Politik
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Helfen Sie, damit Schimpanse Robby endlich freikommt
Stand Februar 2015
Der letzte Menschenaffe in einem deutschen Zirkus muss unter entsetzlichen Bedingungen ausharren. PETA startet jetzt eine Rettungskampagne, um den 39-jährigen Schimpansen Robby aus dem Circus Belly freizubekommen, damit er endlich ein tiergerechteres Leben führen kann.Die renommierte Schimpansenauffang- und Rehabilitationseinrichtung AAP in den Niederlanden würde Robby aufnehmen, wenn der Zirkus oder das zuständige Veterinäramt in Celle ihn dorthin übergeben würde. Die Fachleute von AAP haben jahrzehntelange Erfahrung mit der Resozialisierung von Schimpansen aus tierquälerischen Haltungsbedingungen und befürworten eine sofortige Herausnahme aus dem Zirkus, damit Robby endlich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder ein Schimpanse sein darf. Obwohl die Zirkusleitlinien eindeutig und unmissverständlich das Halten von Menschenaffen in Zirkussen als tierschutzwidrig bezeichnet, weigert sich das Veterinäramt Celle, Robby aus dem Zirkus zu nehmen.Vielen Dank, dass Sie aktiv geworden sind.
Bitte informieren Sie Freunde und Familienmitglieder über diesen Aktionsaufruf und fordern Sie sie auf, ebenfalls zur Rettung vom Schimpansen Robby im Circus Belly beizutragen. Je größer der öffentliche Druck auf die Verantwortlichen ausfällt, desto eher werden sie bereit sein, sich für die Tiere einzusetzen.
Ein trauriges Leben im winzigen Zirkuswagen
Die meiste Zeit muss Robby in einem winzigen Zirkuswagen leben, der lediglich ca. 10-12 Quadratmeter groß und nur ca. 2,30 Meter hoch ist. Sein Leben ist geprägt von endloser Langeweile. Je nach Witterung und Laune der Zirkusmitarbeiter kann Robby zusätzlich zwei Außenkäfige benutzen, die zusammen nochmal ca. 40-50 Quadratmeter groß sind. Bei drei Kontrollbesuchen Ende 2011 und im März 2012 waren die Außengehege, auch bei wärmeren Temperaturen, allerdings nie zugänglich oder teilweise gar nicht erst aufgebaut. Bei sporadischen Kurzauftritten in der Manege wird Robby an der Leine herumgeführt.Klare Verstöße gegen Haltungsvorgaben bleiben ungeahndet
Bei der Schimpansenhaltung im Circus Belly ist die Liste der Verstöße gegen die Richtlinien lang und schwerwiegend. Schimpansen dürfen wegen ihrer hohen Haltungsansprüche keinesfalls einzeln und schon gar nicht im Zirkus gehalten werden. Selbst wenn die Außengehege ab und zu vollständig aufgebaut und zugänglich wären, unterschreitet Circus Belly die Vorgaben des hier massgeblichen Säugetiergutachtens (nach den Zirkusleitlinien dürfen Schimpansen gar nicht mehr in Zirkussen gehalten werden) um ein Vielfaches. Der fehlende Witterungs- und Sichtschutz sowie die kaum vorhandenen Kletter- und Beschäftigungsmöglichkeiten machen die Haltungsbedingungen für Robby grausam und tierquälerisch.Kann Robby wieder ein Schimpansenleben führen?
