{"id":20165,"date":"2018-09-28T05:42:51","date_gmt":"2018-09-28T03:42:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/?p=20165"},"modified":"2018-09-28T06:56:40","modified_gmt":"2018-09-28T04:56:40","slug":"das-wundert-mich-nicht-da-so-ziemlich-alles-was-wir-an-giften-prodozieren-irgendwann-in-unseren-ozeanen-landet-uebrigens-auch-radioaktiver-abfall","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/2018\/09\/das-wundert-mich-nicht-da-so-ziemlich-alles-was-wir-an-giften-prodozieren-irgendwann-in-unseren-ozeanen-landet-uebrigens-auch-radioaktiver-abfall\/","title":{"rendered":"Das wundert mich nicht, da so ziemlich alles was wir an Giften produzieren irgendwann in unseren Ozeanen landet \u00fcbrigens auch radioaktiver Abfall&#8230;"},"content":{"rendered":"<div class=\"section sectionA sectionArticle\">\n<div class=\"con\">\n<div class=\"modCon\">\n<div class=\"mod modA modParagraph\">\n<div class=\"boxCon\" aria-live=\"polite\">\n<div class=\"box\">\n<div class=\"mediaCon mediaTop\">\n<div class=\"media mediaA\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img\" title=\" Ein Orca schwimmt die K\u00fcste Nordnorwegens entlang. | Bildquelle: dpa\" src=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/bilder\/orca-103~_v-modPremiumHalb.jpg\" alt=\" Ein Orca schwimmt die K\u00fcste Nordnorwegens entlang. | Bildquelle: dpa\" width=\"479\" height=\"134\" data-ctrl-attributeswap=\"{'id':'orca-103','action':{'xs':{'src':'\/multimedia\/bilder\/orca-103~_v-teaserM.jpg'},'s':{'src':'\/multimedia\/bilder\/orca-103~_v-videowebm.jpg'},'m':{'src':'\/multimedia\/bilder\/orca-103~_v-modPremiumHalb.jpg'},'l': {'src':'\/multimedia\/bilder\/orca-103~_v-modPremium.jpg'},'xl':{'src':'\/multimedia\/bilder\/orca-103~_v-modPremium.jpg'}}}\" \/><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"meldungHead\">\n<h1><span class=\"dachzeile\">Weniger Geburten <\/span> <span class=\"headline\">Umweltgift bedroht Orcas<\/span><\/h1>\n<p class=\"text\"><span class=\"stand\">Stand: 28.09.2018 05:04 Uhr<\/span><\/p>\n<div class=\"socialMedia\">\n<div class=\"modSharing sharingBar\" data-ctrl-sharingmediats=\"{'id':'share_orcas-bedroht-umweltgift-101','action':'bottomBar'}\">\n<div class=\"shareCon\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"section sectionZ sectionArticle\">\n<div class=\"con\">\n<div class=\"modCon\">\n<div class=\"mod modA modParagraph\">\n<p class=\"text small\"><strong>Noch geh\u00f6rt der Orca nicht zu den gef\u00e4hrdeten Tierarten &#8211; doch das k\u00f6nnte sich bald \u00e4ndern. Laut einer Studie wird mehr als die H\u00e4lfte der Populationen durch ein langlebiges Umweltgift bedroht. <\/strong><\/p>\n<p class=\"text small\">Ein gro\u00dfer Teil der weltweiten Orca-Populationen wird durch ein langlebiges Umweltgift bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der d\u00e4nischen Universit\u00e4t Aarhus. Demnach k\u00f6nnten Polychlorierte Biphenyle (PCB) in etlichen Regionen innerhalb der kommenden Jahrzehnte ganze Best\u00e4nde der Delfin-Art ausl\u00f6schen. Betroffen seien die Gew\u00e4sser bei Brasilien, Gibraltar und den Kanarischen Inseln sowie Regionen vor Gro\u00dfbritannien, Japan und im Nordostpazifik, schreibt ein internationales Forscherteam im Fachjournal &#8220;Science&#8221;.<\/p>\n<p class=\"text small\">PCB, die zu den chlorierten Kohlenwasserstoffen z\u00e4hlen, wurden von 1930 bis in die 1990er Jahre in einer Menge von 1 bis 1,5 Millionen Tonnen produziert. In Deutschland sind die Verbindungen seit Ende der 1980er Jahre verboten. 2004 trat die &#8220;Stockholmer Konvention&#8221; in Kraft, in der sich 120 Staaten auf ein Herstellungsverbot von PCB einigten. Dennoch sind die langlebigen, gegen Hitze, S\u00e4ure und Wasser best\u00e4ndigen Stoffe inzwischen weit verbreitet und reichern sich in der Nahrungskette an.