst tiefgreifend darzustellen, aus der Perspektive einer Person.&#8221;<\/p>\n<h2>Katastrophale Arbeitsbedingungen<\/h2>\n<div class=\"image right jq-layer-image\">\n<p><a class=\"img\" href=\"http:\/\/bilder2.n-tv.de\/img\/incoming\/origs12635201\/7362539813-w1280-h960\/Unsichtbare-Hande-Seite-108.jpg\" data-href-layer=\"http:\/\/bilder2.n-tv.de\/img\/incoming\/origs12635201\/7362539813-w1280-h960\/Unsichtbare-Hande-Seite-108.jpg\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bilder2.n-tv.de\/img\/incoming\/crop12635201\/2316573409-cImg_16_9-w282\/Unsichtbare-Hande-Seite-108.jpg\" alt=\"Die Immigranten m\u00fcssen ohne Schutzkleidung Pestizide verspr\u00fchen - und fragen sich, wer wohl dieses Gem\u00fcse noch essen wird.\" width=\"282\" height=\"159\" \/> <\/a><\/p>\n<figure><figcaption class=\"caption\">Die Immigranten m\u00fcssen ohne Schutzkleidung Pestizide verspr\u00fchen &#8211; und fragen sich, wer wohl dieses Gem\u00fcse noch essen wird.<cite>(Foto: Ville Tiet\u00e4v\u00e4inen \/ Avant-Verlag 2014)<\/cite><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p>Diese Person ist Rashid. Der Marokkaner, der bei seinen Eltern in einem Armenviertel von Tanger lebt, hat eine Frau und eine Tochter. Doch der Schneider kommt kaum \u00fcber die Runden. Als er schlie\u00dflich auch noch seinen Job verliert, folgt der den Verlockungen eines Schleppers und wagt zusammen mit seinem Freund Nadim die gef\u00e4hrliche \u00dcberfahrt nach Europa. Doch in Spanien angekommen, l\u00f6sen sich alle Vorstellungen vom europ\u00e4ischen Paradies in Luft auf.<\/p>\n<p>Rashid kann zwar in einer jener riesigen Gew\u00e4chsh\u00e4user arbeiten, doch dort herrschen katastrophale Bedingungen: Die Immigranten hausen in notd\u00fcrftigen H\u00fctten aus Folien, ohne flie\u00dfend Wasser, Strom und sanit\u00e4re Anlagen. Sie m\u00fcssen stundenlang schuften und ohne Schutzkleidung Pestizide verspr\u00fchen. Vom Verdienst bleibt kaum etwas \u00fcbrig, das sie nach Hause schicken k\u00f6nnten. Rashid etwa muss erst die Dienste des Schleppers abarbeiten. Statt seiner Familie ein besseres Leben zu erm\u00f6glichen, ger\u00e4t er in eine moderne Form der Sklaverei. Und das alles unter der permanenten Furcht, als Illegaler abgeschoben zu werden.<\/p>\n<div class=\"image right jq-layer-image\">\n<p><a class=\"img\" href=\"http:\/\/bilder4.n-tv.de\/img\/incoming\/origs12635511\/6162538571-w1280-h960\/AP050421021994.jpg\" data-href-layer=\"http:\/\/bilder4.n-tv.de\/img\/incoming\/origs12635511\/6162538571-w1280-h960\/AP050421021994.jpg\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bilder4.n-tv.de\/img\/incoming\/crop12635511\/1347724834-cImg_4_3-w282\/AP050421021994.jpg\" alt=\"Blick aus dem All auf die Gegend um Almer\u00eda und El Ejido: Die wei\u00dfen Fl\u00e4chen sind Gew\u00e4chsh\u00e4user.\" width=\"282\" height=\"212\" \/> <\/a><\/p>\n<figure><figcaption class=\"caption\">Blick aus dem All auf die Gegend um Almer\u00eda und El Ejido: Die wei\u00dfen Fl\u00e4chen sind Gew\u00e4chsh\u00e4user.<cite>(Foto: ASSOCIATED PRESS)<\/cite><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p>Auf dem Gebiet um Almer\u00eda arbeiten etwa 90.000 Menschen, 40.000 bis 60.000 davon sind Illegale. Das besondere an &#8220;Unsichtbare H\u00e4nde&#8221; ist, dass Tiet\u00e4v\u00e4inen die Geschichte konsequent aus deren Sicht erz\u00e4hlt. &#8220;Mir ging es darum, dass die europ\u00e4ischen Leser Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Immigranten aufbringen, f\u00fcr ihre Tr\u00e4ume und Hoffnungen.