Die Experten der Schimpansenstation AAP sind darauf spezialisiert, Schimpansen zu resozialisieren, die ihr ganzes Leben unter entsetzlichen und vermenschlichten Haltungsbedingungen leben mussten. Auch wenn Circus Belly angibt, Robby würde zur Familie gehören, so stellt sich das aus Robbys Sicht anders dar: Er hatte keine Wahl und musste sich mit den Menschen arrangieren. Kein wohlwollender Mensch würde ein Familienmitglied in so einem qualvollen Verschlag gefangen halten, wie es bei Circus Belly der Fall ist. Robby leidet fortwährend unter diesem trostlosen Leben ohne Artgenossen. Ein Blick in seine traurigen Augen spricht Bände. Anfang 2012 hat das Veterinäramt Landkreis Celle nach Beschwerde von PETA ein Gutachten über Robby anfertigen lassen. Laut Gutachten, dessen Herausgabe die Behörde verweigert, darf Robby unverständlicherweise und im Widerspruch zu den geltenden Haltungsrichtlinien angeblich im Zirkus bleiben. Doch der Verbleib von Robby, der voraussichtlich noch ca. 10-15 Jahre zu leben hat, in dem Zirkus ist und bleibt nach PETA’s Überzeugung systemimmanente Tierquälerei und ist durch nichts zu rechtfertigen.Schimpansen sind keine „Haustiere“
Schimpansen sind die nächsten Verwandten des Menschen, das Erbgut beider Spezies gleicht sich bis zu 98 Prozent. Nach Meinung vieler Primatologen steht hinter der Fähigkeit der Schimpansen, eigenhändig Werkzeuge herzustellen und auch zu benutzen, logisches Denken und sogar eine eigene Kultur. Bitte informieren Sie sich hier über das erstaunliche Wesen der Schimpansen und ihre Ansprüche an ein artgerechtes Leben. Auf unserer Internetseite über Schimpansen in der Unterhaltungsbranche erfahren Sie zudem, warum die Menschenaffen systematisch für die Showindustrie misshandelt werden. -
Niemand sollte für Mode sterben müssen…
Wir fordern mit unseren Partnern seit langem, dass UNITED COLORS OF BENETTON endlich die Opfer von Rana Plaza angemessen entschädigen muss. Nun hat sich auch Avaaz.org unserem Kampf angeschlossen. Beteiligt euch! Danke für eure Unterstützung!
Als eine 8-stöckige Textilfabrik einstürzte, wurden Tausende von Textilarbeitern lebendig begraben. Sie stellten Kleidung für einige der weltgrößten Marken her — Benetton hat eindeutige Verbindungen zu der Fabrik, weigert sich aber…secure.avaaz.org -
Es gibt entschieden zu viel Männer in der Politik, vor allem an den entscheidenen Stellen! Dieses ständige Aufpumpen, Brustgeklopfe und Säbelrasseln würde dann wegfallen und wir könnten uns endlich mit den wesentlichen Dingen befassen!
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Gregor Gysi: Die Kanzlerin und der Bundesaußenminister haben erklärt, dass sie davon überzeugt sind, dass der Konflikt in der Ukraine nicht militärisch zu lösen ist. Wenn das stimmt, muss das auch ihre Haltung gegenüber der US-Regierung sein, wenn die jetzt ernsthaft darüber nachdenkt, Waffen an die Ukraine zu liefern. Das wäre deshalb furchtbar, weil es nicht nur eine weitere Eskalation bedeutete, sondern letztlich zu einem Stellvertreterkrieg Russlands und der USA in der Ukraine führen könnte. Etwas, was sich Europa und auch die Welt nicht leisten kann. Deshalb müssen solche Überlegungen einer neuen Eskalationsstufe zurückgewiesen werden.
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Wer diese Geheimhaltung um TTIP zuläßt, kann nicht wirklich von Demokratie überzeugt sein! Wenn dies innerhalb der EU in Brüssel möglich ist, müssen einem schon Zweifel an der EU kommen! Wo sind die Kontrollgremien? Wenn es sie nicht gibt, sollten wir so schnell wie möglich dafür sorgen, daß es sie gibt!
Verhandlungen zwischen EU und USATTIP-Papiere sollen geheim bleiben
03.02.2015 14:42 Uhr
Die US-Regierung setzt bei den Verhandlungen über das umstrittene Handels- und Investitionsabkommen TTIP weiterhin auf ein Höchstmaß an Geheimhaltung und verärgert damit ihre europäischen Partner. Anlass dafür ist eine vom US-Handelsbeauftragten Michael Froman im Dezember erlassene Richtlinie über den eng begrenzten Zugang von Regierungsbeamten der EU- Staaten zu den Verhandlungsdokumenten, die dem Tagesspiegel vorliegt.
