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Sperrmüll gibt’s aus den unterschiedlichsten Gründen. Wenn einem die alte Einrichtung auf den Keks geht und man unserer Wegwerfgesellschaft meint frönen zu müssen und neue Möbel anschafft, die dann auch nach ein paar Jahren unweigerlich wieder auf dem Müll landen. Von dem, was da auf der Strasse landet, will kaum jemand etwas abstauben, denn diese Spanplatteneinrichtungen taugen leider nur noch dazu, die MVA zu beiheizen. Da ist kaum etwas dabei, was sich lohnt aufzuarbeiten wie seinerzeit unsere beiden Massivholz-Komoden, die Mitte der Achziger ein paar Wege entfernt auf der Srasse herumstanden. Sehen und abschleppen war eins. Natürliche mußten die abgebeizt werden, damit die wunderschöne Fichte oder Kiefer darunter zum Vorschein kam. Diese beiden Komoden sind heute noch Teil unserer Einrichtung und werden weitervererbt an unsere Sprößlinge, so sie Gefallen daran finden. Hinter dieser Entrümpelung auf dem Foto steckt vermutlich ein Todesfall. Es ist unendlich schade, dass nichts von dem, was so an Inventar von einem Leben übrig bleibt, anscheinend nicht wert ist, es an die Nachkommenschaft weiter zu geben.

Jahrgang 1948, werde ich auf dem Gut Groß-Below in Mecklenburg-Vorpommern geboren. Nach der Flucht aus der DDR, lande ich mit meinem Vater, einem Hochbauingenieur, meiner Mutter und deren Mutter über mehrere Stationen, in Rheinland-Pfalz und der Eifel, schließlich im Ruhrgebiet...

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