Politik
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Nur funktionierende Barrieren und strenge Grenzwerte können die Gesundheitsgefahr durch Mineralölbelastung in Lebensmitteln verhindern!
wussten Sie schon, dass wir um Ihre Gesundheit gar nicht wirklich besorgt sind?
Das meint zumindest Christoph Minhoff, Cheflobbyist der deutschen Lebensmittelwirtschaft. Wer wirklich um die Gesundheit der Menschen besorgt sei, der solle sie seiner Meinung nach “nicht mit unnötigen Sorgen belasten”.
Unnötige Sorgen? Drei Meldungen waren es, die Herrn Minhoff zu seinem empörten Kommentar verleitet haben: Der Kinostart eines Films über versteckten Zucker, die Warnung der Weltgesundheitsorganisation vor den Risiken eines übermäßigen Fleischkonsums und der große foodwatch-Test zu Mineralölrückständen in Lebensmitteln. Dessen Ergebnis: Von 120 untersuchten Produkten in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland waren
43 Prozent (!) mit aromatischen Mineralölen belastet, die im Verdacht stehen krebserregend und erbgutschädigend zu sein. Diese stammen vermutlich meist aus den Altpapierverpackungen oder Umverpackungen. Zum Beispiel in Kellogg’s Cornflakes, Spitzen-Langkorn Reis von reis-fit und Haferflocken von HAHNE fanden sich die bedenklichen Rückstände. -
Jedem ist klar, daß die Zeitumstellung im Frühjahr und im Herbst völlig überflüssig ist, trotzdem wird dem Humbug kein Ende gemacht. Und warum, weil wir in diesem völlig unsinnigen Punkt darauf bestehen, treue Europäer sein zu wollen
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EU-Chemikalienregulierung: Wie die Industrie in Brüssel ihren Willen bekommt! Ein SPIEGEL ONLINE Artikel von Nicolai Kwasniewski
Pestizideinsatz auf Rapsfeld: Industrie verhindert strenge Regulierung
In der EU gelten strenge Regeln für den Einsatz von Chemikalien – allerdings hakt es bei der Regulierung hormonell wirksamer Substanzen. Interne Dokumente zeigen, wie massiv die Industrie Einfluss nimmt – ein Lehrstück in Sachen Lobbyismus.
Machtkämpfe in der EU, starke Industrielobbyisten und die Verhandlungen zum geplanten TTIP-Freihandelsabkommen mit den USA: Es gibt viele Gründe, warum bestimmte giftige Chemikalien immer noch auf dem Markt sind – das zeigen bislang unveröffentlichte Dokumente der EU-Kommission.
Die giftigen Chemikalien sind sogenannte endokrine Disruptoren. Sie stecken in Plastik, Kosmetika und Pestiziden – als Weichmacher, Dioxine, PCB oder Bisphenol A, dessen Verwendung die EU 2011 eingeschränkt hat. Aus gutem Grund, denn selbst kleinste Mengen können dauerhafte Schäden verursachen, wenn etwa Embryos damit in Kontakt kommen.Das Vorhaben
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Bericht der Armutskonferenz Arm bleibt arm
Stand: 16.10.2015 18:17 Uhr
Armut ist im reichen Deutschland weit verbreitet, und sie hat sich verfestigt. Zu diesem Schluss kommt die Nationale Armutskonferenz in ihrem Bericht. Die Konferenz, der Verbände und der DGB angehören, nennt drei besonders betroffene Gruppen.
Von Thomas Schmidt, WDR, ARD-Hauptstadtstudio
Schon der Name “Schattenbericht” macht klar, dass die Verfasser wenig Freundliches zu verkünden hatten. Im Gegenteil: Frank Hensel, der Sprecher der Nationalen Armutskonferenz, wandte sich mit scharfen Worten an die Regierenden: “Die Notwendigkeit, jetzt nach 2012 erneut einen Schattenbericht veröffentlichen zu müssen, zeigt, dass Armut und soziale Ausgrenzung von der Politik als fast schon unabänderlich hingenommen werden.”
Es sind die Jungen, die Alten und die Alleinerziehenden, die nach dem aktuellen Bericht am meisten unter der Armut leiden: Jedes fünfte Kind wächst in einem einkommensschwachen Umfeld auf, die Hälfte aller Kinder, die von Hartz IV leben müssen, hat alleinerziehende Eltern. Nur für sechs Jahre und nur bis zum zwölften Lebensjahr des Kindes, so heißt es im Bericht, gebe es den staatlichen Unterhaltsvorschuss, wenn der andere Elternteil nicht zahle.
