Umwelt
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Machen auch Sie mit und fordern Sie die Veröffentlichung des CETA-Mandats: www.ceta-mandat.foodwatch.de
http://www.ceta-mandat.foodwatch.de
Die geplanten Freihandelsabkommen CETA und TTIP zwischen der Europäischen Union und Kanada bzw. den USA betreffen das Leben von uns Bürgern ganz direkt. Wir sollten daher erfahren, was in den Abkommen verhandelt und schließlich geregelt wird! Das Mandat für die TTIP-Verhandlungen ist nach langer Diskussion veröffentlicht worden – ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz. Das CETA-Verhandlungsmandat ist dagegen noch immer unter Verschluss. Warum sollten hier andere Maßstäbe gelten als bei TTIP? Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, mit welchem Auftrag die Europäische Kommission die Verhandlungen geführt hat und ob das bereits vorliegende Verhandlungsergebnis im Rahmen dieses Auftrags liegt!
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Bitte bei Lobby Control unterschreiben um der Demokratie zu ihrem Recht zu verhelfen…
27. August 2015 | 26 Kommentare
Glyphosatbericht jetzt veröffentlichen! Keine Geheimniskrämerei bei unserer Gesundheit
Die EU-Kommission hält einen wichtigen Bericht über das Ackergift Glyphosat vor der Öffentlichkeit geheim – nur Hersteller wie Monsanto durften ihn lesen. Nicht mit uns. Wir fordern, den Bericht sofort zu veröffentlichen!
In den nächsten drei Wochen entscheidet die EU-Kommission, ob sie den Bericht veröffentlicht oder nicht. Wir wollen nicht zulassen, dass sie die Öffentlichkeit ausschließt, aber Konzerne mitreden lässt, wenn es um unsere Gesundheit geht. Unterzeichnen Sie deshalb unseren Appell an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis.
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Kohlweißling…
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Wer ein Tagpfauenauge gezoomt betrachtet, kommt nicht umhin,unsere grandiose Natur zu bewundern…
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Brachen, ein Paradies für Hummeln & Co …
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Eine ganze Wiese voller Ferkelkraut…
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Engelwurz…
… Durch extensive Landwirtschaft und ständiges Abmähen der Feld und Wiesenränder, haben so einige Wildpflanzen keine Chance zu überleben und sich weiter zu verbreiten! Engelwurz, ein Liebling der Insekten gehört zum Glück nicht dazu! Uns Menschen kann sie unter anderem bei Verdauungsbeschwerden nützlich sein!
http://www.gesundheit.de/lexika/heilpflanzen-lexikon/engelwurz-anwendung -
Das Verschwinden der Hummeln
12.08.2015
Eintöniges Nahrungsangebot und fehlende Nestbaumöglichkeiten – es steht nicht gut um das pelzige Nutztier.
Gäbe es fleißige Helfer wie Bienen und Hummeln nicht, würden 80% aller Blütenpflanzen unbestäubt bleiben. Die Folge: Einbrechende Ernten, aussterbende Pflanzen, hungernde Menschen und Tiere. Die Arbeit der Bienentierchen ist also überlebenswichtig.
Ein wenig im Schatten der Biene, wenngleich aber genauso wichtig, steht die Hummel. Sie ist unter anderem für die Bestäubung derer Pflanzen zuständig, an denen Bienen aufgrund ihres kürzeren Rüssels scheitern.
Zudem ist die Hummel deutlich wetterfester als die Biene: Die Königinnen schwärmen im Frühjahr bereits bei Temperaturen ab 2 °C aus, die Arbeiterinnen bei 6 °C. Bienen wagen sich dagegen erst bei einer Außentemperatur ab 10 °C in die Luft.

Hummel – Bild: Achim Otto Um bei den kühlen Temperaturen ausschwärmen zu können, selbst Regen macht ihnen nichts aus, greifen Hummeln auf ein körpereigenes Wärmekraftwerk zurück: Mit 200 Flügelschlägen pro Sekunde erzeugen sie so viel Wärme, dass sie nicht einmal in 5.000 Höhenmetern frösteln. Dafür verlangt diese Warmhaltemethode den pelzigen Brummern aber jede Menge Energie ab.
Von den insgesamt etwa 250 Hummelarten finden sich 36 in Deutschland wieder. Knapp die Hälfte (16 Arten, u. a. Deich-, Obst- und Grashummel) stehen hierzulande auf der “Roten Liste” der bedrohten Arten und sind, ebenso wie die Wildbiene, durch das Bundesnaturgesetz geschützt.
Ein internationales Forscherteam wertete unlängst rund 423.000 Beobachtungen von insgesamt 67 europäischen und nordamerikanischen Hummelarten aus. Die Ergebnisse sind alarmierend: Denn spricht man seit Jahren bereits von einem großen Bienensterben, ist es um die Hummel noch deutlich schlechter gestellt.
Die moderne Landwirtschaft hat die Speisekarte der Hummel drastisch reduziert. Immer seltener finden sich die “Pollenlieblinge” vieler Hummelarten, etwa Rotklee oder Ackerbohnen, auf den Feldern wieder.
Andere Hummelarten, z. B. die Wiesenhummel, stehen dagegen vor einem anderen Problem: Sie können nur noch schwer Nester bauen, da vorhandene Grünflächen entweder regelmäßig abgemäht und gepflügt werden.
Einige Hummelarten sind bereits ausgestorben, andere akut vom Aussterben bedroht. Aufgrund ihres enormen Energiebedarfs verträgt das nützliche Insekt keine längeren Hungerphasen, ihr Auswanderungsradius ist daher sehr begrenzt.
