Umwelt
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Alte AKWs, die ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen, müssen auf jeden Fall vom Netz genommen werden, statt ihre Laufzeit zu verlängern…
Beteiligen Sie sich jetzt an der Aktion des Umweltinstituts München und fordern Sie Umweltministerin Barbara Hendricks auf, sich bei der tschechischen Regierung für die Stilllegung des AKW Dukovany einzusetzen und eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für alle Bürgerinnen und Bürger einzufordern:
Link zur Petition:
https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/aktion-schrottmeiler-vom-netz.html
Dukovany 1 ist Tschechiens ältestes Atomkraftwerk (AKW), ein 30 Jahre alter Schrottmeiler sowjetischer Bauart. Eigentlich sollte Dukovany 1 Ende 2015 vom Netz gehen, doch jetzt soll die Laufzeit auf 50 bis 60 Jahre erhöht werden – und das, obwohl das AKW gravierende Sicherheitsmängel aufweist!
Dukovany liegt nur etwa 175 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, bei einem Unfall mit radioaktiver Freisetzung wäre auch Deutschland betroffen. Schrottmeiler gehören vom Netz – statt die Laufzeit zu verlängern und damit das Risiko enorm zu vergrößern, muss Dukovany stillgelegt werden!
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Biolandbau fördert die Biodiversität

Der biologische Landbau steht für Vielfalt. Dass dem so ist, zeigen viele wissenschaftliche Studien. Biobauern erbringen im Vergleich zu ihren konventionellen Kollegen deutliche Mehrleistungen zugunsten der Biodiversität. Biobetriebe haben je nach Höhenlage zwischen 46 und 72 Prozent mehr naturnahe Flächen und beherbergen 30 Prozent mehr Arten sowie 50 Prozent mehr Individuen als nicht-biologisch bewirtschaftete Betriebe. Die geringere Anbauintensität und der höhere Anteil an naturnahen Flächen führen dazu, dass viele seltene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten auf Biobetrieben vorkommen.
Inhaltsübersicht
Landwirtschaft schafft Biodiversität
Die Biodiversität umfasst die Vielfalt des Lebens auf allen Ebenen: die Artenvielfalt, die genetische Vielfalt sowie die Vielfalt der Lebensräume und Ökosysteme. Eine reiche biologische Vielfalt ist eine wichtige Grundlage für die Erhaltung von natürlichen Prozessen, die dem Menschen dienen, wie zum Beispiel der natürlichen Schädlingsregulierung, der Bestäubung von Obstblüten durch Insekten und den Auf- und Abbauprozessen im Boden.
Von der Agrarpolitik werden zunehmend ökologisch orientierte Anbaumethoden gefördert, die die Biodiversität erhalten und natürliche Ressourcen schonen. Durch die Landwirtschaft ist im Laufe der Jahrtausende aus einer ursprünglich undifferenzierten, durch Wald geprägten Naturlandschaft eine vielfältigere Kulturlandschaft entstanden. Eine landwirtschaftliche und dem Standort angepasste Nutzung mit extensiven Anbauformen ist auch heute eine wesentliche Voraussetzung für eine vielfältige, artenreiche Kulturlandschaft.
Intensive Landwirtschaft: Hauptursache des Artenrückgangs
Die Jahrzehnte anhaltende Intensivierung der Landnutzung hat die Bedeutung der Landwirtschaft für die Biodiversität grundlegend geändert. Die intensive Landwirtschaft, das Einschleppen fremder Arten, Überbauung und Zerschneiden von Lebensräumen, aber auch die Verbrachung von Nutzflächen im Berggebiet verursachen eine massive Abnahme der Biodiversität. Im Weiteren trägt der Klimawandel zunehmend zu Veränderungen der heimischen Flora und Fauna bei.
Die Roten Listen bedrohter Tier- und Pflanzenarten machen die intensive Landwirtschaft als einen Hauptverursacher für den Artenverlust in der Kulturlandschaft aus. Pestizideinsatz, synthetische Stickstoffdünger, Flurbereinigungen, Drainagen und der Einsatz von schweren Maschinen haben wesentlich zum drastischen Rückgang der biologischen Vielfalt beigetragen.
