Politik
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Der Mais und die Jahrtausendflut…
Hochwasser in Niederbayern Maisanbau erhöht die Hochwassergefahr
Zum anderen spielt bei diesen Katastrophen ganz offenkundig die industrielle Landwirtschaft eine wichtige Rolle. Experten warnen schon seit Langem davor, dass gerade der intensive Maisanbau die Hochwassergefahr erhöht. Der Grund: Die Äcker, die inzwischen oft mehrere Hundert Meter Länge und Breite haben, liegen bis weit ins Jahr hinein mehr oder weniger blank da. Das Erdreich ist Niederschlägen nicht nur schutzlos ausgeliefert, sondern auch so schnell gesättigt mit Wasser, dass es nichts mehr aufnehmen kann.Die Folge sind tonnenweise Erosionen, also Abschwemmungen von Erdreich. Sie verschlammen Bäche und kleine Flüsse. Dadurch können diese immer weniger Wasser aufnehmen und treten bei heftigen Niederschlägen schneller über die Ufer. Außerdem führen sie Unmengen an Sedimenten mit, die Kanalrohre und andere Abflüsse schnell verstopfen. Was der Wetterbericht leisten kann – und was nicht
Niederbayern und vor allem die Gegend um Simbach und Triftern ist das Zentrum des Maisanbaus in Bayern. Experten zufolge summieren sich die Maisäcker im Landkreis Rottal-Inn, in dem die beiden Kommunen liegen, auf ungefähr 25 000 Hektar Fläche. Das ist ein Drittel des gesamten Agrarlandes in der Region. Aber es ist nicht nur die schiere Masse des Maisanbaus. Sondern auch das zum Teil sehr steile Hügelland, das die Erosion begünstigt.
Das niederbayerische Rottal zählt deshalb zu den vier Regionen Deutschlands, die am stärksten unter Erosion leiden. Dort gibt es Gebiete, in denen zehn Tonnen Humus pro Hektar Ackerland und Jahr abgeschwemmt werden. Zehn Tonnen je Hektar – das ist ein Kilogramm fruchtbarer Boden je Quadratmeter, der verloren geht.
Wenig verwunderlich also, dass Experten, aber auch Ortsansässige den industriellen Maisanbau als einen der Faktoren für die Katastrophe in Simbach ausmachen. Auch Agrarminister Helmut Brunner (CSU) kennt die Gefahr. Die Erosion der Agrarböden reduziere nicht nur deren Fruchtbarkeit, sagt er. “Sondern sie steigert auch die Hochwassergefahr.”
Vor eineinhalb Jahren hat er deshalb die Initiative “Bodenständig” gestartet. Ihr Ziel ist nicht nur die Renaturierung der vielen begradigten und verrohrten Bäche und Flüsschen in Bayern. Sondern auch die Anlage naturnaher Flutmulden und Grünstreifen entlang ihrer Ufer. Das Ziel: Die Bodenerosion durch den industriellen Ackerbau soll nicht noch schlimmere Ausmaße annehmen.
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Laßt uns über den Boden reden…
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Seit über vierzig Jahren verklappt Europas Atomindustrie Atommüll vor Europas Küsten….
https://youtu.be/lR2xzf0MN98
- Bremen und Umzu, Ernährung, Fotografie, Gesellschaft, Gesundheit, Natur, Politik, Tiere, Twitter, Umwelt
Durch die Atommüllverklappung in der Nordsee sind nach wie vor alle Tiere, die die im und vom Watt leben, in höchster Gefahr und selbstverständlich auch wir Menschen…
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1994 haben #Kanada, die #USA und #Mexiko das nordamerikanische Freihandelsabkommen #NAFTA abgeschlossen. Fazit: Es gibt in allen drei Ländern sehr viele Menschen, deren Lebensbedingungen sich verschlechtert haben und sehr wenige, die profitieren konnten. Im Wesentlichen diente das Abkommen dazu, Ziele des Neoliberalismus mit der Brechstange durchzusetzen – gegen die Interessen der Bevölkerung.
taz.de|Von Wolf-Dieter Vogel -
Die einzige wirksame Maßnahme sich gegen Multikonzerne zu wehren bedeutet, sich selbst und seine Konsumgewohnheiten zu ändern und anzufangen mehr Biolebensmittel zu kaufen. Denn wir alle bestimmen durch das, was wir konsumieren, was passiert! Nur unser Konsum läßt Multikonzerne mächtig sein…
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Der Krieg um Syrien ist laut der Wirtschaftsnachrichten nur auf den ersten Blick unübersichtlich. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Kämpfe zwischen Söldnern und Regierungstruppen finden nur dort statt, wo wichtige Pipelines verlaufen oder geplant sind. Russland, die West-Mächte und die Golfstaaten kämpfen um die beste Ausgangsposition für Gas- und Öl-Lieferungen für den europäischen Markt. Deutschland spielt in dieser Auseinandersetzung keine Rolle.