Aber auch die Altersarmut greife immer weiter um sich: 2003 seien in Deutschland rund 250.000 Senioren auf Sozialleistungen angewiesen gewesen, mittlerweile müsse man von einer halben Million ausgehen – dennoch sinke das Rentenniveau weiter.
Verfehlte Wohnungsbaupolitik
Verschärft werde die Lage auch durch den Mangel an bezahlbarem Wohnraum – die Folge einer seit Jahrzehnten verfehlten Wohnungsbaupolitik der Bundesregierung, so Werena Rosenke von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungshilfe. Mit 335.000 Menschen derzeit ohne Wohnung sei in Deutschland ein Höchststand in den vergangenen zehn Jahren erreicht, 40.000 leben nach Schätzungen gegenwärtig auf der Straße.
Verantwortlich, so Rosenke, seien die Politiker, die die Wohnungsfrage dem Markt überlassen und den Verlust von einer Million Sozialwohnungen seit 2002 nicht verhindert hätten. Allein für sozial Schwache würden aber jedes Jahr 150.000 neue Wohnungen gebraucht, wenn man dem Problem Herr werden wollte: “Wer arm ist und seine Wohnung verliert, hat in diesen Zeiten kaum Chancen, wieder eine Wohnung zu erhalten”, erläutert Rosenke.
Armut in Deutschland wächst
tagesschau 15:00 Uhr, 16.10.2015, Andreas Jöhrens, RBBGeld ist nicht das Problem
Verschärft würde dieser Missstand nun zusätzlich durch die Versuche der Rechtspopulisten, Zuwanderer und die aktuelle Flüchtlingskrise für den Mangel verantwortlich zu machen.”Wir als Nationale Armutskonferenz werden es aber nicht zulassen, die einen Armen gegen die anderen, also die zugewanderten Armen, auszuspielen”, versichert Rosenke.
Der Bericht fordert von der Bundesregierung, endlich die richtigen Schlüsse aus der sozialen Notlage zu ziehen. Geld sei dabei nicht das Problem: Unter anderem sollten die Milliarden, die in Deutschland jährlich vererbt würden, angemessen versteuert werden. Jetzt sei politische Entschiedenheit gefordert, um Armut konsequenter zu bekämpfen, schreiben die Verfasser. Ihr Bericht trägt die Überschrift: “Zehn Jahre Hartz IV – zehn verlorene Jahre”.
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Keine “Bad Bank” für Atomkraftwerke!
Ein dreister Plan: Die Stromkonzerne wollen ihre finanziellen Risiken für den Abriss der AKW und die Atommüll-Lagerung auf die Gesellschaft abwälzen – obwohl sie über Jahrzehnte Milliardengewinne mit dem Atomstrom gemacht haben.
Ihre Entsorgungs-Rückstellungen will die Atomwirtschaft in eine staatliche Stiftung, eine Art „Bad Bank“ für AKW, einbringen. Darüber hinaus wollen sie keine weiteren Kostenrisiken übernehmen. Doch die realen Folgekosten der Atomkraft werden deutlich höher sein. Dafür soll dann nach dem Willen der Stromkonzerne der Staat einspringen – ganz nach dem Motto: Gewinne privatisieren, Risiken sozialisieren.
Ich fordere deshalb von der Bundesregierung:
Nehmt Eon, RWE, EnBW und Vattenfall ihre Entsorgungs-Rückstellungen ab, bevor die Konzerne pleitegehen. Die Haftung für künftige Kostensteigerungen beim Abbau der AKW und bei der Atommüll-Lagerung muss beibehalten werden.119619 Personen haben unterzeichnet (11463 öffentlich und online)
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Es sollte sich jeder anschauen und dann überlegen, was er so tagtäglich in sich hineinfuttert. Übrigens finde ich es falsch der Lebensmittelindustrie die gesamte Verantwortung aufzuhalsen, denn jeder ist für das, was er tut selbst verantwortlich, jeder kann immer noch selbst bestimmen was er essen möchte, was er konsumiert und insofern werden, wenn viele Menschen aufgeklärter handeln, stark gesüßte Nahrungsmittel vom Markt verschwinden, aber bis dahin ist noch ein weiter Weg!
