{"id":3436,"date":"2009-10-11T11:18:09","date_gmt":"2009-10-11T09:18:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/?p=3436"},"modified":"2010-03-08T10:20:35","modified_gmt":"2010-03-08T09:20:35","slug":"naechtlicher-horror","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/2009\/10\/naechtlicher-horror\/","title":{"rendered":"N\u00e4chtlicher Horror!"},"content":{"rendered":"<p>Ich beschlo\u00c3\u0178 das d\u00c3\u00a4mliche Ger\u00c3\u00a4usch einfach zu ignorieren und hatte mich schon wieder umgedreht um weiter zu schlafen, als es sich mit Macht erneut in mein Bewu\u00c3\u0178tsein dr\u00c3\u00a4ngte. Es war nicht zu \u00c3\u00bcberh\u00c3\u00b6ren! Ein\u00c2\u00a0 Kratzen, das zeitweilig in hartn\u00c3\u00a4ckige Scheuerger\u00c3\u00a4usche \u00c3\u00bcberging. Angstvoll und kerzengerade sa\u00c3\u0178 ich auf meiner Matratze und traute mich nicht zu bewegen. Was oder wer war das? Wollte mich  etwa jemand mitten in der Nacht ausrauben? Wieso gerade mich?<!--more--> Nicht lange nach meinem Einzug in die neue Wohnung, wachte ich eines Nachts durch merkw\u00c3\u00bcrdige Ger\u00c3\u00a4usche auf. Ich h\u00c3\u00b6rte ein leises Kratzen. Woher konnte das kommen? Ich befand mich im f\u00c3\u00bcnften Stockwerk und ganz allein in der obersten Etage des Hauses, neben dem riesigen unbewohnten Trockenboden. Das, was mir zun\u00c3\u00a4chst so unbeschreiblich toll erschienen war, eine eigene Wohnung ganz f\u00c3\u00bcr mich und Gipfel der Gl\u00c3\u00bcckseeligkeit, die auch noch hinter mir abschlie\u00c3\u0178en zu k\u00c3\u00b6nnen, entpuppte sich jetzt als Manko. Der n\u00c3\u00a4chste Mieter wohnte ein Stockwerk tiefer, direkt unter mir.<br \/>\nDie Gedanken \u00c3\u00bcberschlugen sich in meinem Kopf. Erst einmal schaltete ich mit zitternden H\u00c3\u00a4nden in der ganzen Wohnung das Licht an, dann nahm ich allen Mut zusammen und schlich mich ganz vorsichtig zur Wohnungst\u00c3\u00bcr und sp\u00c3\u00a4te noch vorsichtiger durch den Spion. Nein, aus dieser Richtung konnte nichts kommen, denn es war niemand vor der T\u00c3\u00bcr zu sehen. Wer sollte bei mir auch schon einbrechen wollen? Also weiter auf Zehenspitzen in die K\u00c3\u00bcche und dort lauschen. Nichts geschah, nicht das kleinste Ger\u00c3\u00a4usch. Ich hatte mich anscheinend geirrt, oder? Gerade als ich mich erneut hingelegt hatte, h\u00c3\u00b6rte ich es wieder ganz laut und vernehmlich,  ja, noch um einiges lauter und wie mir schien\u00c2\u00a0 aggressiver als zuvor. Es war zum Auswachsen. Wieder alles Licht an. Wieder in die K\u00c3\u00bcche. Diesmal waren die T\u00c3\u00b6ne genau zu orten, sie kamen aus der Wand, dem Herd gegen\u00c3\u00bcber dort wo sich eine t\u00c3\u00bcr\u00c3\u00a4hnliche kleine Klappe in neinem Mauervorsprung befand. Was war dies f\u00c3\u00bcr eine  seltsame Klappe? Was befand sich dahinter?  Mein Herz klopfte zum Zerspringen. Vergeblich versuchte ich die Klappe zu \u00c3\u00b6ffnen. Gleichzeitig wurden die Kratzger\u00c3\u00a4usche immer st\u00c3\u00a4rker. Mir standen buchst\u00c3\u00a4blich die Haare zu Berge. Was sollte ich tun?  War es vielleicht ein Tier, das heraus wollte? Was konnte es sein? Ein Vogel? Ratten? Befand sich hinter der Klappe der Schornstein? Ich konnte vor Angst nicht mehr klar denken. V\u00c3\u00b6llig verzweifelt hielt ich mir die Ohren zu! Es sollte aufh\u00c3\u00b6ren, endlich auh\u00c3\u00b6ren&#8230;<br \/>\nNachdem ich mich am n\u00c3\u00a4chsten Morgen geduscht und angekleidet hatte, um zurArbeit zu gehen,marschierte ich wie \u00c3\u00bcblich in die K\u00c3\u00bcche, um mir Fr\u00c3\u00bchst\u00c3\u00bcck zu machen. Ich stand einige Minuten vor der bewu\u00c3\u0178ten Klappe und starrte sie w\u00c3\u00bctend an. Nichts, aber auch gar nichts erinnerte mehr an den Horror der vergangenen Nacht. Es war so, als h\u00c3\u00a4tte ich alles nur getr\u00c3\u00a4umt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich beschlo\u00c3\u0178 das d\u00c3\u00a4mliche Ger\u00c3\u00a4usch einfach zu ignorieren und hatte mich schon wieder umgedreht um weiter zu schlafen, als es sich mit Macht erneut in mein Bewu\u00c3\u0178tsein dr\u00c3\u00a4ngte. Es war nicht zu \u00c3\u00bcberh\u00c3\u00b6ren! Ein\u00c2\u00a0 Kratzen, das zeitweilig in hartn\u00c3\u00a4ckige Scheuerger\u00c3\u00a4usche \u00c3\u00bcberging. 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