{"id":7160,"date":"2011-01-18T06:19:55","date_gmt":"2011-01-18T05:19:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/?p=7160"},"modified":"2011-01-18T06:19:55","modified_gmt":"2011-01-18T05:19:55","slug":"in-richtung-ziege-oder","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/2011\/01\/in-richtung-ziege-oder\/","title":{"rendered":"In Richtung Ziege oder&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>\u2026<em>Kuh, <\/em>so\u00a0 lautet das Zitat, h\u00e4tte man, wenn man als Frau,die ein  gewisses Alter \u00fcberschritten hat die Wahl, sich zu entwickeln. Entweder  man ist also d\u00fcrr und hungert oder isst halt munter drauf los und geht  auseinander wie ein Hefeklo\u00df.<!--more--><br \/>\nGanz so einfach und simpel ist es nicht. <img decoding=\"async\" title=\"Mehr...\" src=\"..\/..\/Homepage\/blog2\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/wordpress\/img\/trans.gif\" alt=\"\" \/>Meines  Erachtens ist zun\u00e4chst einmal jede Frau, jeder Mensch  als ein  bestimmter Typus konzipiert, hergestellt. Es gibt die von Kind an  Moppeliegen, die Schlanken bis D\u00fcrren, besser Zierlichen, und die  Mittleren.<br \/>\nAls Kind und Jugendliche geh\u00f6rte ich seinerzeit zu den D\u00fcrren. Dies  allerdings nur, weil damals ein gewisses Speckpolster in der  Nachkriegszeit angesagt war. Es scheint also eine Modefrage  zu sein, wie jemand r\u00fcberkommt oder ob er so akzeptiert wird, wie er nun  mal gestrickt ist. Und wenn es denn reine Modesache ist, sollten  wenigstens wir \u00c4lteren so vern\u00fcnftig sein und den Stress um die Figur  sausen lassen.<br \/>\nIch geh\u00f6re seit langem weder zu den Dicken noch zu den Schlanken.<br \/>\nIch esse zwar was mir schmeckt, stopfe aber nicht wahllos alles in mich  hinein, nein, ein bisschen System muss schon sein, finde ich. Jedoch  esse ich z.B. nicht viel Obst und Gem\u00fcse, nur weil ich schlank sein  m\u00f6chte, sondern weil es mir einfach schmeckt. Ich war nie im meinem  Leben scharf auf Fleisch und gestatte mir heute das, was ich als Kind  nicht sein durfte, \u00fcberwiegend Vegatarier zu sein.<br \/>\nEs ist nat\u00fcrlich so, dass in meinem Alter die andere Zusammensetzung der  Hormone, selbst bei t\u00e4glichen Fahrradrunden daf\u00fcr sorgt, dass, wenn ich  mal etwas st\u00e4rker reinhaue als gew\u00f6hnlich und der Hei\u00dfhunger mich  packt, es eben ansetzt. Wenn ich mich allerdings bem\u00fche dies nicht zu  tun, bleibt mein Gewicht auch stabil. Im \u00dcbrigen hilft mir auch mein  Alter, so bl\u00f6d sich dies anh\u00f6rt, ich habe l\u00e4ngst nicht mehr so viel  Appetit, wie noch vor etwa zehn Jahren.<br \/>\nWir Frauen in oder nach den Wechseljahren sollten versuchen ein Gef\u00fchl  f\u00fcr den Menschen zu entwickeln, mit dem wir am l\u00e4ngsten zusammenleben,  mit uns selbst und damit f\u00fcr das, was uns gut tut.<br \/>\nEs ist, glaube ich, nicht angebracht jemandem ein gewisses Essverhalten  aufzudeubeln. Jeder sollte f\u00fcr sich selbst herausfinden, was ihm  schmeckt, sollte zusehen, dass er sich wohl f\u00fchlt in seiner Haut.<\/p>\n<p><em><strong>Mehr zum Thema Wechseljahre in meinem Buch: Tabuthema Wechseljahre<\/strong><\/em>. 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