Politik
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Die Übergriffe auf Frauen haben auch etwas mit dem Islam zu tun, sagt Hamed Abdel-Samad. Die strenge Sexualmoral, die Hierarchisierung und Geschlechterapartheid schlage sich oft ins Gegenteil um. Eine Religion, die die Frau entweder als Besitz oder Gefahr sieht, ist Teil des Problems

Ein Cicero Artikel
28 Kommentare
Man muss nicht zu jedem Thema Stellung beziehen. Vor allem, wenn noch nicht alle Fakten und Details auf dem Tisch liegen. Ich habe mich bis jetzt zu den Ereignissen in Köln nicht geäußert, weil mir dieses Thema emotional nahegeht, und ich lieber meine Meinung sage, statt mein Empfinden publik zu machen. Dennoch will ich ein paar Worte zum Thema der sexuellen Belästigung insgesamt verlieren.
Ich komme aus Ägypten, wo sexuelle Belästigung für Frauen ein unerträgliches Ausmaß erreicht hatte, weil man dieses Phänomen am Anfang entweder verschwiegen oder verharmlost hatte. Zum einen wollte man nicht zugeben, dass in einer vermeintlich moralisch-religiösen Gesellschaft viele Frauen sexuell belästigt werden. Zum anderen hatte man Angst um den Tourismus, der eine der Hauptquellen des Einkommens des Landes ist. Man ging sogar noch weiter und machte die Opfer selbst für das Phänomen verantwortlich. Wegen ihrer Art, sich zu kleiden. Die Verlogenheit und die Angst um das eigene Image hatten dazu geführt, dass aus einem kleinen Phänomen eine Epidemie geworden ist. Über 95 Prozent aller Ägypterinnen berichten heute von alltäglichen Erfahrungen mit sexueller Belästigung und Nötigung.
Das hat nichts mit dem Islam zu tun? -
Wie sagte der Philosoph Jürgen Habermas letztens: “Die Politik macht das, was 80 Prozent ablehnen. Deshalb wird die Demokratie zum Störfaktor”.
Damit brachte er auf den Punkt, was immer mehr Menschen denken: Wie kann sich ein Land demokratisch nennen, wenn das, was die Politiker entscheiden, nicht dem Willen der Bevölkerung entspricht, sondern dem einzelner Interessengruppen? Warum wählen wir eigentlich, wenn am Ende nicht DAS geschieht, was WIR wollen und ALLEN nützt, sondern vor allem das, was die Gewinne der Banken, Versicherungen, Auto-, Chemie- und Lebensmittelkonzerne mehrt?
Und warum ist das so? Ganz einfach: 30.000 Lobbyisten – ja, Sie haben richtig gelesen – 30.000 Lobbyisten, also fast 40 pro Europaparlamentarier, sorgen in Brüssel dafür, dass die Demokratie zur Lobbykratie mutiert. Und daran wird auch die in 2015 beschlossene Karenzzeit von 12 – 18 Monaten für Politiker, die in die Wirtschaft wechseln wollen, nichts ändern. Denn dieser Zeitraum ist viel zu kurz. Zumal den Politikern erlaubt ist, schon während dieser Karenzperiode Arbeitsverträge für die Zeit danach abzuschließen! Es wird nichts daran ändern, dass das Demokratieprinzip weiterhin außer Kraft gesetzt wird.
Liebe foodwatch-Interessierte, es gehört zur Demokratie, dass Interessenverbände sich für ihre Anliegen stark machen und Parlamentarier und Regierungen davon überzeugen dürfen. Auch foodwatch, als Streiter für die Rechte der Verbraucher, macht von diesem Recht Gebrauch. Was aber nicht sein darf: Dass die Gesetze nach den Interessen einer Wirtschaftsbranche geschrieben werden und unsere Regierungen als Dienstleister der Industrie agieren! -
Es ist schon zum Glück verdammt lange her, daß Deutschland so penetrant Soldatennachwuchs suchte! Leider bedeutet es genau wie seinerzeit nichts anderes als Kanonenfutter, Menschen zum Töten und zum Sterben…
In der vergangenen Nacht hat sich die Bundeswehr erstmals an Luftangriffen im vermeintlichen Anti-Terror-Kampf beteiligt. Um für diesen und ihre zahlreichen weiteren Einsätze neue Soldaten zu rekrutieren, wird ihre Werbung im Inland immer aggressiver und präsenter. Nicht nur mit ihrer unsäglichen Kampagne „Mach was wirklich zählt“, sondern auch über persönliche Anschreiben an bald volljährige Jugendliche. Mädchen werden hier ebenso angeschrieben wie Jungen. Die Daten erhält die Bundeswehr über Städte und Gemeinden. Bitte informiert Jugendliche in Eurem Freundes- und Bekanntenkreis über diese Praxis und schlagt ihnen vor, der Übermittlung ihrer persönlichen Daten zu widersprechen. Nein zum Werben fürs Töten und Sterben!
