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Herbstwiese im Sonnenaufgang…
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Pilze, die auf Totholz in unseren Wäldern wachsen, sehen nicht nur schön aus, sie sorgen auch unter anderem für Zersetzung des Totholzes…
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Es ist so einfach sich gesund und vollwertig zu ernähren, denn heutzutage steht uns eine große Palette von gesunden Lebensmitteln zur Verfügung. Allen voran frisches Obst und Gemüse, dann natürlich ganz ´besonders wichtig sind Vollkornprodukte, Vollkornbrot, Nudeln & Co. Die, die Fleisch essen wollen, ok. auch da wie bei allem, kommt’s auf die Menge an. Nun zu den Nahrungsmitteln, die wir möglichst wenig zu uns nehmen sollten. Da steht ganz oben der weiße Industriezucker, wenn schon, dann lieber der braune Vollrohrzucker. Raffinierter Industriezucker ist für eine ganze Reihe von Krankheiten verantwortlich, darunter Diabetes, Bluthochdruck, Arterienverkalkung, Übergewicht und sogar Krebs. Es ist nachgewiesen, nicht das Fett macht uns krank, sondern der übermäßige Zuckerkonsum. Also halten wir uns besser an wundervoll frisches Obst, das uns genauso wie frisches Gemüse mit genügend Vitaminen, Mineralstoffen und Fruchtzucker versorgt, und wir bleiben schlank und verschont von fiesen Krankheiten.
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Linsensuppe mit Weißwein, auch das Einfache kann schmackhaft sein…..
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Schwäche scheint in unserer Gesellschaft tabu zu sein…
…Stärke ist angesagt und wer schwächelt, ist selbst schuld, hat dies gefälligst zu verbergen oder etwas einzuwerfen, um wieder stark zu sein.
Für alles und jedes gibt’s anscheinend ein Mittel, um wieder obenauf zu sein, um weiter fit zu sein, nur für eins gibt’s anscheinend noch nicht wirklich etwas, nämlich für’s Altwerden! -
Es herbstelt im Bremer Bürgerpark
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Die Verwandlung von Biomüll zu Kompost mit Hilfe von Mikroorganismen ist nicht nur superinteressant, sondern auch absolut fantastisch………
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Biogas aus dem eigenen Garten….
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Kürbissuppe, denn die kalte Jahreszeit ist Suppenzeit
Kürbissuppe ist super einfach zuzubereiten:
ein bis anderthalb Liter Wasser erhitzen, gekörnte Gemüsebrühe hinzugeben, dann kleine Stücke eines zerteilten und entkernten kleinen Hokaidokürbis, Möhrenstücke von drei Möhren, zwei größere geschälte Kartoffeln in Stücken, eine Lauchstange in Scheiben, zwei Stangen eines Stangensellerie in Stücken, zwei bis drei Scheibchen Pepperoni, ein paar Scheiben Ingwer gehackt in das kochende Wasser und garen. Dann die fertige Suppe pürrieren mit etwas Butter oder Öl. Die Suppe servieren mit Alfalfa oder anderen Sprossen der Wahl.
Dazu eine Scheibe gebuttertes Vollkornbrot und fertig ist eine schmackhafte, gesunde, vollwertige und satt machende Mahlzeit.Bon Appetit
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Die unbequeme bipolare Klimaschaukel
Wenn man es genau betrachtet, ist es schon ein bisschen seltsam, was sich da an unseren Polen abspielt. Die Arktis hat sich in den letzten Jahrzehnten erwärmt, während die Temperaturen in der Antarktis eher gefallen sind. Der grönländische Eisschild ist geschrumpft, während das antarktische Inlandeis gewachsen ist. Und schließich ist da noch das arktische Meereis, das zurückgegangen ist, wohingegen das antarktische Meereis zugenommen hat. Irgendwie scheint hier doch ein System vorzuherrschen, das in der öffentlichen Diskussion bislang viel zu kurz gekommen ist. Es gehört schon eine gehörige Portion Naivität dazu, all dies als Zufall und Wetterrauschen abzutun, nur um seine liebgewonnenen Modelle nicht ändern zu müssen, die solch gegensätzliche Entwicklungen einfach nicht vorsehen.
Auf der Suche nach einer Erklärung für das Phänomen müssen wir zum Glück gar nichts Neues erfinden, sondern lediglich in den Pressemitteilungen des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts (AWI) blättern, das im Jahr 2006 von einer faszinierenden „Klimaschaukel“ berichtet, die zwischen den beiden Polen der Erde hin- und herschwingt. Immer wenn es im Norden kalt war, erwärmte sich der Süden und umgekehrt. Das AWI schrieb damals:
Obwohl Klimazeitreihen grönländischer und antarktischer Eiskerne sehr unterschiedlich aussehen, sind das Klima der Arktis und Antarktis direkt miteinander verbunden. Die jetzt im Wissenschaftsmagazin nature veröffentlichten Untersuchungen an einem Eiskern aus der Antarktis weisen auf eine prinzipielle Verknüpfung beider Hemisphären durch eine „bipolare Klimaschaukel“ hin. Selbst kürzere und schwächere Temperaturveränderungen im Süden sind durch die Änderungen der Meeresströmungen im Atlantik direkt mit den schnellen Temperatursprüngen im Norden verknüpft. Die Antarktis erwärmte sich in der Zeit von 20.000 bis 55.000 Jahren vor heute immer dann, wenn der Norden kalt und der Export von warmem Wasser aus dem Südozean reduziert war. Umgekehrt begann die Antarktis sich jedes Mal dann abzukühlen, wenn während Wärmeereignissen im Norden vermehrt warmes Wasser in den Nordatlantik strömte. Dieses Ergebnis weist auf eine prinzipielle Verknüpfung beider Hemisphären durch eine „bipolare Klimaschaukel“ hin, sobald sich die Ozeanzirkulation im Atlantik ändert.
Jens Christian Heuer schreibt hierzu in einem Blog-Kommentar:
Diese für die Vergangenheit nachgewiesene Klimaschaukel sollte eigentlich auch heute noch funktionieren. Tatsächlich verhalten sich die arktische und antarktische Meeresseisausdehnung in den letzten Jahrzehnten genau spiegelverkehrt (siehe Beitrag auf Real Science). Die Klimaschaukel könnte also sowohl in größeren als auch kleineren zeitlichen Maßstäben wirksam werden.
In einem Blog-Artikel weist Marcel Crok auf ein interessantes Paper von Petr Chylek und Kollegen aus den Geophysical Research Letters von 2010 hin, in dem die Autoren für die letzten 100 Jahre ebenfalls eine Klimaschaukel zwischen Arktis und Antarktis beschreiben (Abbildung 1).

Abbildung 1: Trendbereinigte Temperaturentwicklung der Arktis (blau) und Antarktis (rot), geglättet durch ein laufendes 11-Jahres- (dünne Linien) bzw. 17-Jahres-Mittel (dicke Linien). Quelle: Chylek et al. (2010).
Die Bedeutung der Klimaschaukel liegt auf der Hand: Offensichtlich gibt es natürliche Umverteilungsprozesse, die Energie von einer Polarregion in die andere umschaufeln können. Ein gewisser Teil der Erwärmung in der Nordpolarregion könnte daher auf den Schaukelmechanismus zurückgehen. In den IPCC-Modellen ist die Klimaschaukel noch nicht korrekt eingearbeitet, so dass die natürliche Schaukel-Komponente der Arktiserwärmung bislang nicht korrekt zugeordnet und in ihrer Wirkung fälschlicherweise anthropogenen Faktoren zugeschlagen wurde. Also an die Arbeit, liebe Modellierer.


