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Wie wär’s statt Gentech Fliegen auszusetzen, die Umgebung Monokultur Olivenanbau in Richtung Artenvielfalt zu modifizieren. Es könnte sein, daß Schädlinge sich dann an anderem bedienen, als an Oliven.
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Jeden Herbst…
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Herbstlandschaften…
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Nicht eßbar aber sehr attraktiv…
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Eine Region soll zur Sau gemacht werden…
Dies oben das Foto eines Schweins, das noch die Sonne sehen und sich im Freien austoben darf!…Adrianus Maria Straathof will in Mecklenburg Vorpommern dafür sorgen, daß zu den bestehenden noch mehr Schweinezuchtbetriebe hinzukommen! Zuchtbetriebe, in denen Schweine herangezüchtet werden, die mit unserem herkömmlichen Hausschwein nicht mehr sehr viel gemein haben, das intelligent, sensibel und reinlich ist. Es sind Schweine, die nur mehr einen Quadratmeter für ihre persönlichen Bedürfnisse haben, die vermutlich nie die Sonne sehen dürfen, sich in ihrem kurzen Leben nie haben in frischer Luft austoben dürfen, denen das Sättigunsgefühl weggezüchtet wurde und wenn sie denn älter als ein knappes halbes Jahr leben dürften sich zu Tode fressen würden! Es sind keine Tiere mehr, die dort gezüchtet werden, sondern Fleischroboter, vollgepumpt mit Antibiotika, weil die Enge in den Großstallanlagen sie krank macht. Diesen armen Wesen, die sich in den Spaltenböden, auf denen sie stehen müssen, die Füße verletzen, werden die Ringelschwänze kupiert und die Zähne abgeschliffen, damit sie sich in der Enge nicht gegenseitig verletzen, denn Enge macht bekanntlich aggressiv, nicht nur Schweine sondern auch Menschen, denn beide sind sich bekanntlich physiologisch sehr ähnlich!
http://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/das-system-des-ferkelbarons-195783603.html
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Äpfel aus dem Land schauen knackig aus wie immer, ob man sie aber auch weiterhin ohne Bedenken mit Genuß verspeisen kann, wird die Zukunft zeigen…
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Wenn der Boden unter dem AKW Stade verstrahlt ist, kann man davon ausgehen, daß auch mehr oder weniger weiträumig um das AKW herum, der Boden kontaminiert ist. Wenn man nun bedenkt, daß sich um Stade herum eines der größten Obstanbaugebiete Europas befindet, kann man sich ausrechnen, wie stark die Obstplantagen durch die Radioaktivität beeinträchtigt sind! Dies allerdings kommt einer Katastrophe gleich, denn so wird kontaminiertes Obst über ganz Deutschland verteilt!
Ein Taz Artikel:
Atomaufsicht außer Kontrolle:
Niedersachsens Umweltministerium hat den Austritt von Radioaktivität aus dem Reaktor Stade verschwiegen. Der Abriss wird sich um Jahre verzögern.
Als dieses Luftbild im Jahr 2000 vom AKW Stade gemacht wurde, war es noch am Netz. Heute ist es stillgelegt. Bild: dpa
HANNOVER taz | Der Abriss des niedersächsischen Atomkraftwerks Stade wird mindestens drei bis vier Jahre länger dauern als bisher geplant. Grund dafür sind erhöhte Strahlungswerte im Sockel des Reaktorgebäudes.
„Der Bodenbereich ist flächendeckend kontaminiert“, musste Werner Fieber einräumen. Fieber ist Leiter des für die „Stilllegung kerntechnischer Anlagen“ und „nukleare Versorgung“ zuständigen Referats 42 des als Atomaufsicht fungierenden niedersächsischen Umwelt- und Energieministeriums in Hannover. Im Beton seien Werte von bis zu 164.000 Becquerel pro Kilogramm gemessen worden. Zum Vergleich: Bei Lebensmitteln gilt ein Grenzwert von 600 Becquerel pro Kilogramm.


































