Natur
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Hummeln lieben Lupinen. Der Schmetterlingsblütler, der zu der Familie der Bohnengewächse gehört, wäre ne prima Alternative zu Mais und Soja. Wenn man bedenkt, dass Lupinen den Stickstoffgehalt des Bodens verbessert, fragt man sich, warum sie nicht viel häufiger angebaut werden. Überdies hätten bestäubene Insekten wie Hummeln und Bienen ihre Freude an dieser auch optisch sehr attraktiven Pflanze…
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Igel im Garten gibt’s nur, wenn’s schön unordentlich ist, nach menschlichen Vorstellungen wohl gemerkt. Igel lieben Laub und Ecken in denen sie ihre Ruhe haben. Ruhe heißt in dem Fall man soll nicht aufräumen in ihrer Nähe. Akustische Ruhe brauchen sie nicht, anscheinend, denn bei uns im Garten geht’s mitunter recht lautstark zu. Was den stachligen Gesellen nicht zu stören scheint. Er bleibt uns treu, trotz unseres Katers mit dem er sich die Mäuse teilen muß. Auch pieksense Erdhummeln sind kein Problem für ihn. Nächtens macht er Ausflüge in den Vorgarten hinter die Müll-Tonnen und stöbert im Hummelnest herum. Sollte in dem Bereich etwas Leckeres für ihn zu finden sein, ich muß es hinnehmen, denn das ist nun mal Natur.
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Mut zur Fassadenbegrünung braucht’s schon und vermutlich nicht nur bei uns im Dorf, denn die Spießigkeit grassiert stark und selbstverständlich auch in unserer Nachbarschaft. Es gibt derer nicht viele, die grüne Wände toll finden. Wir schon und deshalb ist unser Haus auch rundherum mit Efeu begrünt. Dazu gehört inzwischen auch Bobby James der weiße Rambler. Obwohl nun jedes Jahr dieser Efeupelz professionell gestutzt wird, haben Nachbarn Angst, dies Grün könne zu ihnen kommen und Ihre wohlgeordnete kahle Fassadenweltwelt in Unordnung bringen. Sie fühlen sich sogar bemüßigt sich zusammenzurotten und auf unserem Grundstück selbst Hand an unseren Efeu zu legen, denn wucherndes Grün darf nicht sein, muß weg. Um dies zu erreichen meinen sie kann man ruhig mal Gesetze übertreten…
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So eine fantastische Pflanze wie der Natternkopf, ein Hummel und Bienenmagnet, wächst vorwiegend auf Ruderalflächen ( Brachen )Es ist elementar wichtig für unsere Städte wild bewachsene Refugien zu schaffen, nicht nur für uns, sondern auch für Insekten, Käfer alles was krabbelt und Tiere ganz allgemein. Wenn wir beispielsweise Schmetterlinge wollen, müssen wir uns halt mit Disteln und Brennesseln abfinden….
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Rücksichtslose Massentierhaltung von Bienen….
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Mut zu grünen Wänden…
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Grastropfen
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Fahrverbote für Diesel-PKWs nützen leider ausschließlich der Automobilindustrie und sind reine Augenwischerei und Fahrverbote für Diesel-PKWs nützen nicht die Bohne, wenn in diesem Verbot nicht auch LKWs drin sind…….
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Es wird immer absurder: Allzu schmaler eingezäunter bienenfreundlicher Ackerstreifen zwar für Bienen zugänglich, jedoch nicht für Menschen und nur ( ein ) gesponserter Nistkasten weit und breit für Fledermäuse. Auf die Art sind weder Bienen noch Fledermäuse zu vermehren und zu retten…
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Es es wichtig für Vögel, Igel & Co wenn wir unsere Gärten nicht allzu steril und aufgeräumt halten. Das sieht nicht nur langweilig aus, in solchen Gärten haben beispielsweise Igel es schwer ein Eckchen zu finden, in dem sie sich verstecken können. Auch Erdhummeln, die jedes Jahr ein neues Nest bauen, brauchen um dies tun zu können, ungestörte Ecken und Winkel, desgleichen Hornissen. Wer Vielfalt möchte muß sich zurück nehmen und zulassen, muß scheinbare Unordnung geschehen lassen….






























