{"id":6825,"date":"2010-12-20T05:28:19","date_gmt":"2010-12-20T04:28:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/?p=6825"},"modified":"2010-12-20T05:28:54","modified_gmt":"2010-12-20T04:28:54","slug":"warum-den-atomausstieg-nicht-selber","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/2010\/12\/warum-den-atomausstieg-nicht-selber\/","title":{"rendered":"Warum den Atomausstieg nicht selber&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&#8230;bewerkstelligen, wenn schon unsere Regierung dazu nicht in der Lage ist! Jeder einzelne von uns ist es! Sozusagen ein Atomausstieg von der Basis aus. Auch wenn uns eingeredet werden soll, ohne Atomstrom ginge gar nichts.<br \/>\nWir alle k\u00f6nnten beweisen, dass es doch geht!<br \/>\nEinfach den Stromanbieter wechseln, beispielsweise zum<em> g\u00fcnstigen \u00d6kostromanbieter<strong> 1*2*3<\/strong><\/em> <em><strong>energie.<br \/>\n<\/strong><\/em>Gibt auch noch andere g\u00fcnstige Stromanbieter, die\u00a0 Strom aus erneuerbarer Energie anbieten!<br \/>\n<em><strong>Also los, nicht lange z\u00f6gern!<br \/>\n<!--more--><\/strong><\/em><\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"406\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"15\" bgcolor=\"#ffffff\"><\/td>\n<td width=\"381\" align=\"left\" valign=\"top\" bgcolor=\"#ffffff\"><span style=\"font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000; font-size: x-small;\"><strong>Majak-alles schon vorbei?<br \/>\nals  die Bundesregierung \u00fcber l\u00e4ngere Laufzeiten f\u00fcr Atomkraftwerke  nachdachte, fiel eine andere Entscheidung gleich mit: Atomm\u00fcll aus dem  ehemaligen DDR-Forschungsreaktor Rossendorf sollte in Russland entsorgt  werden.<\/strong><\/p>\n<p>951 Brennelemente, die sich seit 2005 im  nieders\u00e4chsischen Zwischenlager Ahaus befanden und in Deutschland  endgelagert werden sollten, sollten pl\u00f6tzlich zur Wiederaufarbeitung  nach Majak geschickt werden \u2013 einer der meist verstrahlten Regionen der  Welt. Tausende von Menschen leiden hier an den Folgen nuklearer  Verseuchung.<\/p>\n<p>Nur ein Sturm der Entr\u00fcstung, ausgel\u00f6st durch  massive Proteste deutscher und russischer Umweltsch\u00fctzer, verhinderte  das Vorhaben \u2013 vorerst!<\/p>\n<p>Um Journalisten ein Bild von den  Zust\u00e4nden vor Ort zu geben, organisierte Greenpeace k\u00fcrzlich eine Reise  in die Region, die ich als Atom-Kampaigner begleitet habe.<\/p>\n<p><\/span><\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"381\">\n<tbody>\n<tr>\n<td height=\"10\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" align=\"left\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"175\" align=\"left\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><a href=\"http:\/\/newsletter.greenpeace.de\/go\/0\/CZEM23D-1UVU666-1UVVEF4-25DSBN.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Nichts als Ruinen: Wegen hoher Strahlenbelastung wurde das Dorf Musljmovo zerst\u00f6rt, die Bewohner umgesiedelt.\" src=\"http:\/\/img.srv2.de\/bm\/ogn\/3\/c\/a\/d\/3cade85870c30a2908a0666f9897fcaf_11256.jpg\" border=\"0\" alt=\"Nichts als Ruinen: Wegen hoher Strahlenbelastung wurde das Dorf Musljmovo zerst\u00f6rt, die Bewohner umgesiedelt.\" width=\"165\" height=\"107\" \/><\/a><\/td>\n<td width=\"10\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#cccccc\">\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"165\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" height=\"5\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"5\"><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; color: #333333; font-size: xx-small;\">Alt-Musljmovo: Zerst\u00f6rt wegen nuklearer Verseuchung. \u00a9Sinyakov\/Greenpeace<\/span><\/td>\n<td width=\"5\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" height=\"5\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td width=\"10\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" height=\"10\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000; font-size: x-small;\">Unsere  Recherche f\u00fchrte uns in das Dorf Musljumowo, 30 Kilometer von Majak  entfernt. Hier haben Einleitungen in die Tetscha vor allem Fluss und  Flussufer verseucht. Jahrzehntelang haben die Dorfbewohner arglos in dem  Fluss gebadet, ihr Vieh getr\u00e4nkt und mit dem Wasser ihr Gem\u00fcse  gew\u00e4ssert. Jahrzehntelang wurden sie erh\u00f6hten Strahlendosen ausgesetzt.  Viele Menschen sind krank oder fr\u00fch verstorben.