{"id":20673,"date":"2019-03-29T06:17:05","date_gmt":"2019-03-29T04:17:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/?p=20673"},"modified":"2019-03-29T06:58:18","modified_gmt":"2019-03-29T04:58:18","slug":"20673","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/2019\/03\/20673\/","title":{"rendered":"Bitte die Petition unterzeichnen dazu auf den Link unter dem Beitrag clicken&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<header class=\"single-entry-header\">\n<h1 class=\"entry-title\">Europa nicht den Konzernen \u00fcberlassen!<\/h1>\n<\/header>\n<div class=\"single-entry-content\">\n<p>\u00dcber 25.000 Lobbyisten beeinflussen die EU-Politik \u2013 meist im Auftrag von Konzernen und m\u00e4chtigen Wirtschaftsverb\u00e4nden. Die Anliegen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger dringen dagegen kaum durch. Damit das Allgemeinwohl nicht l\u00e4nger unter den Tisch f\u00e4llt, m\u00fcssen wir die EU demokratisch fit machen. Daf\u00fcr nehmen wir die Kandidierenden zur Europawahl in die Pflicht \u2013 machen Sie mit bei unserer Aktion:<\/p>\n<p><a title=\"\" href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/wp-content\/uploads\/europawahl-aktion-1200x500.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-57661 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/wp-content\/uploads\/europawahl-aktion-1200x500.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"179\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"su-note\">\n<div class=\"su-note-inner su-clearfix\">\n<p><em><strong>An die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten zur Europawahl 2019<\/strong><\/em><em>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/em><\/p>\n<p><em>zu h\u00e4ufig setzen Konzerne in Br\u00fcssel ihre Interessen gegen die der Allgemeinheit durch \u2013 ob bei Abgasnormen, Steuervermeidung oder Pestiziden im Essen. Uns B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern sind die politischen Verfahren h\u00e4ufig verschlossen. Doch besonders zahlungskr\u00e4ftige, oft auch undurchsichtige Akteure verschaffen sich Zugang und Einfluss. Lobbyismus ist l\u00e4ngst ein Milliardengesch\u00e4ft.<\/em><\/p>\n<p><em>Grundlegendes muss sich \u00e4ndern: Die EU braucht mehr Demokratie, B\u00fcrgern\u00e4he und Abwehrkr\u00e4fte gegen einseitigen Konzerneinfluss. Wir fordern Sie auf, konkrete Ma\u00dfnahmen daf\u00fcr zu ergreifen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Unterwerfen Sie Lobbyisten wirksamer \u00f6ffentlicher Kontrolle: durch ein umfassendes, verbindliches Lobbyregister mit verl\u00e4sslichen Daten f\u00fcr alle EU-Institutionen und eine legislative Fu\u00dfspur, die den Einfluss von Lobbygruppen auf die europ\u00e4ische Gesetzgebung sichtbar macht.<\/em><\/li>\n<li><em>Erm\u00f6glichen Sie auch jenen, die sich keine teure Lobbyvertretung leisten k\u00f6nnen, sich endlich angemessen Geh\u00f6r zu verschaffen. Stellen Sie Ausgewogenheit bei Lobbytreffen und in den einflussreichen Expertengruppen der Kommission sicher.<br \/>\n<\/em><\/li>\n<li><em>Verteidigen und st\u00e4rken Sie die Rechte der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sowie die Spielr\u00e4ume zivilgesellschaftlichen Handelns in ganz Europa. <\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen,<\/em><\/p>\n<p><em>[Ihr Name wird automatisch angeh\u00e4ngt]<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<h2>Hintergrund:<\/h2>\n<p>\u00dcber 25.000 Lobbyistinnen und Lobbyisten arbeiten in Br\u00fcssel, meist im Interesse von Unternehmen und ihren Verb\u00e4nden. Sie treffen die Entscheidungstr\u00e4ger*innen bei Arbeitsessen, Konferenzen oder Cocktailempf\u00e4ngen. Sie stellen ihnen Expertise zur Verf\u00fcgung oder drohen mit dem Abbau von Arbeitspl\u00e4tzen. Sie schreiben \u00c4nderungsantr\u00e4ge oder ganze Teile von Gesetzestexten. Zusammen geben sie j\u00e4hrlich ca. 1,5 Milliarden Euro aus, um die Interessen ihrer Auftraggeber m\u00f6glichst effektiv in den politischen Prozess einzubringen. Br\u00fcssel ist damit nach Washington die zweitgr\u00f6\u00dfte Lobbyhauptstadt der Welt.<\/p>\n<p>Die Einflussnahme der zahlungskr\u00e4ftigen Lobbyisten geschieht weit weg von den allermeisten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern Europas. Doch es ist nicht nur die r\u00e4umliche Distanz, die es Leuten wie Ihnen und uns erschwert, unsere Interessen angemessen in Br\u00fcssel zu vertreten. Viele zivilgesellschaftliche Organisationen Europas k\u00f6nnen sich gar kein B\u00fcro in Br\u00fcssel leisten \u2013 und wenn, dann sind die Budgets winzig im Vergleich zu dem, was die Konzernlobby ausgibt. Geh\u00f6rt werden sie nur selten. Konzerne mit ihren zahlreichen Lobbyisten, guten Kontakten und ihrem Fachwissen haben einfach einen viel besseren Zugang zu den Entscheidungstr\u00e4ger*innen.