Zwei der wichtigsten Öl-Märkte befinden sich in den syrischen Städten Manbidsch und al-Bab, die sich wiederum beide in der Provinz Aleppo befinden, berichtet die Financial Times. Durch diese beiden Städte verläuft auch die wichtigste Pipeline, die Öl aus dem Irak – aus Mossul und al-Qaim – nach Syrien bis in die Provinz Idlib transportiert. Dieselbe Pipeline verläuft im Westen auch durch die Stadt Aleppo bis zum Öl-Markt in Idlib.
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Stimmen Sie für das Atomwaffen-Verbot Herr Steinmeier
Im Oktober 2016 stimmen die 193 UN-Mitgliedsstaaten darüber ab, ob ein Vertrag zum völkerrechtlichen Verbot von Atomwaffen verhandelt wird. Diese Ächtung ist dringend nötig, um die neue Rüstungs-Spirale weltweit zu stoppen. Deutschlands Unterstützung kann dem Verbot zum Durchbruch verhelfen. Aber die Bundesregierung weigert sich mitzumachen – weil die NATO auf Atomwaffen nicht verzichten will.
Herr Außenminister: Deutschland soll die Initiative zum Verbot von Atomwaffen nicht blockieren, sondern aktiv unterstützen! Stimmen Sie in den Vereinten Nationen für das Verbot. Beteiligen Sie sich an den Verhandlungen. Setzen Sie sich für einen Vertragstext ein, der Atomwaffen klar und umfassend verbietet.
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Bitte unbedingt mitmachen: In einem gemeinsamen Aufruf mit PAN Germany, WECF, SumOfUs, HEJSupport und dem Umweltinstitut München fordern wir die zuständigen deutschen MinisterInnen dazu auf, den Vorschlag der Kommission abzulehnen! Schreiben Sie jetzt an die Bundesregierung und fordern Sie sie auf, in Brüssel ihr Veto einzulegen!
Wir sind in unserem Alltag von mehr als 800 Chemikalien umgeben, die in unseren Hormonhaushalt eingreifen. Diese hormonellen Schadstoffe stehen unter dem Verdacht, Krebs, Diabetes, Immunschwäche oder Fettleibigkeit zu fördern. Gefährdet sind besonders Schwangere, Föten, Kinder und Jugendliche. Am 21. September wird die EU-Kommission den Mitgliedstaaten einen Vorschlag vorlegen, nach dem der Schutz vor diesen Stoffen in der EU erheblich geschwächt werden würde.
Das im europäischen Chemikalienrecht verankerte Vorsorgeprinzip soll uns Menschen vor Gefahren schützen. Jetzt hat die EU-Kommission einen Vorschlag zum Umgang mit den Hormongiften gemacht, der das Vorsorgeprinzip ignoriert. Er ist für Chemiekonzerne wie Bayer oder Monsanto ein riesiges Geschenk! Viele hormonelle Schadstoffe würden weiter auf den Feldern verspritzt, in unserem Essen und in unzähligen Alltagsprodukten landen.
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Video: Exclusiv im Ersten: Der große Atom-Deal
25.07.16 | 30:21 Min. | Verfügbar bis 25.07.2017
700 Arbeiter, die seit über 20 Jahren damit beschäftigt sind, atomare Altlasten zu beseitigen, Tag für Tag, Schraube für Schraube: So sieht sie aus, die Realität des deutschen Atomausstiegs. Die Reportage führt an Orte, an dem die Altlasten der Atomenergie besonders gut sichtbar werden: zu den abgeschalteten Atomkraftwerken nach Biblis und Greifswald sowie 750 Meter unter die Erde, ins marode ehemalige Endlager Asse
Link für den Film
http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/exclusiv-im-ersten-der-grosse-atom-deal-108.html#

