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Nur einer von einer Menge wunderschöner uralter Bäume, die momentan im Bremer Bürgerpark gefällt werden…
… von neu gepflanzten Bäumen haben leider nur Menschen in hundert oder hundertfünfzig Jahren etwas, denn so lange dauert es, bis sie wirklich eine optimale Größe und Wirkung erreicht haben! Insofern können wir unendlich dankbar sein, daß die, die seinerzeit Mitte des Neunzehnten Jahrhunderts den Bürgerpark planten jahrhundertübergreifend zu denken vermochten, denn wir profitieren heute davon! -
Ukraine ist pleite – Das Spiel Monopoly ist in Ukraine längst Realität
Gerade die Ukraine ist bekannt als die „Kornkammer Europas„. Das Land besitzt die besten und ertragreichsten Böden der Welt. Sogar der US- Gentechnik-Konzern Monsanto hat in der Ukraine ein Büro eröffnet.
Große US-Agrarkonzerne machen seit Jahren Geschäfte in der Ukraine. Unter ihnen Monsanto, das Agrarunternehmen Cargill und der Chemiekonzern DuPont. (Die dunkle Geschichte von DuPont – Von Atombombe über Nylonstrümpfe zum Genmais)
Der andauernde Konflikt in der Ukraine hat Spuren hinterlassen. Über eine Million Ukrainer sind auf der Flucht. Betroffen von den Kämpfen sind vor allem die Bewohner im Osten des Landes, wo viele russisch-stämmige Ukrainer leben. Dort kämpfen prorussische Separatisten um Unabhängigkeit und eine engere Anbindung an das benachbarte Russland. Hinzu kommt, dass die Ukraine pleite ist. Kiew feilscht zur Zeit um einen Schuldenerlass, um wirtschaftlich zu überleben zu können. Das Land ist in einer finanziell ähnlich prekären Lage wie Griechenland. Die Staatsschulden belaufen sich auf insgesamt 70 Milliarden Dollar (65 Mrd. Euro), 40 Milliarden Dollar (36 Mrd. Euro) davon sind Auslandsschulden.
Bereits im März 2014 hatten die 28 Staats- und Regierungschefs der EU erklärt, dass die Ukraine in den kommenden Jahren Unterstützung im Umfang von rund 11,2 Mrd. Euro erhalten soll. Durch kurz- und mittelfristige Maßnahmen soll die wirtschaftliche und finanzielle Lage in der Ukraine stabilisiert werden. [Siehe: Ukraine: Wirtschaftliche Interessen als Weltpolitik]. Fracking, Erdgas, Agrar-Monopoly, Bodenschätze: Die Ukraine, ein Staat im Osten, den die EU und die USA gerne vereinnahmen möchten…
Die EU-Kommission hat der vom Staatsbankrott bedrohten Ukraine jetzt Finanzhilfen in Höhe von 600 Millionen Euro überwiesen. Dies ist die erste Zahlung aus einem neuen Hilfsprogramm über insgesamt 1,8 Milliarden Euro. Die restlichen 1,2 Milliarden Euro will die Kommission „in den kommenden Monaten“ auszahlen. Dies hänge davon ab, ob Wirtschafts- und Strukturreformen, über die sich beide Seiten verständigt hätten, umgesetzt werden.
Das bis heute umkämpfte Land ist weltweit der drittgrößte Exporteur von Mais und der fünftgrößte Exporteur von Weizen, ebenso einer der größten Fleischlieferanten. Mit mehr als zweiunddreißig Millionen Hektar fruchtbaren Ackerlands entsprechen die Anbauflächen einem Drittel der gesamten Landwirtschaftsfläche in der Europäischen Union.
Im März 2014 investierte Monsanto einhundertundvierzig Millionen US-Dollar in den Aufbau einer neuen Saatgutanlage in der Ukraine.
Cargill besitzt mindestens vier Getreidesilos und zwei Sonnenblumenverarbeitungsanlagen für die Produktion von Sonnenblumenöl. Der Konzern ist seit über zwanzig Jahren in der Ukraine tätig mit Standorten in Kiew, Donezk, Kakhovka, Kutsovka, Braginovka, Balakeya, Konstantinovka, Korystovka und Khaschevatoye.
Ein Deal mit Europa könnte auch lauten, dass die Ukraine seinen Heimatmarkt für europäische Firmen öffnet, die dort Ableger für die lokale Fertigung und Produktion einrichten. Im Gegenzug öffnet die EU ihren Absatzmarkt für diese ukrainische Firmen und hilft ihnen so bei der Eingliederung in die Weltwirtschaft. Für die Konzerne unter dem Aspekt von Billigslöhnen ein lukratives Geschäft. [Siehe: Sanktionen Augenwischerei? Freihandelsabkommen mit der Ukraine besiegelt!]
Bereits im Dezember 2013 berichteten wir, dass Monsanto, der weltweit größte Saatgut-Hersteller, den Bau einer Saatgut-Anlage für konventionellen Mais in der Ukraine plane. Die Samen werden für den lokalen Markt und für den Export produziert. Das Agrarland Ukraine wird für das internationale Agrarbusiness immer attraktiver, so in einer Mitteilung der Germany Trade and Invest – Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH (GTAI) – bis zum 1. Januar 2009 Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai), ist eine GmbH, die vollständig im Eigentum des Bundes ist. Sie ist dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zugeordnet. [Siehe: Agrar-Monopoly in Ukraine – Monsanto realisiert Großprojekt