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Jägerlatein im Wahrheitscheck…
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Es hat mit demokratischem Verständnis recht wenig zu tun…
…wenn Patienten hierzulande nicht gestattet ist, sich ihren Behandler selbst zu wählen und wenn sie es dennoch tun, selbst für die Kosten der Behandlung aufkommen müssen!
Immer ist ein Mediziner dazwischen geschaltet, wenn beispielsweise ein Patient sich bei einem Physiotherapeuten Heipraktiker oder einem Orthopäden behandeln lassen möchte, muß es ihm verordnet werden, damit die Krankenkasse diese Leistung übernimmt. Auch Homöopathie und Akupunktur ist von den meisten Patienten immer noch nicht so ohne weiteres anwählbar! -
Wie kann es sein, daß beinahe 60 Prozent meiner lieben Landsleute für einen Syrieneinsatz sind? Könnte es sein, daß die Menge der Flüchtlinge verantwortlichlich sind für dieses ” Ja ” ? Der Strom der Flüchtenden wird sich dadurch keineswegs verringern, ganz im Gegenteil und den ISIS wird es auch nicht besonders tangieren, denn die verantwortlichen Köpfe sitzen, wie wir wissen, nicht auf syrischem Gebiet, sondern im Irak!
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Bundeswehr in Syrien – Nein Danke!
Petition richtet sich an Regierungskabinett und an 6 mehr
Bundeswehr in Syrien – Nein Danke!
von Bianca Ebert, DeutschlandHier geht’s zur Petition: https://www.change.org/p/petition-bundeswehr-in-syrien-nein-danke-regsprecher?recruiter=54171434&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink

Copyright: Bianca Ebert Schon am 1. Dez soll im Kabinett entschieden werden, wie der Bundeswehreinsatz aussieht – umgehend werden dann die Fraktionen informiert, um den Beschluss durch den Bundestag zu winken.
So schnell wie möglich ist damit auch unsere Devise!
Viele Bürgerinnen und Bürger machen sich Sorgen wegen der Zuspitzung der politischen Lage in Syrien und mit allen Beteiligten.
Diese Sorgen sind so vielfältig wie unser Land.
Viele verschiedene, ganz normale Menschen, sind gegen diesen Einsatz! Aus unterschiedlichen Gründen. Eins ist gemeinsam: Sie wollen in Frieden leben.
Die Mutter, die ihren Sohn nicht im Einsatz sehen will, Gegner von zu viel Nationalismus aber auch Migrationsskeptiker die weitere Flüchtlinge fürchten, überzeugte Pazifisten, Kinder die eine Zukunft erleben wollen, Atomgegner, Studierte die wirtschaftliche und politische Verflechtungen kennen, Prominente, der Veteran der nie wieder Krieg will, du und ich und viele andere…
Ich bitte Regierungsvertreter und vor allem die Abgeordneten des Bundestages diese Sorgen und Bedenken ernst zu nehmen und im Sinne des Volkes das sie wählt gegen diesen Einsatz zu stimmen!
Es stellen sich viele Fragen wie:
Warum sollen wir in einen illegalen Krieg ohne UN-Mandat?
Gegen wen braucht es ein deutsches Kriegsschiff zur Luftabwehr der Franzosen wenn der IS keine Kampfflugzeuge hat?
Sollte man nicht nach dem Abschuß von russischen Soldaten lieber diplomatisch deescalieren?
Wenn Kampfjets aufklären, lassen sie auch die Munition Zuhause, oder sind sie wie das Schiff bis an die Zähne bewaffnet?
Steht in unserem Grundgesetz nicht: von deutschem Boden darf kein Krieg ausgehen?
Warum wird urangelenkte Munition eingesetzt?
Wer soll das bezahlen, wenn jetzt schon in so vielen wichtigen Bereichen gespart wird?
Fliehen noch mehr Menschen aus dem Kriegsgebiet?
Warum gemäßigte Kräfte unterstützen? Ist nicht der IS so erst entstanden?
Wer liefert den Terroristen Waffen, wer finanziert sie?
