{"id":8768,"date":"2011-08-26T08:14:19","date_gmt":"2011-08-26T07:14:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/?p=8768"},"modified":"2011-08-26T08:14:19","modified_gmt":"2011-08-26T07:14:19","slug":"da-steht-eine-herde-kuhe-im-garten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/2011\/08\/da-steht-eine-herde-kuhe-im-garten\/","title":{"rendered":"\u201eDa steht eine Herde K\u00fche im Garten\u201c\u2026"},"content":{"rendered":"<p>\u2026rief Maxi unsere Tochter eines Morgens v\u00f6llig perplex und deutete aufgeregt auf etwas, was im nicht gerade riesigen Garten unseres gemieteten d\u00e4nischen Ferienhauses herumstand.<br \/>\nEs waren ganz ohne Zweifel Rinder, jedoch nicht weibliche, sondern m\u00e4nnliche und das etwa zehn St\u00fcck. Sie grasten dort ganz friedlich, als sei es das Selbstverst\u00e4ndlichste \u00fcberhaupt.<!--more--><br \/>\nVerschlafen starrten wir durch das Wohnzimmerfenster nach drau\u00dfen! Wie waren die da hingekommen? Klar war, am Abend zuvor war der Garten noch rinderfrei. Woher kamen also die muhenden Halbstarken, denn genau das waren sie und wem geh\u00f6rten sie? Waren die Burschen irgendwo ausgeb\u00fcxt oder war dies wom\u00f6glich der Streich eines benachbarten d\u00e4nischen Bauern? Egal, was auch immer dahinter steckte, irgendwie m\u00fc\u00dften sie verschwinden! Gern h\u00e4tten wir die d\u00e4nischen Ordnungsh\u00fcter angerufen und um Hilfe gebeten, dies blieb uns allerdings wegen mangelnder d\u00e4nischer Sprachkenntnisse verwehrt! Nat\u00fcrlich blieb uns der Hinterausgang des Ferienhauses als Ausweich\u00f6ffnung, aber dort stand nicht unser Auto, das wir an diesem Tag noch zu benutzen gedachten, sondern vorne in der N\u00e4he der Jungbullen! Sie schienen sich in unserem Garten durchaus wohl zu f\u00fchlen, es war wohl auch noch gen\u00fcgend Gras f\u00fcr sie vorhanden.<br \/>\nZun\u00e4chst fr\u00fchst\u00fcckten wir, mit Blick auf friedlich malmende Rinder und \u00fcberlegten, wie sie zum freistehenden Bauernhaus rechter Hand bugsieren k\u00f6nnten. Abwarten bis sie unsres Grases \u00fcberdr\u00fcssig waren, wollten wir denn doch nicht. Unge\u00fcbt im Umgang mit Rindviechern, fehlte uns schlicht der Mut, sie mit einem Stock bewaffnet vom Grundst\u00fcck zu treiben.<br \/>\nNoch immer hofften wir, sie w\u00fcrden sich von selbst \u00fcberlegen, das Weite zu suchen. Da sie dazu aber keine Anstalten zeigten, entschlossen wir uns, ihr Idyll zu zerst\u00f6ren, und uns ihnen zu zeigen, bzw. die Terassent\u00fcr zu \u00f6ffnen. Spa\u00df auf ein Rodeo hatte keiner von uns, also gingen wir nur sehr vorsichtig vor, was wir allerdings nicht h\u00e4tten tun m\u00fcssen, denn nach Rinderart blickten sie uns nur tr\u00e4ge, um nicht zu sagen etwas bl\u00f6de an, dann aber kam, warum auch immer Bewegung in die Rinderteenager! Aus unerfindlichen Gr\u00fcnden setzten sie sich pl\u00f6tzlich in gem\u00e4\u00dfigtem Galopp in Richtung Ausgang des Grundst\u00fccks in Bewegung, um wieder innezuhalten und uns jetzt  von au\u00dfen zu blockieren. Um der Sache noch mehr Nachdruck zu verleihen, und da der Weg jetzt endlich frei war, setzten wir uns schnell in unseren roten Ford Granada und trieben die jungen Bullen den Weg in Richtung Hauptstrasse des Ortes hinunter, bis sie endlich um die Ecke bogen und den Weg zum Strand einschlugen. Uff, das h\u00e4tten wir geschafft\u2026<br \/>\nAls wir einige Stunden sp\u00e4ter von unserem Ausflug zur\u00fcckkehrten, sahen wir wie unsere gehuften Kameraden auf ein anderes Ferienhausgrundst\u00fcck traben und auf ihre ganz besondere Art andere Ferieng\u00e4ste  begl\u00fccken. Warum sollten nicht auch andere Urlauber ein wenig Freude haben?<\/p>\n<p>Mehr Geschichten von Tieren und Menschen In meinem Buch<br \/>\n<strong>Ein Furzendes Katerchen<\/strong>!\u00a0 Um es zu erstehen auf den entsprechenden Titel rechts klicken!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2026rief Maxi unsere Tochter eines Morgens v\u00f6llig perplex und deutete aufgeregt auf etwas, was im nicht gerade riesigen Garten unseres gemieteten d\u00e4nischen Ferienhauses herumstand. Es waren ganz ohne Zweifel Rinder, jedoch nicht weibliche, sondern m\u00e4nnliche und das etwa zehn St\u00fcck. 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