<\/span><\/p>\n<p>Irgendwann wurde  der Fluss provisorisch mit Stacheldraht abgesperrt, das alte Dorf  zerst\u00f6rt. 2005 wurden die Menschen umgesiedelt. Jetzt leben sie in  Neu-Musljumowo, 3 km weiter \u2013 ein Ort, an den sie nie wollten. Wer keine  Eigentumsrechte nachweisen konnte, erhielt keine Abfindung, keine  Chance umzusiedeln. Einige Menschen leben immer noch im alten Dorf. Mit  unseren Strahlenmessger\u00e4ten habe ich wiederholt erh\u00f6hte Strahlenwerte an  der Tetscha gemessen.<\/p>\n<p>Seit Anfang der 50er Jahre leidet die  Region Majak unter dem dortigen Atomzentrum. Von Anfang an wurde  strahlender M\u00fcll direkt in Seen und Fl\u00fcsse entsorgt. Bei der  Atomwaffenproduktion musste es schnell gehen. 1957 explodierte ein Tank  mit Atomm\u00fcll. 1967 trocknete der verseuchte Karatschai-See aus. Winde  verteilten seinen radioaktiven Staub auf 2700 Quadratkilometern. Bis zum  Reaktorungl\u00fcck von Tschernobyl galt die Havarie von Majak als weltweit  gr\u00f6\u00dfter Atomunfall. Mehr als 200 Ortschaften mussten aufgegeben werden.<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"381\">\n<tbody>\n<tr>\n<td height=\"10\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" align=\"left\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"175\" align=\"left\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><a href=\"http:\/\/newsletter.greenpeace.de\/go\/0\/CZEM23D-1UVU666-1UVVEF5-YWEL2M.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Atomexperte Heinz Smital misst die Strahlenbelastung am Ufer der Tetscha.\" src=\"http:\/\/img.srv2.de\/bm\/ogn\/4\/b\/8\/3\/4b8365450158d375cf079622d9100795_8925.jpg\" border=\"0\" alt=\"Atomexperte Heinz Smital misst die Strahlenbelastung am Ufer der Tetscha.\" width=\"165\" height=\"105\" \/><\/a><\/td>\n<td width=\"10\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#cccccc\">\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"165\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" height=\"5\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"5\"><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; color: #333333; font-size: xx-small;\">Atomexperte Heinz Smital misst die Strahlenbe-lastung am Tetscha-Ufer. \u00a9Sinyakov \/Greenpeace<\/span><\/td>\n<td width=\"5\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" height=\"5\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td width=\"10\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" height=\"10\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000; font-size: x-small;\">Doch  die radioaktive Verseuchung ist nicht nur Erbe der Vergangenheit. Immer  noch werden mittel- und schwach-radioaktive Abf\u00e4lle in offene Gew\u00e4sser  geleitet. Unfassbar, dass die deutsche Bundesregierung hier Atomm\u00fcll  entsorgen will.<\/span><\/p>\n<p>Weltweit ist die Frage der Endlagerung von  hochradioaktivem Atomm\u00fcll ungel\u00f6st. Durch die von der Bundesregierung  beschlossenen Laufzeitverl\u00e4ngerungen wird sich die Atomm\u00fcll-Menge in  Deutschland verdreifachen. Deutschen Atomm\u00fclll nun nach Russland  abzuschieben, w\u00e4re nicht nur unmoralisch, sondern auch ungesetzlich.  Greenpeace fordert eine ergebnisoffene, vergleichende Standortsuche nach  internationalen wissenschaftlichen Standards \u2013 deutschlandweit.<\/p>\n<p>Massiven  Protesten ist es zu verdanken, dass Bundesumweltminister R\u00f6ttgen den  Transport vorerst abgesagt hat. Zeitungen und Fernsehen berichteten.  Klagen drohten. Hamburg und Bremen lehnten die Verschiffung \u00fcber ihre  H\u00e4fen ab. Protest lohnt sich \u2013 immer wieder!<\/p>\n<p>Und immer wieder ist  es notwendig, dass Greenpeace mit Spezialisten vor Ort ist, unabh\u00e4ngige  Messungen und Laboranalysen durchf\u00fchrt. Nur so k\u00f6nnen wir  Umweltskandale aufdecken. Greenpeace finanziert diese Arbeit  ausschlie\u00dflich durch Spenden von Privatpersonen. Darum habe ich eine  Bitte: <a href=\"http:\/\/newsletter.greenpeace.de\/go\/0\/CZEM23D-1UVU666-1UUZL69-UNOZ44.html\" target=\"_blank\">Werden Sie F\u00f6rdermitglied<\/a> und helfen Sie mit einer gr\u00f6\u00dferen oder kleineren regelm\u00e4\u00dfigen Spende,  damit wir weiterhin f\u00fcr den Ausstieg aus der Atomkraft und andere  Umweltthemen k\u00e4mpfen k\u00f6nnen. Daf\u00fcr danke ich ganz herzlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><em><strong> <\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;bewerkstelligen, wenn schon unsere Regierung dazu nicht in der Lage ist! Jeder einzelne von uns ist es! 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