Wer handelt noch mit ihnen?
Wer unterstützt die leidende Zivilbevölkerung?
Wie viele Kollateralschäden soll es noch geben?
Gibt es zu den Feiertagen eine Waffenpause?
Warum überhaupt Krieg gegen Terror führen wenn das die Terroristen und Anschläge bis jetzt nur befeuert hat?
Was wird diesmal verschwiegen?
Ich bitte Regierungsvertreter und vor allem die Abgeordneten des Bundestages diese Sorgen und Bedenken ernst zu nehmen und im Sinne des Volkes das sie wählt gegen diesen Einsatz zu stimmen!
Petitionsbrief an:
Regierungskabinett
Bundestag
die jeweiligen Regierungsmitglieder
und an 4 mehr
alle Abgeordneten
Angela Merkel
Ursula von der Leyen
Entscheidungsträger in den Parteien
Bundeswehr in Syrien – nein Danke! -
Deshalb sollten wir uns davor hüten, Muslime und Flüchtlinge für die Anschläge in Sippenhaft zu nehmen. Integration sei die beste Waffe gegen Islamismus.
Jürgen Todenhöfer über den Islamischen Staat und die Anschläge von Paris
Dieser Anschlag macht uns Angst. Seine Heimtücke. Seine Brutalität. Mitten in den Alltag hinein. Mit einfachsten Mitteln. Täter, denen nicht mal das eigene Leben etwas wert ist. Der absolute Horror. Wir ahnen: Es könnte uns alle überall und jederzeit treffen. Was will der IS damit bewirken?
Jürgen Todenhöfer: “Die wollen den Westen provozieren. Sie haben das ganz klare Ziel, durch diese Anschläge in Paris den Westen zu einer militärischen Intervention zu bekommen.”
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Die strahlenden Reste russischer Rüstung…
Die USA und Russland unterzeichnen einen Vertrag zur atomaren Abrüstung. Aber wie kann das Erbe des Kalten Krieges beseitigt werden? Ein Besuch im weltgrößten Atommülllager an der Barentssee.
Ein 15 Meter langer Zylinder mit einem Durchmesser von rund zehn Metern ist alles, was von Wasgen Ambarzumjans einstigem Arbeitsplatz noch übrig ist. Manchmal gehe er an dem 1600-Tonnen-Koloss vorbei und streichele liebevoll über die rostbraune Oberfläche, erzählt der frühere Marinesoldat Besuchern mit einem Augenzwinkern.
25 Jahre diente der Armenier als Offizier in der sowjetischen Nordflotte auf einem von zwei Kernreaktoren angetriebenen U-Boot. Mittlerweile arbeitet er für die Entsorgungsfirma Sewrao, eine Tochter der russischen Staatsholding Rosatom. Die Sowjetunion ist längst Geschichte und damit auch ihr einstiger Stolz: Die meisten Atom-U-Boote wurden in ihre Einzelteile zerlegt. Von 1955 bis zum Zerfall der UdSSR im Jahr 1991 produzierte die Sowjetunion mehr als 240 Schiffe mit Nuklearantrieb – so viele wie kein anderes Land der Erde. Heute wird die russische Atom-U-Boot-Flotte auf nur noch 30 Einheiten geschätzt.
Dieser Artikel wurde übernommen……aus der aktuellen Ausgabe der “Financial Times Deutschland”
Der Atommüllberg wächst -
Leider die allseits bekannte Vorgehensweise der USA! Erst Diktatoren und Terrorgruppen unterstützen um dann später gegen sie Krieg zu führen!
Pentagon-Bericht enthülltUSA ließen den IS gewähren
Von Nora Schareika
Eine der gängigsten Verschwörungstheorien zum Islamischen Staat ist, er sei ein Produkt der USA. Die Enthüllung geheimer Dokumente zeigt, dass die Amerikaner der Entstehung des IS zumindest nichts entgegensetzt haben – weil sie darin ein Chance
Die Regierung der USA ahnte schon vor drei Jahren, dass eine islamistische Terrororganisation im Osten Syriens einen eigenen Staat ausrufen könnte. Das belegen Dokumente der amerikanischen Defense Intelligence Agency (DIA), die der britische Enthüllungsjournalist Nafeez Ahmed ausgewertet hat. Der Artikel ist auf der durch freiwillige Spenden (“Crowdfunding”) finanzierten Plattform “Insurge Intelligence” erschienen.
