<\/p>\n<p>Im Ergebnis wird in Br\u00fcssel oft einseitig Politik im Interesse der zahlungskr\u00e4ftigen Konzerne gemacht, w\u00e4hrend das Allgemeinwohl unter den Tisch f\u00e4llt. Die \u00d6ffentlichkeit erf\u00e4hrt erst zu sp\u00e4t etwas \u2013 wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Das ist ein Problem f\u00fcr eine Demokratie. Es ist h\u00f6chste Zeit, die EU demokratisch fit zu machen \u2013 es ist schlie\u00dflich unser Europa, nicht das einer Handvoll Konzerne!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-admin\/post-new.php\">http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/wp-admin\/post-new.php<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Europa nicht den Konzernen \u00fcberlassen! \u00dcber 25.000 Lobbyisten beeinflussen die EU-Politik \u2013 meist im Auftrag von Konzernen und m\u00e4chtigen Wirtschaftsverb\u00e4nden. Die Anliegen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger dringen dagegen kaum durch. Damit das Allgemeinwohl nicht l\u00e4nger unter den Tisch f\u00e4llt, m\u00fcssen wir die EU demokratisch fit machen. Daf\u00fcr nehmen wir die Kandidierenden zur Europawahl in die Pflicht \u2013 machen Sie mit bei unserer Aktion: An die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten zur Europawahl 2019Sehr geehrte Damen und Herren, zu h\u00e4ufig setzen Konzerne in Br\u00fcssel ihre Interessen gegen die der Allgemeinheit durch \u2013 ob bei Abgasnormen, Steuervermeidung oder Pestiziden im Essen. Uns B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern sind die politischen Verfahren h\u00e4ufig verschlossen. Doch besonders zahlungskr\u00e4ftige, oft auch undurchsichtige Akteure verschaffen sich Zugang und Einfluss. Lobbyismus ist l\u00e4ngst ein Milliardengesch\u00e4ft. Grundlegendes muss sich \u00e4ndern: Die EU braucht mehr Demokratie, B\u00fcrgern\u00e4he und Abwehrkr\u00e4fte gegen einseitigen Konzerneinfluss. Wir fordern Sie auf, konkrete Ma\u00dfnahmen daf\u00fcr zu ergreifen: Unterwerfen Sie Lobbyisten wirksamer \u00f6ffentlicher Kontrolle: durch ein umfassendes, verbindliches Lobbyregister mit verl\u00e4sslichen Daten f\u00fcr alle EU-Institutionen und eine legislative Fu\u00dfspur, die den Einfluss von Lobbygruppen auf die europ\u00e4ische Gesetzgebung sichtbar macht. Erm\u00f6glichen Sie auch jenen, die sich keine teure Lobbyvertretung leisten k\u00f6nnen, sich endlich angemessen Geh\u00f6r zu verschaffen. Stellen Sie Ausgewogenheit bei Lobbytreffen und in den einflussreichen Expertengruppen der Kommission sicher. Verteidigen und st\u00e4rken Sie die Rechte der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sowie die Spielr\u00e4ume zivilgesellschaftlichen Handelns in ganz Europa. Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen, [Ihr Name wird automatisch angeh\u00e4ngt] Hintergrund: \u00dcber 25.000 Lobbyistinnen und Lobbyisten arbeiten in Br\u00fcssel, meist im Interesse von Unternehmen und ihren Verb\u00e4nden. Sie treffen die Entscheidungstr\u00e4ger*innen bei Arbeitsessen, Konferenzen oder Cocktailempf\u00e4ngen. Sie stellen ihnen Expertise zur Verf\u00fcgung oder drohen mit dem Abbau von Arbeitspl\u00e4tzen. Sie schreiben \u00c4nderungsantr\u00e4ge oder ganze Teile von Gesetzestexten. Zusammen geben sie j\u00e4hrlich ca. 1,5 Milliarden Euro aus, um die Interessen ihrer Auftraggeber m\u00f6glichst effektiv in den politischen Prozess einzubringen. Br\u00fcssel ist damit nach Washington die zweitgr\u00f6\u00dfte Lobbyhauptstadt der Welt. Die Einflussnahme der zahlungskr\u00e4ftigen Lobbyisten geschieht weit weg von den allermeisten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern Europas. Doch es ist nicht nur die r\u00e4umliche Distanz, die es Leuten wie Ihnen und uns erschwert, unsere Interessen angemessen in Br\u00fcssel zu vertreten. Viele zivilgesellschaftliche Organisationen Europas k\u00f6nnen sich gar kein B\u00fcro in Br\u00fcssel leisten \u2013 und wenn, dann sind die Budgets winzig im Vergleich zu dem, was die Konzernlobby ausgibt. Geh\u00f6rt werden sie nur selten. Konzerne mit ihren zahlreichen Lobbyisten, guten Kontakten und ihrem Fachwissen haben einfach einen viel besseren Zugang zu den Entscheidungstr\u00e4ger*innen. Im Ergebnis wird in Br\u00fcssel oft einseitig Politik im Interesse der zahlungskr\u00e4ftigen Konzerne gemacht, w\u00e4hrend das Allgemeinwohl unter den Tisch f\u00e4llt. Die \u00d6ffentlichkeit erf\u00e4hrt erst zu sp\u00e4t etwas \u2013 wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Das ist ein Problem f\u00fcr eine Demokratie. 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