Demnach will die US-Seite die Einsicht in die Papiere auch für die direkt zuständigen Mitarbeiter der EU-Regierungen sehr restriktiv handhaben.
Dafür sollen die nationalen Behörden zunächst eine Liste der befassten Beamten nach Washington senden. Sodann sollen die benannten Mitarbeiter nach Anmeldung an zwei Tagen pro Woche die Möglichkeit haben, in einem Leseraum der jeweiligen US-Botschaft die Papiere zu studieren. Zugelassen sind stets höchstens zwei Beamte für zwei Stunden, und das auch nur mit „Kugelschreiber oder Bleistift und Papier, um begrenzte Notizen zu machen“, wie es in der Richtlinie heißt.
Beamte als Spione
Die Bundesregierung hatte genauso wie andere EU-Regierungen seit Langem beklagt, dass ihre Fachleute sich kein eigenes Bild vom Stand der Verhandlungen zwischen der EU-Kommission und der US-Regierung an Hand der bereits ausgehandelten Dokumente machen können. Nach Meinung von Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, ist die Geheimhaltung der jeweiligen Positionen auf amerikanischer Seite auch „einer der wichtigsten Gründe“, warum viele EU-Bürger das geplante Abkommen kritisch sehen. Denn damit sei verborgen, ob die US-Regierung tatsächlich auf die Einschränkung des Verbraucher- und Datenschutzes in der EU dränge.
Dem Ansinnen auf mehr Transparenz soll das von der US-Seite angebotene Verfahren mit den Leseräumen nun entgegenkommen. Dabei werden die Regierungsbeamten aber de facto allesamt als potenzielle Spione eingestuft. „Mobiltelefone, Kameras oder sonstige Aufnahmetechnik sind nicht erlaubt“, heißt es etwa, ebenso wie „jede Art von Rechnern, einschließlich Laptop-Computern, Tablet-Rechnern oder jede andere Art elekronischer Geräte, die über temporäre oder permanente Speicher verfügen“, Zudem ist vorgesehen ist, dass die von den Regierungen benannten Beamten ständig von „Personal der Botschaft überwacht werden, um sicherzustellen, dass die Vorschriften eingehalten und Dokumente nicht entfernt werden“.
Angebot nicht ausreichend
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und EU-Handelskommissarin Cecilia Malström lassen denn auch keinen Zweifel, dass sie das Angebot keinesfalls für ausreichend halten. Ein Sprecher Gabriels erklärte, „die geplante Einrichtung von Leseräumen in den US-Botschaften in den Hauptstädten der EU-Mitgliedstaaten“ sei vielleicht „ein guter Schritt in Richtung Transparenz.“ Aber „erforderlich“ sei „ein direkter Zugang zu den Verhandlungsdokumenten.“ Ähnlich diplomatisch aber deutlich erklärte auch die Generaldirektion Handel der EU-Komission, es könne sich nur um eine „Übergangslösung“ handeln. Der Zugang der Mitgliedsstaaten „zu den Forderungen und Angeboten der USA“ seien „für den Verhandlungsprozess entscheidend“.
Noch weit deutlicher formulierte das der SPD-Europaabgeordnete Bernd Lange, der dem Handelausschuss des Europaparlaments vorsitzt. Die umfassenden Kontrollvorschriften für Regierungsbeamte seien schon „sehr merkwürdig“, sagte Lange. „Wäre ich Mitglied der Bundesregierung, würde ich mir das nicht gefallen lassen.“ Technisch sei es überhaupt kein Problem, den Zugang für ausgewählte Personen auch elektronisch zu gewähren. Ein entsprechendes Verfahren sei für die zugangsberechtigten EU-Parlamentarier auch längst in Vorbereitung.