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Wir wuppen es mit Flüchtlingsströmen klarzukommen, jedoch nicht mit Kinderarmut im eigenen Lande und das bitteschön ist schon ziemlich befremdend!

B. Siggelkow
Die Arche bietet neben vielseitigen anderen Angeboten einen kostenfreien, warmen Mittagstisch für bedürftige Kinder in Deutschlands Städten an. Die Familien der betroffenen Kinder können sich eine warme Mahlzeit am Tag oft nicht leisten, worunter zuallererst unsere Kleinsten leiden. Derzeit geht jedes vierte Kind ohne Frühstück zur Schule. Eine alarmierende Zahl!Ein warmes, gemeinsames Mittagessen ist in unseren Häusern für die Kinder aus meist sozial benachteiligten Lebensverhältnissen neben dem ungemein wichtigen Aspekt gesunder und vollwertiger Ernährung auch ein echtes Gemeinschaftserlebnis und ein wichtiger Baustein für einen geregelten Tagesablauf.Wir kämpfen für mehr Chancengleichheit von Kindern in unserem Land. Deshalb fördern wir ganz besonders die Kinder, die es am allernötigsten haben. Dabei ist eine warme Mahlzeit am Tag ungemein wichtig.Helft mit und unterstützt mit diesem Projekt unsere Kleinsten in Berlin! Denn Kinder sind nicht nur unsere Zukunft, sondern schon jetzt wertvoller Bestandteil unserer Gegenwart!
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Gregor Gysi -
Eine Menschenkette von Gibraltar bis Estland 3.263.920 Menschen haben sich an der Europäischen Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA beteiligt. Die offiziellen Anforderungen haben wir damit um mehr als das Dreifache übertroffen. Als Teil des Steuerungskreises bedanken wir uns bei allen, die teilgenommen und Unterschriften gesammelt haben – ihr seid einfach spitze! Nun gilt es, den Druck auf die EU-Kommission und das Europäische Parlament nicht abreißen zu lassen. Am Samstag werden zehntausende gegen die Freihandelsabkommen protestieren. Auch für die Zeit danach haben wir noch so einiges in petto, um die Politik daran zu erinnern, dass sie für uns BürgerInnen da ist und nicht für die Konzerne!

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in der vergangenen Woche ging es im Bundestag heiß her. Befürworter der geplanten Freihandelsabkommen aus der Unionsfraktion bliesen zum Generalangriff auf die Kritiker von TTIP (Abkommen mit den USA) und CETA (mit Kanada): foodwatch und andere seien gar nicht demokratisch legitimiert, sagte ein CDU-Abgeordneter, die ganze Bewegung nicht mehr als eine „Empörungsindustrie“. Eine Fraktionskollegin dagegen konzentrierte sich darauf, für die Abkommen zu werben. Handel sei der Grund für unseren Wohlstand – und deshalb brauchen wir TTIP, so ihre Argumentationskette. Um es vorweg zu nehmen: Ja, wir sind empört! Empört vor allem darüber, auf welchem Niveau die Debatte über so wichtige politische Vorhaben geführt wird. Dass schon jetzt – ganz ohne TTIP und CETA – der Handel zwischen der EU und den USA oder Kanada ein riesiges Volumen hat und eben so zu unserem Wohlstand beigetragen hat, fällt da gerne mal unter den Tisch. Wirklich begründen, wozu wir die Verträge BRAUCHEN, konnte keiner der Fürsprecher im Bundestag. Lieber wird den Kritikern die Legitimation abgesprochen. Wir empfehlen den Abgeordneten einen Blick ins Grundgesetz, wo die Freiheit der Meinung und die Freiheit zur Bildung von Vereinen fest verankert sind – fester zum Glück als in den Köpfen mancher Volksvertreter. Doch es lohnt sich, bei TTIP und CETA über die demokratische Legitimation zu sprechen – über die der Abkommen selbst, der Verhandlungen und der Verabschiedung. Heute haben wir dazu eine ausführliche Analyse vorgelegt. Fazit: Mangelnde Transparenz, kaum Öffentlichkeit, wenig Einfluss für Abgeordnete – das ganze Verfahren verstößt permanent gegen das Demokratieprinzip. Mehr noch: Mit den geplanten Verträgen würden wir Bindungen eingehen, die die Befugnisse von Parlamenten in der Zukunft beschneiden und damit den Wert einer Stimme bei Bundestags- oder Europawahl reduzieren.































