Ein büschen blöd sieht es aus…
…wenn ein Schweizer Fernsehmoderator wegen angeblicher Vergewaltigung monatelang festgesetzt wird, jedoch irgendein x-beliebiger Vergewaltiger, und davon gibt es nun wirklich genug, meist ohne Strafe ausgeht.
Unsere Exekutive lauert auch nur irgendwie ungern wochenlang sogenannten „normalen“ Vergewaltigern auf, anders eben im Fall Kachelmann. Warum auch immer?
Wenn nun sexuell misshandelte Frauen ihre Hemmschwelle überwinden und sich trauen diese Übergriffe zur Anzeige bringen, steht ihnen sehr oft immer noch eine hochnotpeinliche Befragung durch “männliche” Polizeibeamte und Untersuchungsrichter bevor und diese beamteten Herren der Schöpfung sind zu allem Übel dann auch noch meist auf Seiten des Delinquenten.
Da also Vergewaltigungen immer noch augenzwinkernd als Kavaliersdelikt abgehandelt werden, frage ich mich wohl zu recht, was im Fall Kachelmann schief gelaufen ist. Ist er gar doch oder die von ihm angeblich Malträtierte, auf weibliche Justizbeamte gestoßen oder will man hier nur ein Exempel statuieren und beweisen wie scharf unsere Justiz diese Art Vergehen ahndet?
Wenn also unsere Justiz wirklich soviel Ergeiz auch in so genannten “normalen” Fällen dieser Art an den Tag legen würde, würden allein von diesen Tätern unsere Untersuchungsgefängnisse nur so überquellen!