&#8221; Dazu geh\u00f6rt, dass Tiet\u00e4v\u00e4inen zwar die Arbeitsbedingungen schonungslos aufdeckt, auf einer weiteren Ebene aber auch das Innenleben der Protagonisten ausleuchtet.<\/p>\n<p>&#8220;In Marokko habe ich gesehen, welchen gro\u00dfen Anteil die Religion im Leben dieser Menschen einnimmt&#8221;, erz\u00e4hlt er. Vor allem habe er gemerkt, wie unterschiedlich die Glaubensausrichtungen sind. &#8220;Ich m\u00f6chte den Lesern zeigen, dass die Muslime kein gro\u00dfer, monolithischer Block sind, sondern dass es viele verschiedene Glaubensrichtungen gibt, die da aufeinanderprallen.&#8221; So kommen in einer Schl\u00fcsselszene des Buches etwa zwei Islamisten zu den Immigranten, um sie f\u00fcr den Dschihad anzuwerben, sto\u00dfen jedoch auf taube Ohren. Die Immigranten haben ganz andere Probleme.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Foto: Ville Tiet\u00e4v\u00e4inen \/ Avant-Verlag 2014) Montag, 14. April 2014 Sklaverei mitten in EuropaWillkommen in der vierten Welt Von Markus Lippold &#8220;Bei jedem Besuch im Supermarkt f\u00fchle ich mich wie ein Krimineller&#8221;, sagt Ville Tiet\u00e4v\u00e4inen. Der Finne hat gesehen, wie in S\u00fcdspanien Obst und Gem\u00fcse angebaut werden. Dort arbeiten illegale Immigranten in einer modernen Form der Sklaverei. Der Zeichner hat dar\u00fcber ein ersch\u00fctterndes Buch gemacht Zehntausende illegale Immigranten arbeiten in den Gew\u00e4chsh\u00e4usern S\u00fcdspaniens &#8211; unter unmenschlichen Bedingungen.(Foto: REUTERS) Nahezu t\u00e4glich werden neue Zahlen vermeldet: Mal sind es Hunderte, zuletzt sogar Tausende Fl\u00fcchtlinge, die von s\u00fcdeurop\u00e4ischen Staaten im Mittelmeer aufgegriffen werden. Eine breite Diskussion dar\u00fcber findet \u00e4u\u00dferst selten statt. Zuletzt war dies der Fall, als im vergangenen Oktober mehr als 300 Fl\u00fcchtlinge kenterten und ums Leben kamen. Die damals angesto\u00dfene Debatte versandete allerdings recht schnell. Warum wagen diese Menschen eine lebensgef\u00e4hrliche Reise nach Europa? Was sind ihre Hoffnungen und Tr\u00e4ume? Was erwartet sie hier? Diese Fragen haben in der Diskussion um die Fl\u00fcchtlinge sehr selten einen Platz. Der Finne Ville Tiet\u00e4v\u00e4inen ist ihnen nachgegangen. Er reiste nach Marokko und S\u00fcdspanien, um jene Immigranten kennenzulernen, die die gef\u00e4hrliche \u00dcberfahrt \u00fcberlebt haben und in riesigen Gew\u00e4chsh\u00e4usern arbeiten &#8211; illegal und unter unmenschlichen Bedingungen. &#8220;Als ich diese gewaltige Ungerechtigkeit sah, f\u00fchlte ich mich verpflichtet, sie darzustellen&#8221;, erz\u00e4hlt er im Gespr\u00e4ch mit n-tv.de.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[69,74,42,75,51],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18770"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18770"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18770\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18773,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18770\/revisions\/18773"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18770"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18770"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18770"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}