<\/p>\n<h2 class=\"subtitle small \">Spitze der Nahrungskette besonders gef\u00e4hrdet<\/h2>\n<p class=\"text small\">Am st\u00e4rksten belastet sind Tiere an der Spitze der Nahrungskette: Im Fettgewebe von Orcas (Orcinus orca), auch Schwertwal genannt, wurden den Forschern zufolge schon Konzentrationen bis 1300 Milligramm pro Kilo gefunden. Studien zeigen demnach, dass bereits Werte von 50 Milligramm pro Kilo die Fruchtbarkeit und das Immunsystem der Tiere sch\u00e4digen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p class=\"text small\">Nun werteten die Forscher von der Universit\u00e4t Aarhus die PCB-Werte von 351 Orcas aus. Besonders belastet sind demnach Populationen, die in der N\u00e4he von Industrieregionen leben. Anhand der Belastung verschiedener Best\u00e4nde simulierte das Team in einem Modell deren Entwicklung f\u00fcr die kommenden 100 Jahre. Resultat: In 10 der insgesamt 19 untersuchten Populationen bedroht das Umweltgift das dauerhafte \u00dcberleben.<\/p>\n<h2 class=\"subtitle small \">Populationen in Arktis und Antarktis k\u00f6nnten wachsen<\/h2>\n<p class=\"text small\">Ein Effekt erh\u00f6hter PCB-Konzentrationen sei Nachwuchsmangel, betonen sie. &#8220;In den belasteten Gebieten k\u00f6nnen wir nur noch selten neugeborene Orcas beobachten&#8221;, wird Ko-Autorin Alisa Hall von der schottischen Universit\u00e4t St. Andrews in einer Mitteilung zitiert. In den am st\u00e4rksten belasteten Gebieten drohe innerhalb der n\u00e4chsten 30 bis 40 Jahre ein Zusammenbruch vieler Populationen. In anderen, weniger kontaminierten Regionen in der Arktis und Antarktis, sei dagegen mit einem Wachstum der Populationen zu rechnen. Allerdings betonen die Forscher, dass auch viele andere Umweltgifte den Tieren zusetzen k\u00f6nnten, darunter Organophosphat-Flammschutzmittel, Perfluor-Alkyls\u00e4uren (PFAAs) oder polychlorierte Naphthaline (PCN).<\/p>\n<p class=\"text small\">&#8220;Alles, was wir an Schadstoffen produzieren, findet seinen Weg ins Meer&#8221;, sagt Joseph Schnitzler von der Tier\u00e4rztlichen Hochschule Hannover, der nicht an der Studie beteiligt war. Die PCB-Produktion sei zwar eingestellt worden, doch in alten Maschinen k\u00f6nne das Umweltgift noch vorkommen. &#8220;Wenn diese nicht fachgerecht entsorgt werden, k\u00f6nnen PCB weiterhin ins Meer gelangen&#8221;, betont Schnitzler. Mehr k\u00f6nne nicht unternommen werden, um die Meeress\u00e4uger vor PCB zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weniger Geburten Umweltgift bedroht Orcas Stand: 28.09.2018 05:04 Uhr Noch geh\u00f6rt der Orca nicht zu den gef\u00e4hrdeten Tierarten &#8211; doch das k\u00f6nnte sich bald \u00e4ndern. Laut einer Studie wird mehr als die H\u00e4lfte der Populationen durch ein langlebiges Umweltgift bedroht. Ein gro\u00dfer Teil der weltweiten Orca-Populationen wird durch ein langlebiges Umweltgift bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der d\u00e4nischen Universit\u00e4t Aarhus. Demnach k\u00f6nnten Polychlorierte Biphenyle (PCB) in etlichen Regionen innerhalb der kommenden Jahrzehnte ganze Best\u00e4nde der Delfin-Art ausl\u00f6schen. 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Populationen in Arktis und Antarktis k\u00f6nnten wachsen Ein Effekt erh\u00f6hter PCB-Konzentrationen sei Nachwuchsmangel, betonen sie. &#8220;In den belasteten Gebieten k\u00f6nnen wir nur noch selten neugeborene Orcas beobachten&#8221;, wird Ko-Autorin Alisa Hall von der schottischen Universit\u00e4t St. Andrews in einer Mitteilung zitiert. In den am st\u00e4rksten belasteten Gebieten drohe innerhalb der n\u00e4chsten 30 bis 40 Jahre ein Zusammenbruch vieler Populationen. In anderen, weniger kontaminierten Regionen in der Arktis und Antarktis, sei dagegen mit einem Wachstum der Populationen zu rechnen. 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