Das Dokument zur Geheimhaltung der TTIP-Verhandlungen lesen Sie hier in ganzer Länge.
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Der Vertrag
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Ausverkauf der Demokratie, dem wir gemeinsam entgegen treten müssen…
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Freihandelsabkommen TTIP: USA sollen bei EU-Gesetzen mitreden Neuer Ärger um das geplante Freihandelsabkommen TTIP: Laut einem Zeitungsbericht sollen EU und USA wichtige neue Gesetze vorab beim jeweiligen Handelspartner vorlegen.

Spiegel-Online-Wirtschaft
Frankfurt am Main – Das geplante Freihandelsabkommen TTIP soll auch eine Art Mitspracherecht bei Gesetzesvorhaben in der EU und in den USA beinhalten. Laut einem Zeitungsbericht sollen die EU, ihre Mitgliedstaaten und die deutschen Bundesländer nach dem Inkrafttreten des Abkommens wichtige Gesetze und neue Standards vorab mit den Amerikanern abstimmen.
Im Rahmen der sogenannten regulatorischen Zusammenarbeit sollen Europäer wie Amerikaner mindestens einmal im Jahr eine Liste der geplanten Gesetzesvorhaben veröffentlichen, heißt es in einem internen Verhandlungsvorschlag der EU-Kommission, über den die “FAZ” berichtet.
Die Liste der Vorhaben soll ebenso Zuschnitt und Ziele nennen wie einen Zeitplan und Angaben zu den Folgen für den transatlantischen Handel und Investitionen enthalten. Auf dieser Basis sollen die Handelspartner ihrer Ansicht nach bedenkliche Gesetzesvorhaben oder geplante Standards identifizieren und bei der vorgesehenen zentralen Anlaufstelle der Gegenseite Beratungen darüber beantragen können.
Die Beratungen sollen so früh wie möglich beginnen und im Bedarfsfall bis zur endgültigen Annahme des Gesetzes oder Standards weiterlaufen. Der Gesetzgebungsspielraum der Staaten solle durch die Beratungen weder inhaltlich noch zeitlich eingeschränkt werden, heißt es in dem Text. Wenn ein Partner sich am Ende der Beratungen entschließe, die Bedenken des anderen nicht zu berücksichtigen und das Gesetz oder den Standard dennoch zu verabschieden, soll er das ohne Einschränkungen tun können.
Die regulatorische Zusammenarbeit ist ein neuer Ansatz in der Handelspolitik der EU – und zugleich einer der umstrittensten Punkte des TTIP. Amerikaner und Europäer wollen in dem Freihandelsabkommen nicht nur bestehende Handelsschranken abbauen, also etwa bestimmte Standards angleichen. Sie wollen durch enge Zusammenarbeit auch verhindern, dass neue Regeln und Standards entstehen, die den Handel zwischen beiden Seiten nach dem Abschluss des Abkommens unnötig behindern. Kritiker von TTIP fürchten, dass die EU damit nur noch schwer neue Umwelt- oder Sozialstandards erlassen kann.
Wer an den Beratungen über neue Gesetze und Standards teilnehmen soll, hängt nach dem Papier der Kommission von der Art des Vorschlags ab. Das könnte die Kommission selbst, ein Mitgliedstaat, aber auch nur eine Regulierungsbehörde sein.
Auf Nachfrage müsste der Handelspartner zusätzliche Informationen, inklusive vorhandener wissenschaftlicher Belege und Daten bereitstellen. Als oberste Instanz will die EU ein “Regulatory Cooperation Body” (Gremium zur regulatorischen Zusammenarbeit) einrichten.
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Phoenix-Sendung erwähnt (endlich) amerikanische Blackwater-Söldner Beteiligung und redet Klartext über geopolitische Zusammenhänge und US-NATO-Strategie in der Ukraine…

































