{"id":3875,"date":"2013-03-29T05:00:24","date_gmt":"2013-03-29T04:00:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/?p=3875"},"modified":"2013-03-29T09:39:08","modified_gmt":"2013-03-29T08:39:08","slug":"ostern-mal-ganz-anders","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/2013\/03\/ostern-mal-ganz-anders\/","title":{"rendered":"Ostern ganz ohne Tiefk\u00fchlpizza&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Automatisch steuerte mein Kotzbrocken die Tiefk\u00fchlpizza im Supermarkt an und griff sich ein paar davon. \u201eKannste sofort wieder zur\u00fccklegen\u201c, war meine prompte Reaktion. &#8220;Hab keinen Backofen.\u201c<br \/>\n\u201eGeht das denn nicht auch irgendwie anders?&#8221; kam genauso prompt und leicht verzweifelt die Gegenfrage.<br \/>\nWie denn, etwa in meiner Bratpfanne, dachte ich, w\u00e4hrend ich sein nicht unbedingt begeistertes Gesicht von der Seite betrachtete. Ich verwarf es allerdings sofort wieder, angesichts meiner Minibratpfanne.<!--more--> Was also kaufen, das nicht viel M\u00fche und trotzdem satt macht. Das einzige Gericht, das ich seinerzeit wirklich gut kochen konnte, waren ger\u00e4ucherte Schweinerippen mit Backpflaumen. Au\u00dfer Spiegeleier und Kaiserschmarrn seinerzeit mein gesamtes Repertoire. Etwas schwierig, damit einen Typen zu begeistern, der augenscheinlich nur auf Pizza stand.<br \/>\nWir beide hatten todesmutig beschlossen, die gesamten Osterfeiertage miteinander zu verbringen.<br \/>\nNach dem Einkauf im Supermarkt folgte ein Spaziergang im nasskalten Fisselregen, den wir so schnell beendeten, wie wir ihn begonnen hatten, denn das Fisseln war in einen Dauerregen \u00fcbergegangen. Wir fl\u00fcchteten in meine kleine, aber wenigstens trockene Dachwohnung. Also erst einmal was kochen und da Schweinerippen f\u00fcr Ostersonntag und -Montag vorgesehen waren, blieb nur eins meiner beiden Eiergerichte \u00fcbrig. Jedem von uns zwei Spiegeleier in meiner Minipfanne gebraten, das musste gen\u00fcgen und passte perfekt zu Ostern!<br \/>\nAber was dann? Mein Kotzbrocken hatte mir sehr schnell klar gemacht, dass er kein Fernsehfan war. Ich schluckte schwer daran, dies mir, f\u00fcr die Fernsehen erfunden zu sein schien\u2026<br \/>\nNicht raus zu k\u00f6nnen und auch nicht gem\u00fctlich zu zweit fernzusehen, also nur reden, sich vollzutexten! Das konnte leicht in die Hose gehen.<br \/>\nAls es Zeit war ins Bett zu gehen, war ich heilfroh, endlich nicht mehr reden m\u00fcssen, endlich pennen zu d\u00fcrfen.<br \/>\nDas Wetter am folgenden Ostersonntagmorgen hatte sich nicht wirklich gebessert, es schiffte weiterhin, wie schon am Tag zuvor. Also blieben wir der Einfachheit halber weiterhin in der Horizontalen, auf unseren Matratzen. Nicht einfach f\u00fcr zwei Menschen, die noch fern davon waren, miteinander vertraut zu sein und ganz speziell f\u00fcr einen, meinen Kotzbrocken, der es \u00fcberhaupt nicht gewohnt zu sein schien, einfach nur zu faulenzen. Zwischendurch a\u00dfen wir Rippchen mit Pflaumen, um wieder zu liegen und zu reden. Fernsehen war ja leider tabu.<br \/>\nEs l\u00e4\u00dft sich denken,da\u00df wir heilfroh waren, Ostern \u00fcberstanden zu haben!<\/p>\n<p>Mehr in meinem Buch:<\/p>\n<h2><em><strong>Der Kotzbrocken<\/strong><\/em><\/h2>\n<p>Mit einem Click auf das entsprechende Buch-Cover k\u00f6nnen Sie es erstehen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch steuerte mein Kotzbrocken die Tiefk\u00fchlpizza im Supermarkt an und griff sich ein paar davon. \u201eKannste sofort wieder zur\u00fccklegen\u201c, war meine prompte Reaktion. &#8220;Hab keinen Backofen.\u201c \u201eGeht das denn nicht auch irgendwie anders?&#8221; kam genauso prompt und leicht verzweifelt die Gegenfrage. Wie denn, etwa in meiner Bratpfanne, dachte ich, w\u00e4hrend ich sein nicht unbedingt begeistertes Gesicht von der Seite betrachtete. 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