Bremen und Umzu
-
Seit 1969 schossen Sportschützen und Jäger auf dem Wurfscheibenschießstand in den Wümmewiesen mit Flinten und Bleischrot auf fliegende Ziele. Das Tontaubenschießen in freier Natur war beliebt, ging aber auf Kosten der Umwelt: Munition und Wurfscheibenreste kontaminierten den Boden. 2013 hatte die Verseuchung mit Blei, einem giftigen Schwermetall, einen alarmierenden Wert erreicht, der zur zwangsweisen Stilllegung der Anlage führte. Seitdem bemüht sich der Fischerhuder Schützenverein, die technischen und rechtlichen Voraussetzungen zu erfüllen, um das Tontaubenschießen wieder aufnehmen zu können. Eine Gruppe Fischerhuder wehrt sich vehement dagegen und das zu recht, denn nicht nur geht vom Tontaubenschießstand eine nicht zu unterschätzende Lärmbelästigung aus, nein diese Schießsportanlage liegt auch noch inmitten von zwei Vogelschutzgebieten
-
Gestern auf unserer Radtour durch die Fischerhuder Felder und Wümmewiesen sahen wir mehr Disteln an den Wegrändern als in den Jahren zuvor aber leider nur einen Admiral und ein Tagpfauenaugen, was entschieden zu wenig ist. Trotzdem, sollten es die Bauern endlich geschnallt haben, dass es ohne Disteln und Brennnesseln keine Schmetterlinge gibt?
-
Fantastische Natur
-
Der Sommer vor drei Jahren war so verregnet, dass die Kartoffelfelder in Bremen & und Umzu unter Wasser standen und die viel zu kleinen Kartoffeln obenauf schwammen, Dann kamen “zwei” relativ trockene Sommer und jetzt ein Durchwachsener. So what…..Jeder Sommer ist zum Glück anders als der Vorherige!
-
Marinis haben anscheinend überhaupt keine Probleme auf Brennnesselblättern herumzuspazieren
-
Feldrandbepflanzung sieht auf den ersten Blick zwar optisch gut aus. hat aber nur Alibicharakter. Wir brauchen keine schmalen Blumenrabatten an Feldrändern, sondern Brachen in der Größe von Feldern mit Wildpflanzen auf denen sich nicht nur Insekten aller Art wohlfühlen, sondern alle möglichen Lebewesen, wozu selbstverständlich auch der Mensch gehört.
-
Wir Deutschen sparen Wasser, nicht weil wir Wasserkappheit hätten, sondern weil Wasserverbrauchen teuer ist. Und warum ist Wasser “ein Allgemeingut” teuer, weil sich einige Wenige damit ne Goldene Nase verdienen wollen…..
Ist Wasser sparen in Deutschland unsinnig?
Ist es eine Umwelt-Verschwörungstheorie oder ist etwas dran: In Deutschland Wasser zu sparen, soll nicht nur blödsinnig sein, sondern mitverantwortlich dafür, dass Wasser immer teurer wird. Der Umweltkommissar ermittelt.

Tatsächlich haben die Deutschen das Wassersparen verinnerlicht wie sonst kaum eine Nation in Europa. In den vergangenen 20 Jahren ist es gelungen, den Pro-Kopf-Verbrauch kontinuierlich nach unten zu schrauben. Wurden hierzulande Anfang der 90er-Jahre noch etwa 150 Liter pro Tag im Haushalt verbraucht, sind es heutzutage – im Schnitt – gut 20 Liter weniger.
In Deutschland wurden Zisternen gebaut, auch wenn sich die Kosten niemals wieder reinholen lassen, die Menschen stellen beim Zähneputzen brav das Wasser aus und benutzen einen Zahnputzbecher, alte Waschmaschinen und Geschirrspüler wurden entsorgt und neue, sparsamere gekauft, überall sind Spartasten und Regulierer installiert, nur eines wurde nicht erreicht: den Wasserpreis zu senken.
-
Es ist wichtig Gärten, wie groß sie auch sein mögen, nicht steril aussehen zu lassen, denn diese Gärten sind weder etwas für Igel & Co, Vögel mögen sich hier ebenfalls nicht gerne aufhalten. Wer beispielsweise Erdhummeln in seinem Garten haben möchte, sollte dafür sorgen, dass sie auch einen Unterschlupf finden. Totholzecken sind nicht nur nützlich, um Insekten aller Art anzusiedeln, wer Igel will muß ihm schon Ecken bieten, in denen er sich wohlfühlen kann.
-
Vor etwa zehn Jahren wurde auf dem Gebiet des ehemaligen Europahafens, ein neuer Bremer Stadtteil errichtet . Damals noch ein absolutes Paradies für Möven. Sie konnten dort ungestört brüten und ihre Jungen aufziehen. Dies ist leider Geschichte, denn die Brachen sind Bürohäusern und Wohnblocks gewichen. Für Wild -Tiere ist dort leider kein Platz mehr.
-
So eine fantastische Pflanze wie der Natternkopf ( ein absoluter Hummel und Bienenmagnet) wächst vorwiegend auf Ruderalflächen ( Brachen ) Es ist elementar wichtig für Stadt und Land wild bewachsene Refugien zu schaffen, nicht nur für uns, sondern auch für Insekten, Käfer eben alles was da kreucht und fleucht. Wenn wir beispielsweise Schmetterlinge, Hummeln und Bienen wollen, müssen wir uns halt mit Wildpflanzen wie Natternkopf, Disteln und Brennesseln anfreunden….
































