{"id":973,"date":"2009-01-12T09:57:57","date_gmt":"2009-01-12T08:57:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/?p=973"},"modified":"2009-01-12T10:47:31","modified_gmt":"2009-01-12T09:47:31","slug":"in-richtung-ziege-oder-kuh","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/blog\/2009\/01\/in-richtung-ziege-oder-kuh\/","title":{"rendered":"In Richtung Ziege oder Kuh&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><strong><em><a href=\"http:\/\/www.kunstgalerie-barbara.de\/Homepage\/blog2\/\" target=\"_blank\"><\/a><\/em><\/strong>\u00e2\u20ac\u00a6 so  lautet das Zitat, h\u00c3\u00a4tte man, wenn man als Frau ein gewisses Alter \u00c3\u00bcberschritten hat die Wahl, sich zu entwickeln. Entweder man ist also d\u00c3\u00bcrr und hungert oder isst halt munter drauf los und geht auseinander wie ein Hefeklo\u00c3\u0178.<\/p>\n<p>Ganz so einfach und simpel ist es nicht. Meines Erachtens ist zun\u00c3\u00a4chst einmal jede Frau, jeder Mensch als ein bestimmter Typus konzipiert,<\/p>\n<p><!--more-->hergestellt. Es gibt die von Kind an Moppeliegen, die Schlanken bis D\u00c3\u00bcrren, besser Zierlichen, und die Mittleren.<br \/>\nAls Kind und Jugendliche geh\u00c3\u00b6rte ich seinerzeit zu den D\u00c3\u00bcrren. Dies allerdings nur, weil seinerzeit ein gewisses Speckpolster in der Nachkriegszeit angesagt war. Es scheint also eine Modefrage zu sein, wie jemand r\u00c3\u00bcberkommt oder ob er so akzeptiert wird, wie er nun mal gestrickt ist. Und wenn es denn reine Modesache ist, sollten wenigstens wir \u00c3\u201elteren so vern\u00c3\u00bcnftig sein und den Stress um die Figur sausen lassen.<br \/>\nIch geh\u00c3\u00b6re seit langem weder zu den Dicken noch zu den Schlanken.<br \/>\nIch esse zwar was mir schmeckt, stopfe aber nicht wahllos alles in mich hinein, nein, ein bisschen System muss schon sein, finde ich. Jedoch esse ich z.B. nicht viel Obst und Gem\u00c3\u00bcse, nur weil ich schlank sein m\u00c3\u00b6chte, sondern weil es mir einfach schmeckt. Ich war nie im meinem Leben scharf auf Fleisch und gestatte mir heute das, was ich als Kind nicht sein durfte, \u00c3\u00bcberwiegend Vegatarieren zu sein.<br \/>\nEs ist nat\u00c3\u00bcrlich so, dass in meinem Alter die andere Zusammensetzung der Hormone, selbst bei t\u00c3\u00a4glichen Fahrradrunden daf\u00c3\u00bcr sorgt, dass, wenn ich mal etwas st\u00c3\u00a4rker reinhaue als gew\u00c3\u00b6hnlich und der Hei\u00c3\u0178hunger mich packt, es eben ansetzt. Wenn ich mich allerdings bem\u00c3\u00bche dies nicht zu tun, bleibt mein Gewicht auch stabil. Im \u00c3\u0153brigen hilft mir auch mein Alter, so bl\u00c3\u00b6d sich dies anh\u00c3\u00b6rt, ich habe l\u00c3\u00a4ngst nicht mehr so viel Appetit, wie noch vor etwa zehn Jahren.<br \/>\nWir Frauen in oder nach den Wechseljahren sollten versuchen ein Gef\u00c3\u00bchl f\u00c3\u00bcr den Menschen zu entwickeln, mit dem wir am l\u00c3\u00a4ngsten zusammenleben, mit uns selbst und damit f\u00c3\u00bcr das, was uns gut tut.<br \/>\nEs ist, glaube ich, nicht angebracht jemandem ein gewisses Essverhalten aufzudeubeln. Jeder sollte f\u00c3\u00bcr sich selbst herausfinden, was ihm schmeckt, sollte zusehen, dass er sich wohl f\u00c3\u00bchlt in seiner Haut.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00e2\u20ac\u00a6 so lautet das Zitat, h\u00c3\u00a4tte man, wenn man als Frau ein gewisses Alter \u00c3\u00bcberschritten hat die Wahl, sich zu entwickeln. 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